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Literaturkritiker

Nachruf: Marcel Reich-Ranicki, Anwalt der Leser

Bettina Schulte
  • Do, 19. September 2013, 00:02 Uhr
    Deutschland

     

BZ-Plus Deutschland war für ihn das Land der Dichter und Denker, nicht das Land der Richter und Henker: Ein Nachruf auf den Literaturkritiker und Autor Marcel Reich-Ranicki.

Eine typische Handbewegung: Marcel Rei...  „Literarisches Quartett“  | Foto: dpa
Eine typische Handbewegung: Marcel Reich-Ranicki 2005 in der ZDF-Sendung „Literarisches Quartett“ Foto: dpa
Als er sein Leben öffentlich bekannt machte, war er schon seit Jahrzehnten eine öffentliche Figur. Erst 1999, im Jahr vor seinem 80. Geburtstag, publizierte Marcel Reich-Ranicki seine Autobiographie mit dem schlichten Titel "Mein Leben". Man kann darüber spekulieren, warum er den Deutschen erst so spät mitteilte, wie seine Familie unter ihnen gelitten hatte: Seine Eltern starben im KZ Treblinka, sein Bruder wurde ermordet. Er selbst konnte sich gemeinsam mit seiner Frau Teofila unter dramatischen Umständen aus dem jüdischen Ghetto von Warschau retten.
"Literatur darf nicht nur unterhaltsam sein, sie muss es sogar!"
Reich-Ranicki, Focus 2010 Seitdem ...

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