Dietenbach-Check (11)

Landwirte fürchten beim Bau des geplanten Stadtteils Dietenbach um ihre Existenz

Thomas Goebel

Von Thomas Goebel

Di, 12. Februar 2019 um 07:53 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Zwölf Landwirte arbeiten auf dem Dietenbach-Areal, neun davon im Haupterwerb. Sie fürchten um ihre Felder und wehren sich grundsätzlich gegen das Verschwinden von Weide- und Ackerfläche.

Am vorigen Mittwoch stand ein grüner Traktor vor dem Konzerthaus. Drinnen wurde über Dietenbach diskutiert, draußen trug der Traktor ein Schild: "Nahrungsmittel wachsen nicht auf Beton." Damit wollten Landwirte, die auf dem Dietenbach-Areal wirtschaften, gegen den geplanten neuen Stadtteil protestieren: Sie fürchten um ihre Felder und wehren sich grundsätzlich gegen das Verschwinden von Weide- und Ackerfläche.

Dort, wo einmal rund 6000 Wohnungen für 15 000 Menschen entstehen sollen, liegt heute ganz überwiegend landwirtschaftliche Nutzfläche: Sie macht 113 der insgesamt 130 Hektar Planungsgebiet aus, das sind 87 Prozent. Auf etwa einem Drittel der Flächen wächst Mais, auf einem weiteren Drittel werden verschiedene Weizenarten angebaut, auf gut zehn Prozent zum Beispiel ...

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