Naturalie

Der Austernpilz kann Blutfett senken

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Mi, 26. Februar 2020 um 00:00 Uhr

Gesundheit & Ernährung

In Scheiben schneiden, bisschen Panade drum und ab in die Pfanne: Der Austernpilz hat ganz erstaunliche Fähigkeiten als Schnitzel.

Grund dafür sind die Größe und die zarte Konsistenz dieses Seitlings, der genau deshalb auch den Beinamen Kalbfleischpilz trägt. Mit dem Champignon und dem Shiitake bildet der Austernpilz das Trio der beliebtesten Speisepilze. Er kommt auf der ganzen Welt vor und wächst in großen Trauben auf Baumstümpfen, für den Verzehr wird er ganzjährig in großen Hallen auf Substrat gezüchtet.

Der geschmacklich tatsächlich entfernt an Kalbfleisch erinnernde Austernpilz wartet mit besonders viel Vitamin B3 auf, davon profitieren Muskeln und Nerven. Das Herz wiederum freut sich über den hohen Gehalt an Kalium und einen Stoff namens Lovastatin, der schädliches Cholesterin im Blut reduzieren kann.

Kalorien, Kohlenhydrate und Fett sucht man in dem Pilz nahezu vergebens, dafür liefert er üppig Eiweiß. Das und die große Menge an Ballaststoffen machen den Pilzesser lange satt. In der Küche ist der Austernseitling eine dankbare Zutat. Je frischer, desto zarter schmeckt der Pilz.

Wer keine Lust auf Schnitzel hat, kann ihn in Suppen oder Soßen verwenden, damit ein Risotto verfeinern oder – die einfachste Methode – ihn als Beilage zubereiten. Dafür die geputzten und klein geschnittenen Pilze mit viel Zwiebeln und Knoblauch anbraten, salzen, pfeffern und mit einer guten Portion klein gehackter Petersilie versehen.