Neue Anträge nach unterbrochener Kurzarbeit

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 22. Januar 2021

Lörrach

Bei Unterbrechungen des Leistungsbezugs von mindestens drei zusammenhängenden Monaten endet der bisherige Anspruch.

(BZ). Betriebe, die in der Vergangenheit Kurzarbeit angezeigt hatten, müssen beachten, dass bei Unterbrechungen des Leistungsbezugs von mindestens drei zusammenhängenden Monaten der bisherige Anspruch auf Kurzarbeitergeld endet.

Dies gilt auch, so eine Pressemitteilung der Lörracher Arbeitsagentur, wenn die Kurzarbeit ursprünglich für einen längeren Zeitraum bewilligt worden war. In diesen Fällen müssen die Voraussetzungen neu nachgewiesen und Kurzarbeit innerhalb des ersten Monats angezeigt werden. Liegen die Voraussetzungen erneut vor, wird die Bezugsdauer neu festgelegt.

Hat also ein Betrieb beispielsweise im Frühjahr für den Zeitraum von März 2020 bis Februar 2021 Kurzarbeit angezeigt und eine Bewilligung erhalten, im August die Arbeit jedoch wieder voll aufgenommen, wird eine neue Anzeige fällig, wenn nun wieder auf Kurzarbeit umgestellt wird. Wichtig dabei: Die Unterbrechung löst keinen Neubeginn der individuellen Bezugsdauer aus, erhöhte Leistungssätze ab dem vierten beziehungsweise siebten Bezugsmonat gelten weiter.