Neuer Standort für das Trekkingcamp

Karin Stöckl-Steinebrunner

Von Karin Stöckl-Steinebrunner

Mo, 28. Oktober 2019

Dachsberg

Der zunächst geplante Platz wäre für Betreuer schwer zu erreichen gewesen.

DACHSBERG (kss). Einen neuen Standort für ein seitens des Naturparks angeregtes und zu 60 Prozent gefördertes Trekkingcamp am Rande des Albsteigs hat der Gemeinderat beschlossen. Diese Camps sollen dem unkontrollierten Campen gegensteuern und werden für eine geringe Gebühr online buchbar sein, wobei die Koordinaten des jeweiligen Standorts erst bei Buchung weitergegeben werden (wir berichteten).

Der zunächst ausgewählte Standort in der Schwand erwies sich bei näherer Betrachtung als sehr schwer zugänglich und daher schwer zu betreuen. Stattdessen soll der neue Standort nun im südlichen Bereich des Goldenhofs liegen, wobei dort eine Betreuung bereits in Aussicht steht. Die Verlegung hat die Gemeindeverwaltung mit der Projektstelle Wandern des Naturparks abgesprochen.

Das Volleyballfeld auf dem Spielplatz in unmittelbarer Nachbarschaft des Wittenschwander Rathauses musste im Zuge der Aufstellung des POP-Gebäudes für das Breitbandnetz zurückgebaut werden. Es wurde 2009 in Eigenleistung der Dorfjugend mit Kosten von knapp 3300 Euro angelegt, die Anlage des zugehörigen Spielplatzes folgte 2012 aufgrund einer Elterninitiative. Der Dachsberger Gemeinderat beschloss, 3000 Euro zur Verfügung zu stellen, um entsprechend der aktuellen mittels Umfrage ermittelten Wünsche der Kinder und Jugendlichen den Platz neu zu gestalten.

Zur Kenntnis nahm der Rat ein verfahrensfrei mögliches Vorhaben zur Errichtung eines Weideunterstandes in Ruchenschwand, wies indes darauf hin, dass eine Prüfung der wasserschutzrechtlichen Genehmigung sowie eine weitere durch die untere Naturschutzbehörde aufgrund der exponierten Lage notwendig sein wird. Außerdem regte der Rat die Prüfung von Alternativstandorten in Absprache mit dem Bauwilligen an.

Eine Bauvoranfrage vom April in Oberbildstein, die sich aufgrund zu weitreichender Eingriffe innerhalb einer Außenbereichssatzung als nicht genehmigungsfähig erwiesen hatte, wurde nun in veränderter Form als Bauantrag auf Umnutzung eines bestehenden Ökonomiegebäudes zu Wohnraum neu formuliert und vom Rat gutgeheißen.