Kreis Lörrach und Dreiland

Newsblog: Kreis Lörrach meldet 8 neue Corona-Infektionen

Jonas Hirt & Kathrin Ganter

Von Jonas Hirt & Kathrin Ganter

Di, 24. November 2020 um 07:51 Uhr

Kreis Lörrach

Am Montag meldet das Lörracher Landratsamt nur wenige Neuinfektionen. Dafür ist eine weitere Person im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Im Newsblog informieren über die aktuelle Entwicklung im Dreiland.

Dienstag, 24. November, 10.19 Uhr: Welche Corona-Regeln gelten an Weihnachten und Silvester? Darüber wird wohl am Mittwoch entschieden. Die Vorschläge der Ministerpräsidenten geben allerdings schon jetzt die Richtung vor.

Dienstag, 24. November, 09.28 Uhr: Wieder müssen die Fitnessstudios i geschlossen bleiben. Der Teil-Lockdown bedroht die Branche nicht nur finanziell. Die Betreiber im Kreis Lörrach fürchten auch gesundheitliche Folgen.

Dienstag, 24. November, 8.45 Uhr: Die Infrastruktur steht schon bald: Die Corona-Impfzentren – wie etwa in Freiburg – stehen ab Dezember bereit. Bis zu 100.000 Impfungen am Tag sollen möglich sein. Zu den Herausforderungen zählen die Kühlung und die Auslieferung. Bei der Verteilung des Corona-Impfstoffs wird der Flughafen Frankfurt eine wichtige Rolle spielen. Er gehört zu den größten Pharma-Frachtzentren weltweit.



Montag, 23. November, 19.45 Uhr:
Vorstoß aus Stuttgart: Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist wegen der Corona-Pandemie für einen früheren Start der Schüler in die Weihnachtsferien als bisher geplant.

Montag, 23. November, 18.22 Uhr: Im Südwesten ist die Zahl der als aktiv infiziert geltenden Menschen seit dem Wochenende leicht rückläufig - erstmals seit Oktober. Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen steigt aber weiter. Hier geht es zu den aktuellen Daten.

Montag, 23. November, 17.40 Uhr: Das Gedränge in Corona-Zeiten soll entzerrt werden: Nach Schulende werden auf den Linien 7300 und 7302 im Kreis Lörrach zusätzliche Busse fahren. Sie verkehren aber nicht an allen Tagen.

Montag, 23. November, 16.48 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet acht neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Damit sinkt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis weiter auf 213,5. Eine über 90-jährige Person ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Die Anzahl der Todesfälle erhöht sich auf 68. Insgesamt 52 Personen mit Covid-19-Erkrankung werden in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Das sind drei weniger als gestern. Es werden mittlerweile zehn Personen intensivmedizinisch betreut, von denen weiterhin sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 79 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis sinkt damit auf 648. Die Zahl der engen Kontaktpersonen, die sich ebenfalls in Quarantäne befinden, liegt bei 1.294. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 2.950, davon gelten 2.234 Personen wieder als genesen.

Montag, 23. November, 14.36 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 81 neue Infektionen mit Sars-CoV-2, die Gesamtzeit steigt auf 5632. Davon gelten 1427 Fälle als aktiv, am Sonntag waren es noch 1469 aktive Fälle. Zudem meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl steigt damit auf 64. Insgesamt werden 82 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern behandelt. Sechs Menschen werden künstlich beatmet.

Montag, 23. November, 13.30 Uhr: Am Mittwoch wollen Bund und Länder Klarheit schaffen, wie es im Corona-Herbst weitergeht. Ein Vorschlag liegt bereits auf dem Tisch – unter anderem für Weihnachten und Silvester.

Montag, 23. November, 12.30 Uhr: Hat sich der Teil-Lockdown schon gelohnt? Die Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie werden kaum bemerkt, kommentiert BZ-Chefredakteur Thomas Fricker in seinem Essay über die Republik im Corona-Herbst.

Montag, 23. November, 11.59 Uhr:
Der Kanton Basel-Stadt meldet 65 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt aber von 974 auf 945. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen beträgt 4772. Insgesamt befinden sich 658 Menschen in Quarantäne. Zwei weitere Basler sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben, die Gesamtzahl beträgt 69.

Montag, 23. November, 10.26 Uhr: Im derzeitigen Teil-Lockdown gehören Schulen nicht zu den ersten Einrichtungen, die geschlossen werden. Die BZ hat Schulleiter in Kandern und Efringen-Kirchen gefragt, welche Risikofaktoren sie sehen.

Sonntag, 22. November 15.45 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet am Sonntag 52 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle bleibt wie am Vortag bei 67. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter leicht auf 216,5. 55 Personen werden in Kliniken behandelt, das ist eine Person mehr als gestern, sechs davon müssen beatmet werden. Am Sonntag meldet das Landratsamt 720 aktive Fälle, das sind 32 weniger als am Vortag. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2942, davon gelten 2155 Personen als genesen.

Sonntag, 22. November, 15.31 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet am Sonntag zwölf weitere mit dem Coronavirus infizierte Menschen, damit steigt die Zahl der Neuinfektionen auf 107. Die Zahl der Verstorbenen bleibt zum Vortag unverändert bei 66. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4707, 974 Fälle gelten als aktiv. 645 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 634 Kontaktpersonen und elf Reiserückkehrer.



Sonntag, 22. November, 15.25 Uhr:
Wie das Landratsamt Lörrach mitteilt, sind im Pflegeheim Markgräflerland in vier verschiedenen Wohnbereichen elf Infektionen bei Bewohnern festgestellt worden. Die entsprechenden Vorfälle wurden am späten Freitag bestätigt. Alle Wohnbereiche werden voneinander isoliert. Des Weiteren wurden 14 Mitarbeiter des Pflegeheims positiv getestet. Diese und weitere sechs Pflege- und Betreuungskräfte, die als Kontaktpersonen gelten, befinden sich in Quarantäne. Die Heimleitung steht mit dem Gesundheitsamt und der Heimaufsicht in Kontakt. Für die Bewohner und das Personal dieser Wohnbereiche wurden PCR-Tests angeordnet. Im Pflegeheim Markgräflerland dürfen aufgrund des Infektionsgeschehens Besuche nur noch nach Anmeldung stattfinden. Der Zutritt zur Einrichtung ist nur zu den mit der Verwaltung vereinbarten Zeiten möglich, wobei die Anzahl der Besuche auf zwei Besucher pro Tag pro Bewohner beschränkt ist. Bis auf weiteres sind Besuche in den Demenzwohnbereichen Garten und Tüllingerblick 1+2 leider nicht möglich, teil das Landratsamt mit.

Sonntag, 22. November, 13.05 Uhr:
Der Kanton Basel-Stadt hat am Samstag drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 und 95 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet. Im Kanton Basel-Stadt waren am Samstag 1009 Personen in Isolation (-9). Der Stadtkanton verzeichnete seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 4600 Coronavirus-Fälle, 3525 Personen gelten als geheilt. Bisher sind in Basel-Stadt 66 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Im Kanton Baselland hat Covid-19 zwei weitere Todesopfer gefordert. Damit sind im Baselbiet bisher 62 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Bei den Neuinfektionen wurde am Samstag eine Zunahme um 145 Fälle registriert. Insgesamt sind im Baselbiet bisher 5452 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von diesen gelten laut der Pandemiestatistik auf der Website des Kantons 3885 als genesen. Im Spital befanden sich wegen Covid-19 am Samstag 78 (+8) Baselbieterinnen und Baselbieter. Sieben Personen waren auf der Intensivstation, zwei mussten beatmet werden.

Samstag, 21. November, 15.57 Uhr:
Der Landkreis Lörrach meldet am Samstag 90 Neuinfektionen. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter leicht auf 227,9. Eine über 70-jährige Person ist im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion verstorben. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich auf 67. 54 Personen werden in Kliniken behandelt. Das sind elf mehr als gestern. Es werden weiterhin neun Personen intensivmedizinisch betreut, von denen sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 78 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit leicht auf 752. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2890, davon gelten 2071 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt am Montag wieder vor.

Samstag, 21. November, 13.49 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 95 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 und drei weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4600, die Zahl der Todesfälle auf 66. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt auf 1009 weil 101 weitere Menschen genesen sind. Die Gesamtzahl der Genesenen liegt bei 3525. 725 Kontaktpersonen und Reiserückkehrer sind in Quarantäne. 148 Menschen mit Covid-19 werden in Basler Kliniken behandelt, 26 davon auf der Intensivstation (Stand Freitag).

Freitag, 20. November, 17.26 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 136 neue Infektionen und kommt auf insgesamt 5307 nachgewiesen Infektionen und 1490 aktive Fälle. Zudem sind drei weitere Menschen gestorben. Insgesamt gibt es dort damit 60 Corona-Tote. Aktuell werden 70 Menschen im Krankenhaus behandelt, darunter sieben auf der Intensivstation.

Freitag, 20. November, 16.49 Uhr: Ab morgen, Samstag, gilt eine erweiterte Maskenpflicht im Landkreis Lörrach. Die drastisch angestiegenen Zahlen an Neuinfektionen machen diesen Schritt notwendig, teilt das Landratsamt mit. Eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung – ein zu den Seiten geöffneter Spuckschutz zählt nicht dazu – muss dann an folgenden Orten getragen werden: auf allen Märkten, Messen und Ausstellungen und in deren Umfeld bis zu 50 Metern, an Außenverkaufsständen und in deren Wartebereichen sowie im Bereich des Außer-Haus-Verkaufs von Gaststätten, bei öffentlichen Veranstaltungen, in für die Allgemeinheit zugänglichen Parkhäusern, auf für die Allgemeinheit zugänglichen Parkplätzen mit mindestens zwei Stellplätzen, auf Spielplätzen für Personen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr, in definierten Innenstadtbereichen und auf Bestattungen. Die Allgemeinverfügung kann hier eingesehen werden.

Freitag, 20. November, 16.23 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 79 Neuinfektionen. Damit sinkt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis weiter leicht auf 233,1. 43 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt. Das sind drei mehr als gestern. Es werden weiterhin neun Personen intensivmedizinisch betreut, von denen sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 60 Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit auf 741. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2800, davon gelten 1993 Personen als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt nun bei 1547. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 66.

Freitag, 20. November, 14.43 Uhr: Da die Ansteckungszahlen in Basel nach wie vor ansteigen, reagiert der Kanton: Gastronomiebetriebe werden ab Montag geschlossen. Betroffen sind beispielsweise Restaurants, Bars, Cafés und Clubs. Ebenfalls von der Schließung betroffen sind Freizeiteinrichtungen wie Hallenbäder oder Eissportanlagen. Schulen, Läden und Kantinen bleiben jedoch offen. Dies hat der Regierungsrat soeben in einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Freitag, 20. November 14.24 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 110 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4505. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt auf 1018, weil 150 weitere Menschen genesen sind. Die Gesamtzahl der Genesenen liegt bei 3424, die Zahl der Todesfälle bleit bei 63. 722 Kontaktpersonen sind in Quarantäne. 156 Menschen mit Covid-19 werden in Basler Kliniken behandelt, 29 davon auf der Intensivstation (Stand Donnerstag).

Freitag, 20. November, 12.36 Uhr: Dass der Landkreis Lörrach landesweit tagelang die höchste Zahl der Corona-Neuinfektionen aufwies und auch bundesweit noch immer mit an der Spitze liegt, erfüllt auch die Kreisstadt und die Gemeinderäte mit Sorge. Ulrich Lusche (CDU) wollte wissen, wie die Stadt mit dieser Lage umgehen wolle – auch vor dem Hintergrund, dass in der Schweiz Gastronomie, Bäder und anderes geöffnet seien und ja auch von Lörrachern frequentiert würden. "Das geht dauerhaft so nicht weiter", erklärte Lusche. Dass die hohen Zahlen "sicher etwas mit der Grenze zu tun haben", räumte Oberbürgermeister Jörg Lutz ein. Auch er finde es "schade, dass die Schweiz das so leger handhabt".

Freitag, 20. November, 9.28 Uhr: Mit dem Hilferuf des Binzener Alleinunternehmers Lothar Klein fing es an: Über seine prekäre Lage hatte die BZ im April berichtet. Die beiden großen Reisebusse seiner Firma Dreilandreisen & Royal Euro Trans standen still, Aussichten auf einen Notkredit hatte er nicht. Er fürchtete um seine Existenz. Ein halbes Jahr später haben sich die Aussichten für einen staatlich gesicherten Kredit verbessert, räumt Klein heute ein. Aber der bliebe nicht ohne Risiko, weder für ihn, noch für die Bank. Was er kann, sitzt Klein aus – und hofft auf bessre Zeiten: "Ich schlängele mich durch wie ein Aal".

Freitag, 20. November, 8.15 Uhr: Impfungen gegen Sars-CoV-2 sollen im Südwesten zunächst bestimmte Gruppen erhalten. Einen Impfzwang wird es nicht geben. Ein Konzept für Quarantäneverweigerer fehlt noch. Die Lenkungsgruppe plant zunächst in jedem Regierungsbezirk ein bis zwei Impfzentren.

Donnerstag, 19. November, 18.58 Uhr: "Dramatisch", so Bürgermeister Dirk Harscher, entwickle sich aktuell die Zahl der Corona-Infizierungen im Landkreis Lörrach. Aber auch in Schopfheim steigen die Zahlen weiter. Wie Harscher am Donnerstag in einem Pressegespräch mitteilte, sind seit Beginn der zweiten Welle Anfang Oktober mittlerweile 79 Personen mit dem Virus infiziert worden, dazu kommen 295 Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne begeben mussten. Schopfheims Rathauschef appelliert daher an die Einwohner , "mit aller Macht" ihren Teil zur Eindämmung des Virus beizutragen – und damit auch dazu, "dass wir einen größeren Lockdown im Landkreis verhindern."

Donnerstag, 19. November, 16.25 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 109 weitere Neuinfektionen. Dennoch sinkt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis leicht auf 235,7.
40 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt. Das sind drei mehr als gestern. Es werden weiterhin neun Personen intensivmedizinisch betreut, von denen sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 41 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit auf 722. Eine über 90-jährige Person mit Vorerkrankungen ist heute im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich auf 66. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2721, davon gelten 1933 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt nun bei 1392.

Donnerstag, 19. November, 15.17 Uhr: Der Kanton Basel-Landschaft meldet drei neue Todesfälle und 148 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 5171, die Zahl der Todesfälle auf 57. 1502 Fälle gelten als aktiv. Die Zahl der Genesenen steigt um 65 auf 3612. 73 Personen werden im Krankenhaus behandelt, sechs von ihnen auf der Intensivstation. Drei müssen beatmet werden.

Donnerstag, 19. November, 14.51 Uhr: In einer von weitgehender Einigkeit geprägten Kreistagssitzung am Mittwoch sorgten das Coronavirus und die Pandemiebekämpfung für einige Misstöne. Ein Bürger sowie die Kreisräte Wolfgang Fuhl und Dietmar Ferger nutzten die Sitzung, um gegen die Corona-Politik zu wettern. Letzterer wurde fast des Saals verwiesen. Er ignorierte die Maskenpflicht.
Kabel, Schläuche, EKG: Auf den Intensivstationen geht es täglich um Leben und Tod. Wie geht eine Krankenschwester um mit dem Stress und dem Tod als täglichem Begleiter? Ein Besuch auf einer Covid-Intensivstation.

Donnerstag, 19. November, 11.25 Uhr: Basel-Stadt meldet am Donnerstag vier weitere Todesfälle. Bereits am Dienstag sowie am Mittwoch gab es jeweils einen Todesfall. Die Gesamtzahl liegt nun bei 63 Verstorbenen. 105 Neuinfektionen werden am Donnerstag gemeldet, die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 1058. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4395. 63 weitere Personen sind genesen, die Gesamtzahl liegt bei 3274. 543 Kontaktpersonen und 11 Reiserückkehrer befinden sich in Quarantäne.
Der Bundestag hat das Infektionsschutzgesetz geändert. Kritiker mobilisieren dagegen – mit dramatischen Warnungen. Wir zeigen, warum es in Deutschland keine Corona-Diktatur gibt.

Donnerstag, 19. November, 8.28 Uhr: Unter anderem am Samstag demonstrierten in Lörrach wieder Gegner der Corona-Maßnahmen. Neben der regelmäßigen "Mahnwache für Bürgerrechte" auf dem Alten Marktplatz gab es einen "Aufzug gegen die Maskenpflicht". Bei der Kundgebung zum Aufzug mussten die Teilnehmer keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, andere Auflagen gab es aber schon. Sie wurden vielfach missachtet. Nun überlegen Stadt und Polizei, wie man mit derlei Veranstaltungen künftig umgeht. Die Demonstrationen aus der Innenstadt zu verbannen, sei nicht so einfach. Das Demonstrationsrecht ist ein sehr hohes Gut.
Für viele sind Bibliotheken Orte des Kontaktes. Doch in Corona-Zeiten ist manches anders als sonst: Die Hygienevorschriften sind umfangreich, die Öffnungszeiten reduziert und Veranstaltungen abgesagt. Es gibt aber auch positive Trends wie einen Kundenanstieg im digitalen Bereich. Wie sieht das in Lörrach aus? Vor welchen Herausforderungen steht die Stadtbibliothek? Die BZ hat nachgefragt.

Mittwoch, 18. November, 16.17 Uhr: Der Kreis Lörrach meldet 107 weitere Neuinfektionen gemeldet. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis auf 239,2 und der Kreis ist wieder Spitzenreiter in Baden-Württemberg. 37 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt. Derzeit werden neun Personen intensivmedizinisch betreut, von denen sechs beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 45 Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt damit auf 655. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2612, davon gelten 1892 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt nun bei 1299. Es bleibt unverändert bei 65 Personen.

Mittwoch, 18. November 14.33 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 142 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt nun bei 54, die Gesamtzahl der Fälle bei 5023. 1422 Fälle gelten als aktiv, 3547 Menschen als genesen. 75 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, sechs Menschen sind auf der Intensivstation, zwei von ihnen werden beatmet.
Die Situation wird brenzlig: 876 zertifizierte Intensivbetten gibt es in der Schweiz – alle sind aktuell belegt. Eingriffe und Behandlungen, die nicht als dringlich gelten, sollen verschoben werden.

Mittwoch, 18. November, 12.08 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 139 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Ein weiterer Mensch mit einer Sars-CoV-2-Infektion ist gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt nun bei 59. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4290, 1037 Fälle gelten als aktiv. 468 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 456 Kontaktpersonen und zwölf Reiserückkehrer. 155 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 3213.

Mittwoch, 18. November, 9.29 Uhr: Im Hertener St. Josefshaus sind 20 Bewohner und 18 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die hohe Zahl an Infektionen sei darauf zurückzuführen, dass die Bewohner aufgrund ihrer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz trage. Auch sei während der Begleitung ein Abstandsgebot nicht möglich, sagte Einrichtungssprecher Andreas Gräff. "In diesen Fällen ist die Ausbreitung einer Infektion schnell und intensiv." Die erkrankten Bewohner zeigten bislang jedoch milde Krankheitsverläufe.

Dienstag, 17. November, 19.25 Uhr: Der Landkreis Lörrach lag Am Montag bei den Corona-Zahlen mit einer 7-Tage-Inzidenz von 223,4 landesweit an der Spitze und gehört auch bundesweit zu den Kreisen mit den meisten Neuinfektionen. Der Ursprung der Ansteckung ist immer seltener auszumachen; ob die Grenzlage eine nennenswerte Rolle spielt, ist ungewiss. Die Zahlen des Landkreises und des Landes weichen ganz leicht voneinander ab, aber am Befund ändert das nichts. Während im Landkreis Waldshut, der nach niedrigen Zahlen im Frühling zuletzt ebenfalls mit sehr vielen Neuinfektionen zu kämpfen hatte, die 7-Tage-Inzidenz wieder auf 157,9 gesunken ist, bleibt sie in Lörrach sehr hoch. Der Landeswert lag am Dienstag bei 131,6, im Bund liegt der Wert bei 141.

Dienstag, 17. November, 16.27 Uhr: Eine Mitarbeiterin der Grenzach-Wyhlener Bärenfelsschule ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.Das bestätigte Schulleiterin Sabine Braun am Dienstag auf BZ-Nachfrage.Zwei erste Klassen mit insgesamt 53 Schülerinnen und Schülern und deren Klassenlehrerinnen befänden sich in Quarantäne.

Dienstag, 17. November, 15.58 Uhr: Der Kreis Lörrach meldet 44 Neuinfektionen. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis leicht auf 228,8. 36 Personen mit Covid-19-Infektion werden behandelt, das sind sieben mehr als gestern. Derzeit werden sieben Personen intensivmedizinisch betreut, von denen fünf beatmet werden müssen. Aus der Quarantäne entlassen wurden 71 weitere Personen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis sinkt damit auf 593. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 2505, davon gelten 1847 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen liegt nun bei 1223. Im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung verstorben sind weiterhin insgesamt 65 Personen.

Dienstag, 17. November, 15.40 Uhr: Der Bundestag will am Mittwoch das Infektionsschutzgesetz rechtsstaatlich nachbessern. So sollen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gerichtsfest werden. Für Einschränkungen von Demonstrationen und Gottesdiensten nun besonders hohe Hürden.

Dienstag, 14. November, 15.09 Uhr:
Der Kanton Baselland meldet mit 184 Neuinfektionen mit mit Sars-CoV-2 den bislang höchsten Anstieg an einem Tag sowie zwei weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Fälle steigt damit auf 4881 an, die Zahl der Todesfälle auf 53. 1335 Fälle gelten als aktiv. Die Zahl der Genesenen steigt auf 3493. 75 Personen werden in den Spitälern behandelt, vier auf der Intensivstation (zwei müssen beatmet werden).

Dienstag, 17. November, 14.23 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt hat die Ansteckungsquellen der vergangenen vier Wochen analysiert. Sie sind breit gestreut und zeigen sich wie folgt:Vom 20. Oktober bis 16. November wurden 2419 Neuinfektionen im Kanton Basel-Stadt registriert. Dabei konnten 32 Prozent (oder 768 Fälle) der Neuinfektionen bekannten oder vermuteten Ansteckungsquellen zugeordnet werden. Die meisten Personen haben sich in der Familie (46 Prozent) oder bei Treffen mit der Familie oder Freunden (11 Prozent), bei der Arbeit (17 Prozent) oder in der Freizeit (11 Prozent) angesteckt.

Dienstag, 17. November, 12.24 Uhr: Täglich mehrfach erreichen die Weiler Polizei Hinweise von Bürgern, dass ihnen Verstöße gegen die Corona-Verordnungen aufgefallen seien. "Wir versuchen auch allen Anzeigen nachzugehen", erklärt Kathrin Mutter, Leiterin des Weiler Polizeireviers. Aber in der Mehrzahl der Fälle, "rund drei Viertel der Einsätze", so schätzt Mutter, könne man nichts, oder eben nichts mehr feststellen. In ganz anderen Hinsicht scheint sich die erhöhte Präsenz der Polizei aber durchaus bemerkbar zu machen. Die Zahl der Wohnungsaufbrüche habe spürbar nachgelassen, so Mutter.

Dienstag, 17. November, 11.26 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 110 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Ein weiterer Mensch mit einer Sars-CoV-2-Infektion ist gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt nun bei 57. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4151, 1035 Fälle gelten als aktiv. 650 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 624 Kontaktpersonen und 26 Reiserückkehrer. 62 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 3058. Die Zahl der Infizierten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt weiter an. Waren es am Montag, 9. November, 102 Personen, so lag die Zahl am Montag, 16. November, bei 142. Die Zahl der Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen, stieg in diesem Zeitraum von 19 auf 25.

Dienstag, 17. November, 9.09 Uhr: Was ist von den Hilfen in der Corona-Krise im Landkreis Lörrach angekommen? SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger kritisiert das Krisenmanagement der Landesregierung. Bei manchen Betroffenen sei keine Soforthilfe angekommen. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Josha Frey verweist auf den Kassensturz des Wirtschaftsministeriums Ende November. Einen Zwischenstand der bezahlten Hilfen für den Landkreis übermittelte das Ministerium der BZ jedoch bereits. Demnach kamen mindestens 49,3 Millionen Euro im Kreis an.

Montag, 16. November, 21.30 Uhr: Um die Corona-Pandemie einzudämmen, rufen Bund und Länder die Bürger auf, private Kontakte noch einmal deutlich zu reduzieren. Auf Druck der Länder werden die Einschränkungen vorerst nicht verschärft.



Montag, 16. November, 18.15 Uhr:
Insgesamt 20 Bewohner und 18 Mitarbeiter des Hertener St. Josefshaus sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab die Einrichtung am Montagabend in einer Pressemitteilung bekannt. Die erkrankten Bewohnern zeigen demnach milde Krankheitsverläufe. Bereits am Freitag war die Infizierung von neun Mitarbeitern bekannt geworden. Insgesamt wurden 116 Personen getestet, nachdem sich am Mittwoch drei Mitarbeiter krank gemeldet hatten und zwei Bewohner Symptome zeigten.

Montag, 16. November, 17.54 Uhr: Der Kreis Lörrach meldet 15 Neuinfektionen. Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis auf 224,8. Mit diesem Wert ist der Kreis Lörrach gleichwohl weiter Spitzenreiter in Baden-Württemberg – kein anderer Meldekreis hat nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums einen höheren Inzidenzwert im Südwesten der Republik. Bereits am Samstag hatte der Kreis Lörrach den Landkreis Heilbronn als Meldekreis mit dem höchsten Inzidenzwert abgelöst.

29 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt und damit zwei mehr als gestern. Derzeit werden sieben Personen intensivmedizinisch betreut, von denen fünf beatmet werden müssen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis sinkt auf 619. Aus der Quarantäne entlassen wurden 61 Personen. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2461, davon gelten 1777 Personen wieder als genesen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen liegt nun bei 1208. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 65.

Montag, 16. November, 15.36 Uhr: Ist nach zwei Wochen Teil-Lockdown eine Lockerung in Sicht? Im Gegenteil: Die Bundesregierung schlägt strengere Anti-Corona-Maßnahmen vor. Was davon beschlossen wird, ist indes unklar.

Montag, 16. November, 13.46 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 78 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 4042, 989 Fälle gelten als aktiv. 684 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 652 Kontaktpersonen und 32 Reiserückkehrer. 53 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 2996. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 57.

Montag, 16. November, 12.40 Uhr: Bund und Länder werden bei ihrer Videokonferenz zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie an diesem Montag voraussichtlich keine schärferen Schritte für die Schulen beschließen. Nach einer geänderten Vorlage des Bundes sollen die Länder bis zur kommenden Woche einen Vorschlag vorlegen, wie Ansteckungsrisiken im Schulbereich weiter reduziert werden können. Zudem gibt es weitere Vorschläge, beispielsweise zum Schutz von Risikogruppen.

Montag, 16. November, 8.51 Uhr: Abstand halten ist das oberste Gebot der Coronaregeln – in den vollen Schulbussen ist das allerdings nur schwer möglich. Auf Drängen vieler Eltern und Lehrer setzt der Landkreis Zusatzbusse auf neun Linien ein, die besonders am Morgen für Entzerrung sorgen sollen, damit Eltern ihre Kinder mit einem besseren Gefühl mit dem Bus zur Schule schicken können. Das funktioniert. Allerdings gibt es immer noch Zeiten, zu denen keine Zusatzbusse eingesetzt werden. Und dann wird’s wieder zu eng.

Sonntag, 15. November, 16.31 Uhr: Ist man nach einer Covid-19-Erkrankung immun gegen das neuartige Corona-Virus? Forscher der Freiburger Uniklinik meinen ja. Sie haben nachgewiesen: Nach einer überstandenen Sars-CoV-2-Infektion werden Immunzellen gebildet, die im Körper erhalten bleiben und bei einer erneuten Infektion eine schnelle Immunantwort vermitteln könnten. Die Forscher sind zuversichtlich, dass bei der Mehrheit der Menschen nach überstandener Sars-CoV-2-Infektion ein gewisser Schutz vor einer erneuten Covid-19-Erkrankung besteht.

Sonntag, 15. November, 16.02 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 78 weitere Neuinfektionen. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis auf 241,4. 27 Personen werden in Kliniken behandelt und damit eine mehr als gestern. Derzeit werden fünf Personen intensivmedizinisch betreut, die alle beatmet werden müssen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt auf 665. Aus der Quarantäne entlassen wurden 51 weitere Personen. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen s bei 2.46, davon gelten 1716 Personen wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 65. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen engen Kontaktpersonen ist wieder am Montag verfügbar.

Sonntag, 15. November, 12.24 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 94 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 3964, 964 Fälle gelten als aktiv. 636 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 607 Kontaktpersonen und 29 Reiserückkehrer. 98 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 2943. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 57.

Sonntag, 15. November, 11.31 Uhr: Wegen einer Ruhestörung wird die Polizei in der Nacht zum Sonntag nach Weil-Friedlingen gerufen. In einer Wohnung sitzen fünf Personen aus verschiedenen Haushalten zusammen. Das ist ein Verstoß gegen die Corona-Verordnung. Die Personen werden angezeigt, die Gäste nach Hause geschickt.

Sonntag, 15. November, 11.11 Uhr: Mit dem Anstieg der Corona-Fälle haben auch die Rathäuser mehr zu tun. Sie setzen nicht nur die Corona-Verordnungen um, sondern sind auch für häusliche Quarantäne zuständig. "In den letzten Tagen haben wir zehn bis 15 Briefe herausgegeben an Kontaktpersonen und Infektionsfälle", sagt Schönaus Ordnungsamtsleiter Dirk Pfeffer. Wer in Quarantäne ist, müsse auch mit Kontrollen rechnen.
Sars-CoV-2 mutiert – so wie jedes andere Virus auch. Im Vergleich zur Virengruppe, der es angehört, ist das Virus sogar stabil. In der Öffentlichkeit sei eine Mutation aber stets mit der Sorge verbunden, dass ein Virus dadurch gefährlicher werde, sagt Emma Hodcroft, Genomische Epidemiologin am Biozentrum der Universität Basel. Die Forscherin zeigt zusammen mit Kollegen, wie sich eine Variante von Sars-CoV-2 durch Europa verbreitete.

Samstag, 14. November, 16.49 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 102 Neuinfektionen. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis auf 231,8. 26 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt und damit fünf weniger als gestern. Weiterhin werden sechs Personen intensivmedizinisch betreut, davon müssen vier Personen beatmet werden. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt auf 638. Aus der Quarantäne entlassen wurden 74 weitere Personen. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 2368, davon gelten 1665 Personen wieder als genesen. Im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung verstorben sind weiterhin insgesamt 65 Personen.
Der Lockdown im Frühjahr hat die Corona-Kurve abgeflacht – und damit viele Leben gerettet. Doch er hat auch Leben gekostet, wie Daten zur Übersterblichkeit nahelegen. Das Hochrhein Klinikum in Waldshut ist diesen "tödlichen Kollateralschäden" im eigenen Landkreis in einer Studie nachgegangen. Vor allem chronisch Kranke waren betroffen. Der Grund: In der ersten Welle der Pandemie haben weniger Menschen die medizinische Notfallversorgung in Anspruch genommen als sonst.

Samstag, 14. November, 16.39 Uhr: Am Freitag wurden zwei weitere voneinander unabhängige laborbestätigte Covid-19-Infektionen im Pflegeheim Markgräflerland (Eigenbetrieb Heime) gemeldet. Es handelt sich um eine Pflegekraft und einen Bewohner, teilt das Landratsamt mit. Die beiden betroffenen Wohnbereiche wurden isoliert und entsprechende Schutzmaßnahmen für Bewohner und Personal sowie PCR-Tests angeordnet. Nach jetzigem Erkenntnisstand stehen beide Fälle nicht im Zusammenhang mit den Infektionen, die Ende Oktober im Pflegeheim aufgetreten sind. Die Heimleitung steht mit dem Gesundheitsamt und der Heimleitung in Kontakt.

Samstag, 14. November, 11.43 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 119 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 3870, 968 Fälle gelten als aktiv. 649 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 620 Kontaktpersonen und 29 Reiserückkehrer. 66 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 2845. Ein weiterer Mensch, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, ist gestorben. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 57.

Samstag, 14. November, 10.58 Uhr: Der Teil-Lockdown trifft heimische Betriebe mit voller Wucht. Die Einbußen durch die Frühjahrsschließungen waren durchweg noch nicht wieder hereingeholt, als Corona zum zweiten K. O.-Schlag ausholt. Die BZ hörte sich bei Mittelständlern in Schopfheim um, die ihre Türen wegen der Pandemie nun schon zum zweiten Mal schließen mussten. Die Soforthilfe deckt zum Teil nicht einmal die Mietkosten.

Freitag, 13. November, 19.11 Uhr: Neun Mitarbeiter des Hertener St. Josefshauses haben sich mit Covid-19 infiziert. Insgesamt wurden 116 Personen, darunter 80 Mitarbeiter und 36 Bewohner zweier Wohngruppen, die in einem Gebäude untergebracht sind, einem Test unterzogen. Die Ergebnisse des verlässlichen PCR-Tests werden für Anfang kommender Woche erwartet.

Freitag, 13. November, 18.11 Uhr: Der Landkreis Lörrach hat am Donnerstag bei der 7-Tage-Inzidenz die 200er-Marke deutlich übertroffen und wies damit einen der höchsten Werte im Land auf. Auch der Nachbarlandkreis Waldshut belegt im südbadischen Vergleich seit geraumer Zeit einen vorderen Platz. Ist das auf die Grenzlage zurückzuführen? Der Schluss liegt nahe, zumal die Inzidenzen im Elsass und der Schweiz noch weitaus höher sind.Die Lage spiele "eine gewisse Rolle", heißt es beim Lörracher Gesundheitsamt. Konkrete Aussagen wären aber pure Spekulation. In den Kliniken ist man besorgt über die aktuelle Entwicklung.

Freitag, 13. November, 17.04 Uhr: Bürgermeister Martin Grässlin teilte in der Gemeinderatssitzung mit, dass eine Mitarbeiterin des Kindergartens Schallbach positiv auf Corona getestet worden sei. Glück im Unglück sei, dass die Ansteckung wohl erst nach dem letzten Kontakt mit Kollegen und Kindern erfolgte. Trotzdem habe man vorsorglich den Laternenumzug am 11. November abgesagt und den Kindergarten geschlossen. Das Kindergarten-Personal werde am Freitag getestet, so Grässlin. Wenn das Ergebnis wie erwartet negativ ausfalle, werde der Kindergarten-Betrieb am Montag oder Dienstag wieder aufgenommen.

Freitag, 13. November, 16.38 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 85 Neuinfektionen. Damit bleibt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis mit 218,3 nahezu auf dem Vortagesniveau. 31 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt und damit zwei mehr als gestern. Mittlerweile werden sechs Personen intensivmedizinisch betreut (eine mehr als gestern), davon müssen vier Personen beatmet werden (ebenfalls eine mehr als gestern). Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis steigt auf 610. Aus der Quarantäne entlassen wurden 51 weitere Personen. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 2266, davon gelten 1591 Personen wieder als genesen. 1267 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 65.

Freitag, 13. November, 15.12 Uhr: Was ist zu tun, wenn die Corona-App auf Rot springt? Ein Viertel aller Deutschen nutzt die Corona-App. Sie teilt mit, ob es Begegnungen mit Infizierten gab – und warnt bei riskanten Kontakten. Allerdings sind die Mitteilungen mitunter verwirrend.

Freitag, 13. November, 12.04 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 143 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 3751, 916 Fälle gelten als aktiv. 669 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 639 Kontaktpersonen und 30 Reiserückkehrer. 86 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 2779. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 56.

Freitag, 13. November, 10.07 Uhr: Das deutsch-französisch-schweizerische Netzwerk für grenzüberschreitende Information und Fragen Infobest stellt auf seiner Internetseite ein trinationales Informationsangebot zum Coronavirus zur Verfügung. Das Angebot enthält Links zu offiziellen Informationen der drei Staaten, einen Überblick über die aktuellen Gesundheitsschutzmaßnahmen sowie eine Sammlung häufiger Fragen von Grenzgängerinnen und Grenzgänger im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Informationen werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Freitag, 13. November, 9.19 Uhr: Zu Beginn der Corona-Pandemie gleiste die Freiwilligenagentur Grenzach-Wyhlen einen Einkaufsservice auf, um Helfer und Bedürftige miteinander zu verbinden. Die niederschwellige und unkomplizierte Hilfe kam gut an und wird auch jetzt noch gebraucht, wie Melanie Penniggers erläutert. Sie hofft, dass nach der Krise daraus eine Art Nachbarschaftshilfe erwächst. Denn nicht nur in der Zeit der Pandemie Corona kann so ein Einkaufsdienst sinnvoll sein. Aktuell werden weitere Helferinnen und Helfer gesucht. Kontakt für Helfer und Menschen, die Hilfe brauchen: info@freiwilligenarbeit-gw.de

Donnerstag, 12. November, 18.56 Uhr: Die Lage ist ernst, Entwarnung nicht angezeigt; die weitere Tendenz bleibt unklar. So fasste Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger am Donnerstag das Pandemiegeschehen im Kanton Basel-Stadt zusammen.Die Corona-Infektionszahlen müssten dauerhaft zurückgehen, die Situation in den Krankenhäusern sich entspannen; sonst seien weitere Einschränkungen ins Auge zu fassen. Engelberger verglich die aktuelle Lage mit einem Bus, der mit zu vielen Passagieren und zu hohem Tempo auf einer kurvenreichen Bergstrecke unterwegs ist. Eine erste Bremsung sei eingeleitet. "Wir wissen aber nicht, ob sie reicht."

Donnerstag, 12. November, 17.54 Uhr: Zwar steigt die Zahl der offiziell bekannten Corona-Fälle in Schopfheim – Bürgermeister Dirk Harscher aber sieht derzeit keinen Anlass, dass die Stadt über das bisherige Maß hinaus reagieren müsste. "Es läuft alles ruhig und rund, es gibt eigentlich, wenn es um die Einhaltung der Verordnungen geht, kaum Probleme." Seit Anfang Oktober seien mittlerweile 55 Personen mit dem Virus infiziert worden, dazu kommen 220 Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne begeben mussten. Zwei Brennpunkte hat der Bürgermeister jedoch ausgemacht.

Donnerstag, 12. November, 17.11 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 150 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 3608, 892 Fälle gelten als aktiv. 643 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 614 Kontaktpersonen und 29 Reiserückkehrer. 86 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 2.693. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 56. 75 im Kanton lebende Infizierte müssen in der Klink behandelt werden, 21 sind auf der Intensivstation.

Donnerstag, 12. November, 16.22 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 117 Neuinfektionen. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis auf 218,7. 29 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt, das sind drei mehr als gestern. Noch fünf Personen werden intensivmedizinisch betreut (zwei weniger als gestern), davon müssen weiterhin drei Personen beatmet werden. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis liegt jetzt bei 576. Aus der Quarantäne entlassen wurden 49 Personen. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 2181, davon gelten 1540 Personen wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 65. Mehr als 1000 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolation.

Donnerstag, 12. November, 15.18 Uhr: Seit gestern wurden im Kanton Basel-Landschaft 131 zusätzliche Ansteckungen mit Covid-19 registriert. Seit Beginn der Pandemie im Kanton Basel-Landschaft Ende Februar 2020 wurden Insgesamt 4259 positive Testergebnisse registriert. Es befinden sich aktuell 72 Personen mit Covid-19 im Spital (63 Normalstation), acht Personen auf der Intensivpflegestation (davon drei beatmet). 1479 Fälle gelten als aktiv. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 48.

Donnerstag, 12. November, 13.32 Uhr: Während sich der Landkreis den Herausforderungen der Corona-Pandemie stellt und gute Arbeit leistet, vermisst der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger laut einer Pressemitteilung beim Sozialministerium ein vergleichbares Engagement. "Statt Führungsqualität und Umschalten in den Krisenmodus macht sich hier das Land zwischen Bund und Kommunen so dünn wie möglich." Vorbereitungen auf die seit langem zu erwartende zweite Welle habe der zuständige Minister Manfred Lucha (Grüne) verschlafen, so Stickelberger. Mit dem Einrichten geeigneter Stabsstellen sei er offensichtlich restlos überfordert: "Jeder Landkreis in Baden-Württemberg hat einen größeren Krisenstab als das Sozialministerium." Auch gebe es noch keinerlei Strategien für den Dezember.

Donnerstag, 12. November, 12.32 Uhr: Das Dreiländermuseum ist wie alle deutschen Museen den gesamten November über für Besucher geschlossen. Die aktuelle große Sonderausstellung "Kunst und Nationalsozialismus" kann nun zwar nicht persönlich besucht werden, doch können alle 85 in der Ausstellung gezeigten Werke aus der Dreiländersammlung in der Online-Sammlungsdatenbank des Museums betrachtet werden. Damit bleibt zumindest ein virtueller Ausstellungsbesuch während der Schließung möglich.

Donnerstag, 12. November, 9.27 Uhr: Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann ruft die Schulen im Land auf, die Weihnachtsferien nach vorne zu verlängern. Die Schulen sollen dazu bewegliche Ferientage nutzen.

Mittwoch, 11. November, 16.28 Uhr: Am Mittwoch verzeichnete der Landkreis 83 Neuinfektionen. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz auf 186. 26 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, sieben davon auf der Intensivstation, drei müssen beatmet werden. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 508. Aus der Quarantäne entlassen wurden 44 Personen. Die Gesamtzahl der Fälle liegt bei 2064, davon gelten 1491 Personen als genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 65 Personen. 1036 Kontaktpersonen befinden sich in Isolation.

Mittwoch, 11. November, 15.04 Uhr: Die weiterhin sehr hohen Corona-Fallzahlen stellen das Gesundheitsamt des Landkreises Lörrach bei der Kontaktnachverfolgung zunehmend vor große Herausforderungen, schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Um weiterhin die Kontaktnachverfolgung aufrechterhalten zu können, werden nun weitere Mitarbeitende aus fast allen Bereichen des Landratsamts zur Unterstützung herangezogen. 210 Mitarbeitende unterstützen laut der Behörde das Kontaktmanagement. Knapp 50 Personen werden für das Bürgertelefon und in der Beantwortung von Mailanfragen zu Corona eingesetzt. Daher kommt es in anderen Bereichen zu längeren Wartezeiten.

Mittwoch, 11. November, 13.29 Uhr: Biontech hat in Rekordzeit gemeinsam mit der Pharmafirma Pfizer einen Impfstoff gegen Sars-CoV-2 entwickelt. Wie es jetzt weitergeht, darüber spricht Biontech Finanzvorstand Sierk Poetting im Interview.

Mittwoch, 11. November, 11.35 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 95 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 3485, 795 Fälle gelten als aktiv. 6262 Personen befinden sich in Quarantäne, davon sind 590 Kontaktpersonen und 36 Reiserückkehrer. 59 weitere Personen sind genesen, die Zahl der Genesenen insgesamt beträgt 2.607. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 56.

Mittwoch, 11. November, 10.25 Uhr: Nachdem der Bund im Oktober die Maßnahmen zur Abfederung der Folgen der Covid-19-Pandemie für die Schweizer Kulturlandschaft bis Dezember 2021 verlängert hat, führt nun auch der Kanton Basel-Stadt sein Engagement für den stark betroffenen Kulturbereich fort: Er stellt weitere 5 Millionen Franken aus dem Krisenfonds zur Verfügung. Neu können Kulturunternehmen zusätzlich zu Ausfallentschädigungen auch Beiträge für Transformationsprojekte beantragen. Seit Frühjahr 2020 und bis Ende 2021 stehen somit im Kanton Basel-Stadt gesamthaft 40 Millionen Franken für Unterstützungsmaßnahmen im Kulturbereich zur Verfügung.

Mittwoch, 11. November, 9.30 Uhr: Die Corona-Pandemie hat den Schulen tüchtig zugesetzt. Um ihnen die Arbeit in den kommenden Monaten zu erleichtern, stellt ihnen das Land 40 Millionen Euro für coronabedingte Ausgaben zur Verfügung. Das kündigte Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann bei einem Besuch in der BZ-Redaktion an.

Mittwoch, 11. November, 9.24 Uhr: Spitäler, Arztpraxen und Apotheken im Kanton Aargau können nun Antigen-Schnelltests beziehen. Der Entscheid, ob sie diese ihren Patientinnen und Kunden anbieten wollen, liegt bei ihnen, schreibt der Kanton Aargau in einer Mitteilung. Die Schnelltests kommen gemäß den Testkriterien des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zum Einsatz und sind kontingentiert. Die interessierten Arztpraxen und Apotheken müssen sich beim Kanton registrieren und die für die Durchführung der Tests notwendigen Qualifikationen erbringen.

Dienstag, 10. November, 18.50 Uhr: Der FV Lörrach-Brombach hat es nicht leicht in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg. Der Aufsteiger stabilisierte sich sportlich gerade, als die Saison ausgesetzt wurde. Dazu kommt, dass er die für Februar und dann für vergangenen Freitag angesetzte Hauptversammlung nicht abhalten konnte. Dadurch sind dem neuen Präsidium, das längst seine Arbeit aufgenommen hat, in manchen Angelegenheiten die Hände gebunden. Die wegen der Corona-Pandemie geltenden Hygienevorschriften machten dem Klub einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Zum Glück wurde die Saison finanziell gut geplant.

Dienstag, 10. November, 16.28 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 35 Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt auf 183,4. Insgesamt 28 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt, das ist eine Person mehr als gestern. Noch sechs Personen werden intensivmedizinisch betreut, das sind drei weniger als gestern. Zwei Personen müssen beatmet werden. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis liegt bei 480. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 1981 Personen mit Covid-19 infiziert, davon gelten 1447 Personen wieder als genesen. 1003 Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 65.

Dienstag, 10. November, 15.03 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt hat die Ansteckungsquellen ausgewertet: In den letzten vier Wochen (Zeitraum vom 13. Oktober bis 9. November) wurden 1831 Neuinfektionen im Kanton Basel-Stadt registriert. Dabei konnten 28 Prozent (oder 511 Fälle) der Neuinfektionen bekannten oder vermuteten Ansteckungsquellen zugeordnet werden. Die meisten Personen haben sich in der Familie (39 Prozent) oder bei Treffen mit der Familie oder Freunden (8 Prozent), in der Freizeit (18 Prozent), bei der Arbeit (17 Prozent) sowie im Flugzeug oder auf Reisen (4 Prozent) angesteckt. Bei den Ansteckungen auf Reisen ist ein kontinuierlicher Rückgang der Zahlen feststellbar, diese Infektionen machen nur noch einen kleinen Teil der Neuansteckungen aus.

Dienstag, 10. November, 14.53 Uhr: 148 neue Covid-19-Fälle und einen weiteren Todesfall meldet der Kanton Basel-Landschaft. Die Gesamtzahl der Fälle steigt damit auf 3987 Fälle an, die Zahl der Todesfälle auf 45. 1336 Fälle geltend derzeit als aktiv, 2606 Menschen gelten als geheilt, das sind 135 mehr als gestern. 66 Personen werden in den Spitälern des Kantons behandelt, fünf Personen auf der Intensivstation, drei müssen beatmet werden.



Dienstag, 10. November, 11.35 Uhr: Der Kanton Basel meldet 96 neue Covid-19-Fälle. Die Gesamtzahl steigt auf 3363. Aktiv sind 759 Fälle. 626 Personen befinden sich in Quarantäne. 71 weitere Personen gelten als genesen (insgesamt 2548). Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 56.

Dienstag, 10. November, 9.10 Uhr: Die Corona-Pandemie macht den Kirchen das Gemeindeleben schwer. Für Gottesdienste drinnen ist wegen der Abstandsregel nur eine sehr beschränkte Zahl an Gläubigen zugelassen; Gemeindegesang ist untersagt; Masken und Registrierung sind Pflicht. Kreativität sei vor allem mit Blick auf Weihnachten gefragt, sagen die evangelische Dekanin Bärbel Schäfer und ihr katholischer Amtskollege Gerd Möller. Ohne Gottesdienste im Freien, darin sind sich die beiden einig, wird sich das Fest der Geburt Christi in der Gemeinschaft kaum feiern lassen.

Montag, 9. November, 16.26 Uhr: Das Landratsamt Lörrach meldet 53 neue Fälle. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz weiter auf 194,3. Insgesamt 27 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt. Das ist eine weniger als gestern. Neun Personen werden intensivmedizinisch betreut, davon müssen zwei Personen beatmet werden. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 1946. 963 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 65. Aufgrund technischer Problemen mit der Datenbank liegen dem Landratsamt momentan die Zahlen der aus der Quarantäne entlassenen Personen nicht vollständig vor. Auch die genaue Zahl der aktiven Fälle ist dadurch unklar.

Montag, 9. November, 15.28 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 56 neue Covid-19-Fälle. Die Gesamtzahl steigt auf 3839. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt um 57 auf 1324. Die Zahl der Geheilten steigt um 113 auf 2471. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 44. 67 Patienten werden in Kliniken behandelt, fünf von ihnen auf der Intensivstation (drei werden beatmet).

Montag, 9. November, 13.55 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 43 neue Infektionen. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 3267. Da 49 weitere Personen seit Montag als genesen gelten (insgesamt 2477), sinkt die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle von 740 auf 743. 603 Personen befinden sich in Quarantäne. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 56.

Montag, 9. November, 12.09 Uhr: Nachdem sich Anfang November ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Efringen-Kirchen mit Covid-19 infiziert hatte, wurden keine weiteren Infektionen in der Gemeinschaftsunterkunft festgestellt. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Testung von knapp achtzig weiteren Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitenden, die letzte Woche vorsorglich abgestrichen wurden. Alle Testergebnisse sind negativ, teilt das Landratsamt mit. Der infizierte Bewohner befindet sich weiterhin in Quarantäne, ebenso wie sein Mitbewohner als einzige enge Kontaktperson. Da sich der Bewohner direkt mit den ersten Symptomen selbst isoliert und Kontakte gemieden hatte, gibt es keine weiteren engen Kontaktpersonen in der Gemeinschaftsunterkunft. Es ist der erste Corona-Fall in einer Gemeinschaftsunterkunft im Landkreis Lörrach.

Montag, 9. November, 9.58 Uhr : Anfang nächsten Jahres könnte der erste Corona-Impfstoff verfügbar sein. Reichen wird er zunächst nur für wenige. Deshalb müssen die Prioritäten rechtzeitig geklärt werden.

Montag, 9. November, 9.16 Uhr: Im Kanton Baselland gibt es ab kommendem Samstag ein größeres Testcenter. Die neue Station Feldreben in Muttenz hat eine Tageskapazität von mehr als 1000 Personen. Zudem werden Synergien mit dem Contact Tracing geschaffen, teilt der Kanton mit. Die Mitarbeitenden des Contact Tracing werden neu ihren Arbeitsplatz bei der Abklärungs- und Teststation Feldreben haben, was der Optimierung von Arbeitsprozessen dient. Untersuchen lassen können sich dort Personen, die Symptome aufweisen, ohne vorherige Anmeldung.

Sonntag, 8. November, 15.58 Uhr: Der Landkreis Lörrach hat am Sonntag 56 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 1893. 924 Menschen befinden sich in Quarantäne. 28 Patienten werden stationär im Krankenhaus behandelt, immer noch werden zwei von ihnen beatmet. Die Zahl der aktiven Fälle beträgt 635. Als genesen galten am Sonntag 1193 Menschen. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 65. Der Inzidenzwert für den Kreis Lörrach steigt am Sonntag auf den Höchststand von 186,4, der baden-württembergische Durchschnitt beträgt 130.

Sonntag, 8. November, 15.54 Uhr:
Die Neuansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus haben am Wochenende im Kanton Basel-Stadt weiter zugenommen. Am Samstag wurden 76 neue Fälle verzeichnet, 72 waren es am Sonntag. Damit stieg die Zahl der positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtkantons auf 3224, wie aus der Statistik der Gesundheitsbehörden auf der Website des Kantons hervorgeht. An einer Covid-19-Erkrankung verstorben waren bis Sonntag unverändert 56 Personen. Baselland meldete am Samstag 116 Neuinfektionen, am Sonntag 44. Im Krankenhaus werden 58 Covid-19-Patienten behandelt, fünf davon auf der Intensivstation.

Samstag, 7. November, 18.48 Uhr:
Am heutigen Samstag wurden dem Gesundheitsamt weitere 71 Neuinfektionen gemeldet. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis weiter auf 182,5. 28 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken behandelt. Sieben Personen werden weiterhin intensivmedizinisch betreut, davon müssen zwei Personen beatmet werden. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis liegt jetzt bei 480. Aus der Quarantäne entlassen wurden 46 weitere Personen. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 1837, davon gelten 1293 Personen wieder als genesen.
Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 65. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen liegt wie üblich am Montag wieder vor.

Samstag, 7. November, 15 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 76 neue Infektionen, die Gesamtzahl steigt auf 3152. Da die Zahl der Genesenen um 108 auf 2332 steigt, sinkt die Zahl der aktiven Fälle auf 764. 680 Personen befinden sich in Quarantäne. Eine aktuelle Zahl der Infizierten, die in Kliniken behandelt werden, gibt es derzeit nicht.

Freitag, 6. November, 18. 32 Uhr: Die Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten wird immer aufwendiger. Nun sollen auch andere Behörden aushelfen. Im Kreis Lörrach ist der Bedarf besonders groß.

Freitag, 6. November, 17.11 Uhr: Heute wurden dem Gesundheitsamt insgesamt 86 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Lörrach auf 165.

29 Personen mit Covid-19-Infektion werden in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Sieben Personen werden intensivmedizinisch betreut, davon müssen weiterhin zwei Personen beatmet werden. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen bei 1766. Seit gestern wurden 55 Personen aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen, insgesamt sind 1247 Personen wieder genesen. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis beträgt 455.

985 Menschen befinden sich als Kontaktpersonen in Quarantäne. Im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung verstorben sind weiterhin insgesamt 65 Personen.

Freitag, 6. November, 16.15 Uhr: Ende Oktober infizieren sich zwei Erzieherinnen der Kita Sonnenschein in Grenzach-Wyhlen. Eine Gruppe ist noch von der Schließung betroffen. Ab Dienstag soll der Betrieb wieder komplett laufen.

Freitag, 6. November, 15.48 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 102 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen steigt auf 3623. Davon gelten 1428 Fälle als aktiv. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 44. In den Spitälern des Kantons werden 37 Covid-19-Patienten behandelt. Vier Menschen müssen beatmet werden. Die 14-Tages-Inzidenz steigt auf 578,1.

Freitag, 6. November, 13.25 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 63 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Zudem gibt es zwei weitere Covid-19-Todesfälle. Insgesamt sind es 56. Zuletzt gab es im Stadtkanton Ende August einen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Gesamtzahl steigt auf 3076. Davon gelten 796 Fälle als aktiv, am Donnerstag waren es noch 850. Insgesamt befinden sich 743 Menschen in Quarantäne. 86 Covid-19-Patienten werden im Krankenhaus behandelt (Stand Donnerstag), 13 werden auf der Intensivstation behandelt.

Freitag, 6. November, 11.23 Uhr: Nicht nur wegen der hohen Infektionszahlen empfiehlt sich ein Besuch im Elsass zur Zeit nicht. Wer einreist, braucht eine Bescheinigung. Sonst drohen saftige Strafbescheide.

Freitag, 6. November, 09.02 Uhr: Morgens sind die Züge der Regio S-Bahn im Kreis Lörrach brechend voll. An Abstand ist nicht zu denken. Das Verkehrsministerium fordert nun die Schulen auf, den Schulbeginn zu entzerren.

Donnerstag, 5. November, 16.51 Uhr: Heute wurden dem Gesundheitsamt Lörrach 42 Neuinfektionen gemeldet. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis weiter auf 156,7. Mittlerweile werden 23 Personen mit Covid-19-Erkrankung in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Sieben Patienten werden intensivmedizinisch betreut, davon müssen weiterhin zwei Personen beatmet werden. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis liegt bei 423. Aus der Quarantäne entlassen wurden 26 weitere Personen. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 1680, davon gelten 1192 Personen wieder als genesen. 913 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung verstorben sind weiterhin insgesamt 65 Personen.

Donnerstag, 5. November, 15.39 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 181 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. So viele Fälle wurden im Baselbiet noch nie an einem Tag gemeldet. 1407 Fälle gelten als aktiv. Die Gesamtzahl liegt bei 3521. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 44. Insgesamt werden 43 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, drei Patienten werden beatmet. Die 14-Tages-Inzidenz liegt bei 576,8.

Donnerstag, 5. November, 14.41 Uhr: Es kommt teilweise zu Verzögerungen in der Kontaktnachverfolgung, das räumt das Lörracher Gesundheitsamt in einer Pressemitteilung ein. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen gelange das Gesundheitsamt an seine Kapazitätsgrenzen – trotz der Verstärkung aus anderen Fachbereichen und der Unterstützung der Bundeswehr. Landrätin Marion Dammann appelliert an die Bürger, die Regeln einzuhalten.

Donnerstag 5. November, 13.32 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 106 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Gesamtzahl steigt auf 3013. Die Zahl der aktiven Fälle steigt von 809 auf 850. Insgesamt befinden sich 768 Menschen in Quarantäne. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 54.

Donnerstag, 5. November, 9.31 Uhr: Die Fieberambulanz erweitert das Corona-Testzentrum in Haagen. Wer kann sich dort jetzt testen lassen? Unter welchen Voraussetzungen? Und was kostet das? Wir klären auf.

Mittwoch, 4. November, 21.17 Uhr: Alle Gesundheitsämter in Südbaden schicken bei Corona-Fällen in weiterführenden Schulennur noch die betroffenen Schüler nach Hause.

Mittwoch, 4. November, 17. 59 Uhr: Sieben Ehrenamtliche gründen die Coronahilfe Todtnau. Sie unterstützen Menschen, die durch die Folgen der Pandemie in Not geraten sind. Die Ehrenamtlichen wollen unbürokratisch helfen.

Mittwoch, 4. November, 17.12 Uhr: Ein Mann aus Efringen-Kirchen radelte ins Elsass– und kassierte einen 135-Euro-Strafzettel. Die in Frankreich geltenden Coronaregeln machen Stippvisiten ins Nachbarland derzeit unmöglich.

Mittwoch, 4. November, 16.17 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 77 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis weiter auf 153,7. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis liegt bei 407. Aus der Quarantäne entlassen wurden 15 weitere Personen. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 1638, davon gelten 1166 Personen wieder als genesen. Mittlerweile werden 23 Patienten mit Covid-19-Erkrankung in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Das sind zwei mehr als gestern. Sieben Personen werden intensivmedizinisch betreut, davon müssen zwei Personen beatmet werden. Im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung verstorben sind weiterhin insgesamt 65 Personen.

Mittwoch, 4. November, 15.06 Uhr: Das Lörracher Tattoo-Studio Into the Light setzt sich gegen die seit Montag geltende Corona-Verordnung juristisch zur Wehr. "Wir haben per Eileinreichung einen Normenfeststellungsantrag beim Oberverwaltungsgericht Stuttgart eingereicht gegen die Schließungsanordnung von Tattoo-Studios", schreibt Inhaber Peter Künemann in einer Pressemitteilung. Die Schließung von Tätowierstudios sei unverhältnismäßig.

Mittwoch, 4. November, 14.26 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 89 neue Infektionen. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 3340, 1291 Fälle gelten als aktiv. 2005 Menschen gelten als genesen, die Zahl der Todesfälle bleibt bei 44. 32 Personen werden in den Kliniken behandelt, vier davon auf der Intensivstation. Drei werden beatmet.

Mittwoch, 4. November, 12.14 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 107 Neuinfektionen. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt jedoch auf auf 809, da 138 Personen genesen sind. Die Gesamtzahl der Fälle steigt auf 2907, die Zahl der Genesenen auf 2044. Insgesamt 1126 Personen sind in Quarantäne. Es bleibt bei 54 Todesfällen. 89 Personen werden in Kliniken behandelt, zwölf sind auf der Intensivstation.

Mittwoch, 4. November, 10.05 Uhr: Die Lörracher Stadtverwaltung hat eine Hotline für alle Fragen rund um die aktuellen Coronaverordnungen eingerichtet. Unter der Telefonnummer 07621 / 415-700 oder per E-Mail anmeldung-corona@loerrach.de stehen ab sofort die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Montag bis Freitag zu den üblichen Sprechzeiten zur Verfügung. Die Corona-Zentrale fungiert als Schnittstelle zum Gesundheitsamt und wird neben Fragen zur Einreise, Quarantäne und geltender Coronaverordnung auch die Kontrolle der getroffenen Anordnungen, wie beispielsweise der Quarantäneanordnung, übernehmen.

Mittwoch, 4. November, 9.17 Uhr: Die Kliniken des Landkreises Lörrach haben eine eigene Teststation für Mitarbeiter eingerichtet. Aber nicht jeder Berufstätige kann sich sofort testen lassen, wenn er leichte Symptome verspürt. Kratzt der Hals, und die Nase läuft ein bisschen, dann sei es nicht unbedingt notwendig, zuhause zu bleiben, sagt Bernhard Hoch, Medizinischer Geschäftsführer der Kliniken. Er empfiehlt aber, dann mehr Hygiene zu betreiben, sich noch öfter die Hände zu desinfizieren und benutzte Papiertaschentücher direkt zu entsorgen. Zudem solle, wer mit leichten Symptomen zur Arbeit geht, auch mehr Abstand zu den Kollegen halten und außerdem sehr häufig lüften. Natürlich sei das Homeoffice in solchen Fällen eine sinnvolle Option.

Dienstag, 3. November, 17.59 Uhr: Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Efringen-Kirchen ist positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. In den kommenden Tagen werden andere Bewohner und Mitarbeiter getestet.

Dienstag, 3. November, 16.31 Uhr: Heute wurden dem Gesundheitsamt 60 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis weiter auf 142,3. Mittlerweile werden 21 Patienten (+1) mit Covid-19-Erkrankung in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Sieben Personen werden intensivmedizinisch betreut, davon müssen drei Personen beatmet werden. Die Zahl der aktiven Fälle im Landkreis liegt bei 345. Aus der Quarantäne entlassen wurden 38 weitere Personen. Insgesamt liegt die Zahl der infizierten Personen seit Ausbruch der Pandemie bei 1.561, davon gelten 1.151 Personen wieder als genesen. Im Zusammenhang mit einer Covid-19 Erkrankung verstorben sind weiterhin insgesamt 65 Personen.

Dienstag, 3. November, 15.58 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 158 neue Infektion mit Sars-CoV-2, ein neuer Tageshöchstwert. Die Zahl der aktiven Fälle steigt auf 1275. Die Gesamtzahl der Fälle liegt bei 3251, von diesen gelten 1932 als geheilt. Die Zahl der Todesfälle steigt von 43 auf 44. Insgesamt werden 32 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, vier müssen beatmet werden. Die 14-Tages-Inzidenz liegt bei 531,4.

Dienstag, 3. November, 14.50 Uhr: Bewohner und Mitarbeiter des Pflegeheims Markgräflerland wurden auf Sars-CoV-2 getestet. Hintergrund war eine Infektion einer Mitarbeiterin. Nun wurden zwei Bewohner positiv getestet.

Dienstag, 3. November, 12.33 Uhr: Der Basler Weihnachtsmarkt ist definitiv abgesagt. Das beschloss der Regierungsrat am Dienstag und teilte mit: " Die neue Covid-19-Verordnung des Bundes hat die Rahmenbedingungen verändert. Und mit der aktuellen Entwicklung der Pandemie sind die Gesundheitsrisiken zu groß und eine Durchführung nicht vertretbar. Die Weihnachtsbeleuchtungen und die geschmückten Weihnachtstannen versprechen gleichwohl eine stimmungsvolle Adventszeit in der Innenstadt." Zudem hätten in den letzten Tagen auch Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer Zweifel an der Wirtschaftlichkeit im vorgegebenen Rahmen geäußert und einzelne Standbetreiber aus gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Gründen von sich aus abgesagt.

Dienstag, 3. November, 9.56 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 77 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen auf 2800. Davon gelten 840 Fälle als aktiv. 2376 Menschen befinden sich in Quarantäne. Laut den Zahlen von Montag werden 65 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon 13 auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 bleibt bei 54.

Dienstag, 3. November, 8.51 Uhr: "Wir konnten aus der ersten Welle viel lernen im Umgang mit dem Virus", sagt der Medizinische Geschäftsführer Bernhard Hoch. In den Lörracher Kliniken wird einiges anders gehandhabt als im Frühjahr. Welche Stufen greifen, wenn die Patientenzahl weiter steigt und wann darauf mit Einschränkungen im Klinikalltag reagiert werden muss, erklärt der Medizinische Geschäftsführer Bernhard Hoch im Interview.

Montag, 2. November, 17.09 Uhr: Der Landkreis Lörrach meldet 35 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Die 7-Tages-Inzidenz steigt auf 127,9. Mittlerweile werden 20 Menschen aus dem Kreis Lörrach mit Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, vier mehr als am Sonntag. Sieben Patienten liegen auf der Intensivstation, drei müssen beatmet werden. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 323. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen liegt bei 1501, davon gelten 1113 Menschen als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt bei 65. Die Anzahl der Kontaktpersonen in Quarantäne liegt nicht vor.

Montag, 2. November, 16.34 Uhr: Auch die Alternative des Lörracher Weihnachtsmarkts kann nicht stattfinden. Die Stadt sagt aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen den Weihnachtszauber ab.

Montag, 2. November, 15.43 Uhr: In der Seniorenresidenz Emilienpark gibt es einen bestätigten Covid-19-Fall. Darüber informiert die Einrichtung auf ihrer Homepage. "Weitere Personen sind derzeit nicht betroffen", heißt es in der Mitteilung. Bis alle Maßnahmen mit dem Gesundheitsamt abgesprochen seien, bleibe zum Schutz aller die Einrichtung geschlossen, Besuche sind nicht gestattet. Unterdessen gibt Bürgermeister Tobias Benz die Fallzahlen von Grenzach-Wyhlen bekannt: 14 Fälle waren es Stand Freitag.

Montag, 2. November, 14.45 Uhr: Der Kanton Baselland meldet am Montag 157 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle (insgesamt 43). Die Zahl der Infektionen liegt jetzt bei insgesamt 3093 Fällen. 1226 Fälle gelten als aktiv, 1824 Personen sind geheilt. 952 Personen sind in Quarantäne. Im Krankenhaus müssen 33 Personen behandelt werden. Fünf Menschen sind auf der Intensivstation, vier davon werden beatmet.

Montag, 2. November, 12.12 Uhr: Für andere einkaufen, mit dem Hund der älteren Nachbarin Gassi gehen oder Medikamente abholen: Die Hilfsbereitschaft in der Corona-Krise ist groß. Bereits kurz nach dem Lockdown meldeten sich viele Freiwillige, um Menschen aus Risikogruppen zu unterstützen – vor allem über Online-Plattformen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Basel hat ergeben, dass sich das auch langfristig positiv auswirken könnte.

Montag, 2. November, 11.14 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet für Montag 70 Neuinfektionen, die Gesamtzahl liegt nun bei 2723 Fällen. Die Zahl der aktiven Fälle steigt auf 828. 2511 Kontaktpersonen und Reiserückkehrer sind in Quarantäne. Die Zahl der Genesenen steigt um 41 auf 1841, die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 54.

Sonntag, 1. November, 17.15 Uhr: Das Lörracher Gesundheitsamt meldet am Sonntag 47 neue Infektionen mit dem SarsCoV-2-Virus. Insgesamt haben sich damit im Landkreis Lörrach 1466 Menschen angesteckt. Es gibt 311 aktive Fälle. 817 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. 1090 Menschen gelten als genesen. Im Krankenhaus behandelt wurden am Sonntag 16 Patienten mit dem Virus, drei mehr als am Samstag. Es bleib bei 65 Todesfällen. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 122,2, sie beschreibt die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Damit liegt der Kreis deutlich über dem Landesdurchschnitt (107,3).

Sonntag, 1. November, 15.19 Uhr: Der Kanton Basel-Landschaft hatte am Samstag 143 neue positive Testergebnisse gemeldet, am Sonntag kamen weitere 147 hinzu. Damit liegt die Summe der bisher erfassten Fälle bei 2936, 1736 davon gelten als geheilt. 1159 aktive Fälle gibt es im Landkanton, die Zahl der Todesfälle stieg am Samstag um einen auf 41 an, am Sonntag kam kein neuer Sterbefall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hinzu. 926 Menschen in Baselland sind derzeit in Isolation, 732 befinden sich als Kontaktpersonen in Quarantäne, weitere 177 sind als Reiserückkehrer in Quarantäne. 34 Personen mit Corona-Infektion befinden sich zur Zeit im Krankenhaus in Behandlung, davon fünf auf der Intensivstation. Von diesen fünf Personen müssen vier beatmet werden.

Sonntag, 1. November, 14.03 Uhr: Das Land Baden-Württemberg gibt seine neue Coronaverordnung heraus. Zudem wird wir ein FAQ zu Veranstaltungen und Treffen veröffentlicht sowie eine detaillierte Liste von geöffneten und geschlossenen Einrichtungen.

Sonntag, 1. November, 11.41 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 77 neue Infektionen (gesamt: 2653). Die Zahl der aktuell Infizierten steigt auf 799, 2446 Kontaktpersonen und Reiserückkehrer befinden sich Quarantäne. 70 weitere Personen gelten als genesen (gesamt: 1800). Die Zahl der Verstorbenen bleibt unverändert bei 54. Wie viele Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung stationär in den Krankenhäusern behandelt werden wird am Wochenende nicht mitgeteilt.

Sonntag, 1. November, 10.51 Uhr: Karlheinz Müller kommt erholt aus dem Urlaub im Risikogebiet zurück. Gunnar Eckert benötigt Gewissheit, ob er Menschen mit Behinderung betreuen kann. Thomas Kreuz hat Symptome und einen Termin bei einem Facharzt. Die BZ hat sich mit drei Menschen unterhalten, die einen Abstrich machen mussten – bevor die zweite Welle kam. Es sind drei Einzelschicksale. Es gibt Gründe dafür, warum es kompliziert wurde. In den Gesprächen wird aber deutlich: Die drei Männer haben den Eindruck, dass bei der Pandemie-Bekämpfung zu wenig gemacht wird.

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