Hochschwarzwald

Newsblog: Alle Nachrichten zum Coronavirus im Hochschwarzwald

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 29. Oktober 2020 um 15:00 Uhr

Titisee-Neustadt

Was ist heute wichtig? Welche Veranstaltungen fallen aus? Verfolgen Sie die aktuelle Berichterstattung der Badischen Zeitung im Newsblog zu Corona im Hochschwarzwald.

Freitag, 30. Oktober, 11.02 Uhr

FELDBERG

» Das Haus der Natur am Feldberg schließt für die Öffentlichkeit ab Montag, 2. November bis zum Ende des Monats. Alle Veranstaltungen sind abgesagt.

Donnerstag, 29. Oktober, 17.37 Uhr: Diese Veranstaltungen fallen aus:

TITISEE-NEUSTADT

Der Kneipp-Verein setzt alle im November geplanten Kurse aus.

Feldberg

Der am 5. November beginnende Kompaktkurs "Echte Gastlichkeit" der VHS wird auf 2021 verschoben.

LENZKIRCH

Das Dinner-Krimi im Hotel Ochsen in Saig kann auch zum Ausweichtermin 6./7. November 2020 nicht stattfinden. Die Karten bleiben gültig, bis ein neuer Termin gefunden ist oder sie können an der Rezeption zurückgenommen und der Eintrittspreis erstattet werden.

Donnerstag, 29. Oktober, 17.20 Uhr:
Eine Überraschung war es für die wenigsten, frustriert sind alle: Der November-Lockdown wird verschiedene Branchen zum zweiten Mal in eine existenzbedrohende Zwangslage versetzen. Wie die Situation eingeschätzt wird in Gastronomie und Hotellerie, in Freizeiteinrichtungen und in der Kultur, zeigt eine Umfrage.

Donnerstag, 29. Oktober, 16.55 Uhr: Der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht ist abgesagt. Die Hochschwarzwald Tourismus Gesellschaft (HTG) hat bereits am Mittwochabend auf die verschärften Verordnungen von Bund und Land reagiert, die am Montag in Kraft treten, und am Donnerstag die 40 Aussteller unterrichtet.

Donnerstag, 29. Oktober, 15.15 Uhr: So sehen die vom Gesundheitsamt veröffentlichten Zahlen aktiver Corona-Fälle für die Kommunen im Hochschwarzwald aus:

Breitnau 0
Eisenbach 6
Feldberg 2
Friedenweiler 3
Hinterzarten 11
Lenzkirch 9
Löffingen 10
Schluchsee 4

St. Märgen 2
Titisee-Neustadt 11

Mittwoch, 28. Oktober, 17.35 Uhr: "Scheiß-Ausländer" ist eine Beleidigung. Auch der Ausspruch "ihr Ausländer" kann, zumal in Verbindung mit einer abschätzigen Handbewegung, eine sein. Zu diesem Schluss kam Richter André Gerber in einer Verhandlung vor dem Amtsgericht und deshalb verurteilte er die angeklagte Frau zu einer Geldstrafe.

Mittwoch, 28. Oktober, 17.30 Uhr: Uli Pfeiffer ist kein Schwarzseher. Aber in 20 Jahren als Geschäftsführer der Lebenshilfe ist die Corona-Pandemie die schlimmste Krise. Gerade gebannt scheint die Gefahr, dass der Verein, der sich um 120 Menschen mit Behinderung im Hochschwarzwald kümmert, finanziell gesprengt wird. Pfeiffer spricht von der "Operation am offenen Herzen", der Patient liege auf der Intensivstation und versuche, wieder selbstständig zu atmen. Für zwei Beschäftigte wird aus Kurzarbeit die Entlassung.



Mittwoch, 28. Oktober, 17.15 Uhr: Im Seniorenzentrum St. Raphael in Neustadt mit zusammen mehr als 170 Bewohnern sind weiterhin Besuche auf den Zimmern möglich. Die Regelung erlaubt einen Besucher pro Bewohner pro Tag, dabei kann die Besuchszeit von 10 bis 18 Uhr ausgenutzt werden, sagt Geschäftsführer Marco-Kuhn Schönbeck. Nur die Gemeinschaftsräume sind nicht zugänglich. Nach seinem Eindruck "haben wir das bisher gut hinbekommen", diese Routine mit Logistik, Hygiene und Abstandsregelung ergänzt sich aus seiner Sicht mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein der Angehörigen. Die Bewohner dürfen das Haus verlassen, das Café ist geöffnet, auch für Gäste von außen. Kuhn-Schönbeck will weiter einen Spielraum nutzen: Ein Mensch soll am Ende seines Lebens nicht allein bleiben.

Im Altenpflegeheim St. Martin in Löffingen ist nach dem Anstieg er Infektionszahlen im Landkreis und auch in Löffingen selbst der Besuch eingeschränkt worden. Das Heim bittet darum, die Besuche auf maximal zwei Personen aus einer Familie pro Tag und pro Bewohner zu verringern und auf ein Minimum zu beschränken, erläutert Heimleiter Martin Satler. Gegen Treffen mit Angehörigen im Freien habe er nichts einzuwenden, wenn der vorgeschriebene Abstand eigenhalten werde.

Mittwoch 28.Oktober, 15.10 Uhr: Die Buchausstellung der Bubenbacher Pfarrbücherei ist abgesagt. Trotzdem sind Bestellungen für Bücher, Kalender und Spiele möglich. Der dazugehörige Buchspiegel liegt in den Kirchen der Gemeinde aus. Kontakt: Judith Wunderle Tel. 07657 / 1891.

Die Hauptversammlung der Uhrmacherzunft Oberbränd am Freitag, 30. Oktober, im Dorfgemeinschaftshaus in Oberbränd ist abgesagt.

Das geplante Vereinsschießen im November des Schützenverein Breitnau ist abgesagt.

Der SV Dittishausen verzichtet auf seine Hauptversammlung. Da keine Wahlen anstehen, bleibt der Gesamtvorstand weiter im Amt.

Die für 2. November geplante Hauptversammlung des Fördervereins für Kultur, Sport, Bildung und Erziehung in Friedenweiler findet nicht statt. lsDer Schnupfverein Faulenfürst sagt seine Hauptversammlung und seine Weihnachtsfeier ab.

Dienstag, 27. Oktober, 15.40 Uhr:
"Ein Narr hat immer eine Idee" – Anne-Rosel Schwarz, Präsidentin der Schwarzwälder Narrenvereinigung, vertraut mit Blick auf die Fastnachtssaison unter Corona-Bedingungen auf die Kreativität der Hästräger.


Dienstag, 27. Oktober, 14.42 Uhr:
Der Musikverein Friedenweiler/Rudenberg hat seine für Samstag, 31. Oktober, im Haus des Gastes geplante Hauptversammlung abgesagt.



Dienstag, 27. Oktober, 9.50 Uhr:
In der Keramikwerkstatt Kainz in Göschweiler wird noch alles von Hand bearbeitet. Derzeit ist auch eine Madonnen-Statue in Arbeit, die die Weiler Kapelle in Dittishausen zieren wird und an die Corona-Pandemie erinnern soll.

Montag, 26. Oktober, 16.30 Uhr: Der Lions Club Hochschwarzwald ruft Kapellen und Chöre auf, sich mit einem Video an einem Wettbewerb zu bewerben. Lohn der Mühe könnte eine Geldprämie sein, um die Corona-Folgen zu lindern.

Montag, 26. Oktober, 14.55 Uhr: Folgende Veranstaltungen werden Corona-bedingt abgesagt:

Titisee-Neustadt

Der Frauenstammtisch des Schwarzwaldvereins am Freitag, 29. Oktober, im Gasthaus Schützen findet nicht statt.

FELDBERG

» Musikverein und Trachtenkapelle Altglashütten sagt die für 4. November geplante Versammlung ab.

Montag, 26. Oktober, 13.27 Uhr:
Das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises meldet 783 Fälle, die bereits wieder gesund sind (plus 32 Fälle zum Vortag). Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle liegt aktuell bei 1012 (plus 26 Fälle zum Vortag), die genesenen Fälle sowie 35 Todesfälle (keine Änderung) sind hierin enthalten. Somit liegt die Zahl der aktuell an COVID-19 Infizierten bei 194 Personen (minus sechs Fälle zum Vortag).



Montag, 26. Oktober, 10.48 Uhr:
Nach der Corona-bedingt ersten Absage der Uhrenbörse vom Frühjahr in den Herbst kann sie der Pandemie wegen auch jetzt nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Bürgermeister Karlheinz Rontke und Veranstalter Hubert Wursthorn haben sich ersatzweise auf einen Uhrenstammtisch geeinigt, der am Samstag, 31. Oktober, zwischen 10 und 17 Uhr im Hotel Bad stattfinden soll. Unter anderem werden Geräte zur Luftreinhaltung eingesetzt und sind höchstens 100 Personen zugelassen. Lucas Rupprecht, 22-jähriger Student aus Bremen und in Eisenbach bekannter Uhrenexperte, beantwortet alle Fragen; ihm kann auch beim Zerlegen einer alten Beha-Uhr zugeschaut werden.

Sonntag, 25. Oktober, 15.10 Uhr:
Das Rote Kreuz in Titisee-Neustadt verzeichnet durch die Corona-Krise deutliche Verluste bei den Einnahmen. Vor allem Haupteinnahme aus den Sanitätsdiensten von Groß-, Sport- und kulturellen Veranstaltungen im Pandemiejahr 2020 fehlen, wie bei der Hauptversammlung der Ortsgruppe deutlich wurde. Diese Einnahmen beliefen sich 2019 auf 11 500 Euro. Weggefallen ist auch die Einnahme aus den Kleidercontainern (2019: 1200 Euro), da der Container still gelegt werden musste. Das gefährdet geplante Investitionen.



Freitag, 23. Oktober, 18.42 Uhr:
Durch Corona werden vermehrt Kursformate verlangt, die auch mit Mindestabstand möglich sind. Warum also nicht Kursinhalte, Gruppenstunden oder Zeltlager so gestalten, dass sie mit dem Handy machbar sind? Wie das gelingt und worauf dabei zu achten ist, vermittelt ein Workshop des Kreisjugendrings am Samstag, 14. November, von 9 bis 16 Uhr im Rathaus in Kirchzarten. Geleitet wird die Fortbildung von dem Kölner Medienpädagogen Heiko Walter. Die Fortbildung ist Kooperationsprojekt, das mit Jugendreferenten mehrerer Gemeinden im Dreisamtal und Hochschwarzwald umgesetzt wird: Stegen, Kirchzarten, Neustadt und Löffingen. Weitere Infos und Anmeldung

Freitag, 23. Oktober, 16.52 Uhr: Das Ordnungsamt der Stadt Titisee-Neustadt macht ernst mit den Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Quarantänebestimmungen. Bei Stichproben hat der Gemeindevollzugsdienst zwei Verstöße festgestellt, heißt es in einer Mitteilung von Freitag. In beiden Fällen wird, wie es heißt, ein Ordnungswidrigkeitsverfahren beim Landratsamt eingeleitet. Kontrollen sind landesweit im Gang, dabei werden Menschen, die mit dem Virus Covid-19 infiziert oder Kontaktperson oder aus einem Risikogebiet gekommen sind und deshalb zuhause bleiben müssten, dort aufgesucht. Können sie keinen triftigen Grund für ihre Abwesenheit nennen, kommt ein Bußgeld auf sie zu.

Freitag, 23. Oktober, 16.10 Uhr: Die Klagen über Linien- und Schulbusse, in denen es Berufspendlern und Schülern unmöglich ist, den geforderten Mindestabstand einzuhalten, zeigen Wirkung. "Es tut sich was", informierte der Lenzkircher Bürgermeister Andreas Graf seine Gemeinderäte am Donnerstagabend. In jüngsten Rückmeldungen bei ihm war von Problemen von Auspendlern und von Jugendlichen die Rede, die weiterführende Schulen in Bonndorf oder in Neustadt besuchen. Über die Klagen habe er das Landratsamt informiert. Die Kreisbehörde prüfe mit der SBG mögliche Entlastungen durch Zusatzbusse. Das Land hat die Förderung für den Einsatz von Zusatzbussen angesichts der rapide steigenden Corona-Infektionszahlen auf 95 Prozent erhöht und die Voraussetzungen dafür gesenkt. Zusatzbusse sollen eingesetzt werden, wenn im regulären Bus alle Sitzplätze belegt sind. Somit bestehe ein Mehrbedarf. Graf hofft, dass nach den Herbstferien Zusatzbusse von Lenzkirch nach Bonndorf und von Lenzkirch nach Neustadt eingesetzt werden, um Mindestabstände einhalten und so das Infektionsrisiko mindern zu können.

Freitag, 23. Oktober, 7.30 Uhr: Ihre Lokale um 23 Uhr schließen? Das wollen zwei Wirte aus Freiburg und Müllheim nicht. Sie gehen per Eilantrag gegen die Verordnung vor. Das Verwaltungsgericht will kommende Woche entscheiden.

Donnerstag, 22. Oktober, 18.11 Uhr: Ab Samstag gilt die Schweiz als Corona-Risikogebiet. Das hat gravierende Auswirkungen für Urlauber – im Alltag im Dreiländereck ändert sich wenig: Einkaufen und Pendeln ist weiterhin möglich.

Donnerstag, 22. Oktober, 17.16 Uhr: Auch heute wurden wieder mehrere Veranstaltungen in der Region abgesagt:

Titisee-Neustadt:
  • Die Abschlusswanderung des Schwarzwaldvereins Neustadt auf den Hochfirst am Sonntag, 25. Oktober, findet nicht statt.
  • Die Wanderung vom Feldberg nach Oberried des Schwarzwaldvereins, Ortsgruppe Titisee, am Sonntag, 25. Oktober, fällt aus.
Eisenbach:
  • Die gemeinsam mit dem Regionalverband Südlicher Oberrhein veranstaltete Zukunftswerkstatt am Dienstag, 27. Oktober, ist abgesagt.
Hinterzarten:
  • Die für Donnerstag, 29. Oktober im Clubhaus geplante Hauptversammlung des Förderkreises Sportverein Hinterzarten ist abgesagt.
  • Der Herbstausflug des Tennisclubs Hinterzarten fällt aus.
  • Die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag der Gemeinde entfällt. Auch wird es kein Weihnachts- oder Neujahrskonzert im Kurhaus geben.
Breitnau:
  • Die Breitnauer Bauernbühne vertagt ihre Jahresversammlung auf einen unbestimmten Zeitpunkt.
Friedenweiler:
  • Die Schwarzwälder Narrenvereinigung hat den für Samstag, 24. Oktober, in Rötenbach geplanten Herbstkonvent abgesagt.

Donnerstag, 22. Oktober, 16.50 Uhr:
Die Schulen im Hochschwarzwald appellieren an Schülern und Eltern, sich an die Corona-Regeln zu halten. Der offene Brief ist ein Appell an das Verantwortungsbewusstsein: Alle müssten den Ernst der Lage erkennen und mithelfen, um den Schulbetrieb so gut wie möglich am Laufen zu halten.

Donnerstag, 22. Oktober, 15.25 Uhr:
Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung die Schweiz und Polen zum Corona-Risikogebiet erklärt und eine Reisewarnung ausgesprochen. Sie soll ab Samstag gelten.

Donnerstag, 22. Oktober, 14.32 Uhr: Die Stadt Titisee-Neustadt hat eine Telefon-Hotline für Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet: 07651/206115

Donnerstag, 22. Oktober, 13.38 Uhr: Corona-Regeln: Was gilt jetzt in Freiburg – und wie wird kontrolliert?

Donnerstag, 22. Oktober, 12.46 Uhr: In seiner wöchentlichen Meldung verzeichnet das Gesundheitsamt des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald an diesem Donnerstag für den Hochschwarzwald keine aktiven Fälle mehr für St. Peter (gesamt: 18), jeweils einen aktiven Fall in Breitnau (gesamt: 25) und in Feldberg (gesamt: 6), zwei in Friedenweiler (gesamt: 19), drei Fälle in Hinterzarten (gesamt: 13), 15 in Lenzkirch (gesamt: 78), 13 in Löffingen (gesamt: 28), acht in Schluchsee (gesamt: 18), vier in St. Märgen (gesamt: 19) und acht in Titisee-Neustadt (gesamt: 83). Eine Übersicht über die aktuellen Fallzahlen im Kreis.

Donnerstag, 22. Oktober, 11.45 Uhr: Die Stadt Titisee-Neustadt sagt den Weihnachtsmarkt in Neustadt und den für Mittwoch, 28. Oktober, geplanten Simon- und Judäamarkt am Narrenbrunnen ab.

Donnerstag, 22. Oktober, 10.55 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt. Deshalb sollen in Kliniken mehr Intensivbetten für schwere Covid-19-Fälle bereitgestellt werden. Aber gibt es auch genug Personal dafür?

Donnerstag, 22. Oktober, 8.53 Uhr: 128 Untersuchte, Wartezeit bis drei Stunden, eineinhalb Stunden später Schluss als normal und trotzdem müssen Patienten weggeschickt werden: Montag war Rekordtag in der Neustädter Fieberambulanz.

Mittwoch, 21. Oktober, 21.20 Uhr: Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist Corona-Risikogebiet, daher gelten ab Donnerstag strengere Regeln: Unter anderem wird eine Sperrstunde ab 23 Uhr für die Gastronomie eingeführt.

Mittwoch, 21. Oktober, 19.31 Uhr: Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist nach Wochen wieder ein Mensch in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das meldete am Mittwochabend das Landesgesundheitsamt.

Mittwoch, 21. Oktober, 18.50 Uhr: Die Hochschwarzwald Tourismus Gesellschaft (HTG) hält weiter am Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht fest, auch wenn Freiburg und andere Kommunen ihre Traditionsveranstaltungen jetzt abgesagt haben. 10.000 Tickets habe man bereits verkauft.

Mittwoch, 21. Oktober, 14.00 Uhr: Die Pandemiestufe 3 bringt auch für die Kirchen neue Beschränkungen. Die Maske wird zur Pflicht, das Online-Angebot verstärkt. Gottesdienste sollen so aber lange wie möglich gefeiert werden.

Mittwoch, 21. Oktober, 7.45 Uhr:
Hotspot – und nun? Freiburg war schon seit Tagen nahe dran, erneut zum Hotspot der Corona-Pandemie zu werden. Wie geht es jetzt weiter? Gibt es noch strengere Regeln? Wie sieht die Situation in den Kliniken aus? Darüber sprechen OB Martin Horn und Professor Frederik Wenz, der Ärztliche Direktor der Uniklinik, mit Redakteur Joachim Röderer im BZ-Videotalk heute, Mittwoch, um 10 Uhr live auf badische-zeitung.de.

Mittwoch, 21. Oktober, 7.15 Uhr:
Neues Ungemach für Gastwirte: Hotspot-Regionen in Baden-Württemberg müssen eine Sperrstunde festlegen – das hat die Landesregierung verfügt. Betroffen davon sind aktuell 15 Kreise, auch der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald hat den Schwellenwert von 50 überschritten. Verschärfte Regelungen soll es aber unmittelbar noch nicht geben.

Dienstag, 20. Oktober, 14.40 Uhr: Die Gemeinde Hinterzarten hat in in Übereinstimmung mit den Verordnungen des Landes und des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald diese Anordnungen getroffen:
  • Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung ist ab sofort Pflicht auf dem Bauernmarkt. Das gilt sowohl für die Besucher als auch für die Händler. Gleiches gilt für den Bahnhof und die Haltestellenbereiche.
  • Die Sperrstunde für die örtliche Gastronomie wird auf 23 Uhr festgelegt.
  • Für Anliegen im Rathaus muss ein Termin vereinbart werden.
  • Empfehlung, auch im innerörtlichen Bereich eine Maske zu tragen, da der Mindestabstand auch dort nicht immer eingehalten werden kann.
"Ich bitte Sie alle, verzichten Sie auf alle Generalversammlungen und ähnliche Veranstaltungen, Besuche, Reisen, Familienfeiern und Ähnliches. Ich weiß, das ist sehr hart, aber auch wenn es nicht verboten ist, so ist es im Interesse von uns allen. Denn nur so haben wir eine Chance, dass uns diese Pandemie nicht aus dem Ruder läuft. Es liegt in unserer aller Hände, dass es hier nicht zu solchen Zuständen wie im Berchtesgadener Land kommt. Dort ist wieder ein totaler Lockdown verhängt worden", appelliert Bürgermeister Klaus-Michael Tatsch.

Dienstag, 20. Oktober, 14.18 Uhr: Alles war vorbereitet, um die Seniorenbegegnungsstätte (SBS) an der Bahnhofstraße in Neustadt am Donnerstag, 22. Oktober, endlich wieder zu eröffnen. Doch die Ausrufung der dritten Pandemie-Warnstufe hat alles gestoppt. "Vorerst bleiben die Räume der Seniorenbegegnungsstätte geschlossen! Wir verschieben die Eröffnung." Den Türaushang hat Egon Schlegel formuliert, der stellvertretende Vorsitzende des Träger- und Fördervereins. "Sollte das Infektionsgeschehen eine Lockerung zulassen, werden wir an den Donnerstagen wie geplant einmal wöchentlich wieder öffnen."

Dienstag, 20. Oktober, 7.45 Uhr: Keine Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern – diese Meldung hatte am Montag Baden-Württemberg aufgeschreckt. Bei Kulturveranstaltungen bleibt es aber bei 500 – dafür wird die Maske Pflicht.

Montag, 19. Oktober, 20.15 Uhr:
Die Zahl der Neuinfektionen nimmt stetig zu. Was sind die Ursachen? Und wie werden die Aussichten beurteilt? Wichtig sei jetzt die Einhaltung der Regeln, sagen Experte. Im Land gilt die erweiterte Maskenpflicht.

Montag, 19. Oktober, 15.45 Uhr: Eine Grundschulklasse der Neustädter Hebelschule muss sich in Quarantäne begeben, weil eines der Kinder an Corona erkrankt sind. Ebenso müssen vier Lehrer als Vorsichtsmaßnahme die nächsten zwei Wochen zu Hause bleiben, teilt Schulleiterin Andrea Höltner mit. Die 19 Kinder aus der Klasse erhalten Fernunterricht. "Wir haben eine Schulcloud und sind dadurch gut aufgestellt", sagt die Rektorin.

Montag, 19. Oktober, 15.30 Uhr: Die Stadtverwaltung Titisee-Neustadt begrenzt wieder den Publikumsverkehr im Rathaus. Bürger können sich telefonisch oder per E-Mail melden, ihre Anliegen werden geprüft und bearbeitet, heißt es in einer Mitteilung. In unaufschiebbaren Angelegenheiten können Termine vereinbart werden, sofern zugesichert ist, dass keine Symptome von Covid-19 vorliegen und kein Kontakt zu Infizierten besteht. Entsprechende Formulare liegen am Eingang aus. Unangemeldete Besucher erhalten keinen Zutritt. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die für die Stadt wichtigen Funktionen aufrechterhalten werden können.

Montag, 19. Oktober, 15.15 Uhr: Patienten im Neustädter Krankenhaus dürfen nur noch in Ausnahmesituationen nach telefonischer Absprache von einem Angehörigen besucht werden. Sie sei sich der schwierigen Situation "sehr bewusst", äußert Klinikgeschäftsführerin Beatrice Palausch, bittet die Bevölkerung jedoch um Verständnis: Die Einschränkungen dienten dazu, Patienten und Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen. Außerdem wird die Abfrage nach Covid-19-Symptomen, die Patienten und Besucher beim Betreten der Klinik durchlaufen, wieder um das kontaktlose Temperaturmessen ergänzt. Die Arztpraxen im Haus bleiben für Patienten geöffnet. Gebärende Mütter können von einer gesunden, nicht wechselnden Person begleitet werden. Für Patienten in die Notfallambulanz/Notaufnahme gilt dasselbe. Kinder sind als Begleitung nicht berechtigt. Angehörige können Gegenstände für Patienten an der Rezeption abgeben. Bei Erkältungsanzeichen ist der Zutritt zum Gebäude nicht erlaubt, Betroffene sollen sich beim Hausarzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) melden.

Montag, 19. Oktober, 12.32 Uhr: Erstmals im Kurhaus in Titisee, hatten 25 Unternehmen Infostände aufgebaut und präsentierten bei der etwas anderen Job-Start-Börse ihre Ausbildungsmöglichkeiten unter strengen Hygienebedingungen 300 Interessierten. Aufgrund der Corona-Pandemie wird von 2. bis 6. November auch eine virtuelle Messe angeboten.

Montag, 19. Oktober, 10.19 Uhr: Das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises meldet heute 688 Corona-Fälle, die bereits wieder gesund sind (keine Änderung zum Vortag). Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle liegt aktuell bei 895 (plus elf Fälle zum Vortag), die genesenen Fälle sowie 35 Todesfälle (keine Änderung) sind hierin enthalten. Somit liegt die Zahl der aktuell an Covid-19 Infizierten bei 172 Personen (+ elf Fälle zum Vortag). Der Schwarzwald-Baar-Kreis liegt bei einer 7-Tages-Inzidenz von 62 pro 100 000 Einwohnern. Im Schwarzwald-Baar Klinikum befinden sich am Montag, 19. Oktober 7 Verdachtsfälle.

Sonntag, 18. Oktober, 17.41 Uhr: Baden-Württemberg schaltet wegen steigender Corona-Zahlen auf Rot: Ab Montag werden private Treffen auf 10 Personen oder zwei Haushalte begrenzt, Veranstaltungen auf 100 Teilnehmer – und die Maskenpflicht wird erweitert.

Sonntag, 18. Oktober, 15.16 Uhr: Wegen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus rechnet Karl Lauterbach mit lokalen Shutdowns. Die Bundeswehr muss immer mehr Gesundheitsämtern helfen und Supermärkte melden wieder eine erhöhte Nachfrage – auch nach Toilettenpapier.

Samstag, 17. Oktober, 17.02 Uhr: Der Südwesten hat bei den Corona-Infektionen die "kritische Phase" erreicht und schaltet auf Alarmstufe Rot. Um das Virus einzudämmen, stehen nun weitere Einschränkungen bevor.

Freitag, 16. Oktober, 14.25 Uhr: In Baden-Württemberg steigt die Zahl der Corona-Infektionen, landesweit liegt die 7-Tage-Inzidenz über 35. Als Reaktion gilt ab Montag landesweit in Schulen auch im Unterricht Maskenpflicht.

Donnerstag, 15. Oktober, 12.20 Uhr: Im Pandemie-Herbst raten Experten besonders zur Grippe-Impfung. Die Südbadener folgen der Empfehlung – doch wegen Lieferengpässen kann die Nachfrage nicht überall gedeckt werden.

Donnerstag, 15. Oktober, 11.30 Uhr: Der Schwarzwald-Baar-Kreis hat den Grenzwert der Sieben-Tage-Quote von 35 Corona-Fällen auf 100 000 Einwohner (Inzidenz) überschritten. Aktuell liegt der Nachbarkreis bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 45 pro 100 000 Einwohnern. Deshalb wurden im Kreisgebiet nun weitergehende Corona-Einschränkungen verhängt. Alle Städte und Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis haben jeweils eine Allgemeinverfügung für ihr Gemeindegebiet erlassen. Darin wird eine Höchstteilnehmerzahl für private Feierlichkeiten in öffentlichen oder angemieteten Räumen von bis zu 50 Personen und in privaten Räumen von maximal 25 Personen festgelegt. Private Feiern mit mehr Teilnehmern sind untersagt. Sollte der Sieben-Tages-Inzidenzwert pro 100 000 Einwohner die Zahl 50 erreichen, würden weitere Teilnehmereinschränkungen erlassen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises.

Mittwoch, 14. Oktober, 13.44 Uhr: Die Corona-Pandemie zieht wieder an - und mit ihr wohl auch die Beschränkungen im öffentlichen Leben. Der Bund schlägt eine Ausweitung der Maskenpflichtvor – und Sperrstunden für die Gastronomie.

Mittwoch, 14. Oktober, 12.49 Uhr: Nach einem Coronafall an der der Franz-Josef Faller Schule in Lenzkirch befinden sich 26 Schüler in Quarantäne: weiterlesen.



Dienstag, 13. Oktober, 18.33 Uhr:
Lift-Tickets gibt es am Feldberg diese Saison nur online als Tageskarten im Vorverkauf, es herrscht Maskenpflicht und die Preise steigen. Das gibt das neue Corona-Konzept des Liftverbunds vor. Es geht auch darum, die Außengastronomie noch weiter zu stärken.

Dienstag, 13. Oktober, 15.23 Uhr: Wie stark betroffen sind die südbadischen Landkreise? Dazu schauen die Behörden auf die sogenannte 7-Tage-Inzidenz. Sie zeigt, wie viele neue Menschen in einem Landkreis in der jeweils vorausgegangenen Woche positiv getestet wurden. Damit die Kreise untereinander vergleichbar sind, wird dieser Wert auf 100.000 Einwohner heruntergerechnet. Würde man das nicht tun, hätten Landkreise mit großer Einwohnerzahl wahrscheinlich einen höheren Wert als Landkreise mit wenigen Einwohnern.



Auch die Landesregierung schaut seit auf diesen Wert – und entscheidet anhand dessen, ob erneute Beschränkungsmaßnahmen in einem Kreis nötig sind. Am 15. September hat die grün-schwarze Regierung einen Grenzwert dafür festgelegt. Wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Land- oder Stadtkreis an sieben Tagen hintereinander den Schwellenwert von 35 überschreitet, empfiehlt das Land verstärkte Schutzmaßnahmen.

Dienstag, 13. Oktober, 12.18 Uhr: Das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises meldet heute 657 an Corona Erkrankte, die bereits wieder gesund sind (plus fünf Fälle zum Vortag). Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle liegt aktuell bei 771 (plus sieben). Somit liegt die Zahl der aktuell an Covid-19 Infizierten bei 79 Personen (plus zwei).
Im Schwarzwald-Baar Klinikum befinden derzeit zwei am Coronavirus erkrankte Person und vier Verdachtsfälle. In dem von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Abstrichzentrum am Standort Hallerhöhe in VS-Schwenningen wurde am Montag, 12. Oktober von 175 Personen ein Abstrich genommen.


Montag, 12. Oktober, 14.04 Uhr:
Die Gesundheitsämter haben Mühe, Infektionsketten nachzuverfolgen. Deshalb wurden in der vergangenen Woche an der Hans-Thomas-Schule und der Realschule in Neustadt teilweise auf Präsenzunterricht verzichtet. Um für eine zweite Corona-Welle gerüstet zu sein, stellt das Land mehr Personal zur Kontakt-Nachverfolgungein.

Montag, 12. Oktober, 7.45 Uhr: Die Bundesländer gehen nicht einheitlich mit der Pandemie um – das zeigen einmal mehr die neuen Reise-Regeln für Risikogebiete. Wer darf in den Herbstferien wohin? Fragen und Antworten.

Freitag, 9. Oktober, 17.48 Uhr: Ein Markt der Möglichkeiten will die Job-Start-Börse sein – auch im Corona-Jahr. Mehr als 30 Betriebe werden am 17. Oktober im Kurhaus Titisee rund 70 Berufe vorstellen. Ergänzend dazu gibt es eine virtuelle Messe.



Freitag, 9.Oktober, 16.55 Uhr:
Der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht ist gesichert – das hat die Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) am Freitag mitgeteilt. Bislang hatte das Okay der Genehmigungsbehörden noch gefehlt.

Freitag, 9. Oktober, 16 Uhr: Jugendherbergen dürfen keine Rücklagen anlegen, haben oft hohe Unterhaltungskosten und große Gruppen als wichtige Kundschaft: Die Corona-Pandemie hat schwere Folgen für die Einrichtungen. Vor allem im Hochschwarzwald gibt es besonders viele Jugendherbergen.

Freitag, 9. Oktober, 15.45 Uhr: Im Kindergarten St. Nikolaus Schluchsee gibt es einen Coronafall. Nach Verdachtsfällen ist ein Kleinkind positiv getestet worden. Das Gesundheitsamt Freiburg hat heute die beiden Kleinkindgruppen geschlossen und die Kinder und Erzieherinnen mit Quarantäne belegt. Diese ist bis Dienstag, 13. Oktober festgesetzt. Für die restlichen Gruppen geht der Kindergartenbetrieb am Montag, 12. Oktober regulär weiter.



Freitag, 9. Oktober, 14.05 Uhr: Nach 4058 Neuinfektionen am Donnerstag bringt der Freitag erneut einen Corona-Rekordwert seit April in Deutschland: 4516 weitere Fälle meldet das Robert-Koch-Institut.

Freitag, 9. Oktober, 11.37 Uhr: Wie sind die Altenpflegeheime im Hochschwarzwald bisher durch die Corona-Pandemie gekommen, was waren die prägenden Eindrücke und wie sind die Einrichtungen derzeit aufgestellt? Die BZ hat sich bei drei Heimen umgehört.

Freitag, 9. Oktober, 9.50 Uhr: Im Kampf gegen Sars-CoV-2 ist die Kontaktverfolgung von zentraler Bedeutung. Doch Erinnerungslücken, falsche Angaben und steigende Infektionszahlen erschweren die Arbeit der Gesundheitsämter – Beispiel Gesundheitsamt Freiburg.

Donnerstag, 8. Oktober, 15.45 Uhr: Die Stadt Titisee-Neustadt und der Leistungsverbund haben sich darauf verständigt, den für November geplanten verkaufsoffenen Sonntag abzusagen. Der Tag wäre nur unter hohen Hygiene- und Kontrollstandards umsetzbar. "Wir bedauern diesen Schritt, wollen aber auch kein falsches Zeichen setzen, wenn gerade wieder aufgrund der Corona Pandemie geschlossen werden müssen", heißt es in einer Mitteilung.

Donnerstag, 8. Oktober, 14.58 Uhr: Wegen der sehr negativen Entwicklung der Corona-Pandemie sagt die Skizunft Breitnau die für morgen, Freitag, 9. Oktober, angesetzten Mitgliederversammlungen kurzfristig ab. "Wir wollen verantwortungsvoll dazu beitragen, dass sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen wieder reduziert. Wir wollen auch nicht, dass eine größere Anzahl von Mitgliedern aufgrund der Situation die Versammlung nicht besuchen können. Dies wäre für anstehende Ehrungen und die Wahlen neuer Vorstandsmitglieder nicht der angemessene Rahmen", schreibt das Vorstandstrio um Tobias Bach, Stefan Kienzler und Franz Lickert in einer Mitteilung.

Donnerstag, 8. Oktober, 14.29 Uhr: Wie das Gesundheitsamt mitteilt, steigen derzeit im gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis die Zahlen der Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind an. In St. Georgen wurde festgestellt, dass sich drei Personen, die in der technischen Versorgung des Hotels Federwerk tätig sind, mit dem Coronavirus infiziert haben. Eine Gefahr für Gäste und den Service-Bereich sei dadurch noch nicht absehbar. Zur Sicherheit hat das Gesundheitsamt nun alle Gäste des Hotels und des Restaurants, die sich im Zeitraum vom 28. September bis 2. Oktober dort aufgehalten haben, angeschrieben.

Donnerstag, 8. Oktober, 13.36 Uhr: Nachdem Breitnau lange Zeit von der Corona-Pandemie wenig betroffen war, gibt es aktuell 14 Fälle in der Gemeinde – damit die hat die Gemeinde die derzeit höchste Infektionszahl im Hochschwarzwald. Das geht aus der wöchentlichen Mitteilung des Landratsamts hervor. "Wir sind leider kein weißer Fleck mehr", sagte Bürgermeister Josef Haberstroh am Mittwochabend in einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderats, die unter verschärften Hygieneauflagen stattfand.

Donnerstag, 8. Oktober, 10.27 Uhr: Tag für Tag blicken Experten in den Rathäusern sorgenvoll auf den Corona-Lagebericht des Landesgesundheitsamtes. Bei zu vielen Fällen drohen Auflagen – das ist an immer mehr Orten der Fall.

Mittwoch, 7. Oktober, 18.28 Uhr: Wie viele Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert? Wie schnell verbreitet sich das Virus? Wir zeigen aktuell, was für den Südwesten bekannt ist – und wie es weltweit aussieht.



Mittwoch, 7. Oktober, 11.38 Uhr:
"Wer kam, wurde getestet": Die Verantwortlichen ziehen ein positives Fazit nach dem siebenwöchigem Betrieb der Corona-Teststation an der A 5 bei Neuenburg. Nicht nur Reiserückkehrer fuhren hin.

Dienstag, 6. Oktober, 17.32 Uhr: Sars-CoV-2 kommt zurück, das Land droht die Kontrolle zu verlieren. Die Landesregierung zündet deshalb erstmals die nächste Alarmstufe im Frühwarnsystem. Ministerpräsident Winfried Kretschmannfindet klare Worte.

Dienstag, 6. Oktober, 15.21 Uhr:
In Baden-Württemberg gibt es ein 3-Stufen-Konzept, um auf steigende Corona-Zahlen zu reagieren. Nun rutscht das Land auf die zweite Stufe. Was bedeutet das?

Dienstag, 6. Oktober, 12.16 Uhr: 54 Klassen in der Region sind in Corona-Quarantäne. Elternvertreter fordern flexiblere Unterrichtskonzepte – und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kritisiert die Umsetzung der Hygieneregeln.

Montag, 5. Oktober, 17.57 Uhr: Nach Corona-Fällen: Präsenzunterricht an zwei Neustädter Schulen ausgesetzt. Durch diese Schutzmaßnahme an der Hans-Thoma-Schule und der Realschule soll dem Gesundheitsamt mehr Zeit verschafft werden. Verbreitet wurde das Virus wohl bei privaten Treffen.

Montag, 5. Oktober, 17.03 Uhr: Das Skiinternat Furtwangen ist am Montag geschlossen worden. 33 Sportler sowie Trainer und Betreuer begaben sich in Quarantäne. Ein Schüler war positiv auf Corona getestet worden.

Montag, 5. Oktober, 15.25 Uhr: Wie das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises mitteilt, gingen am Samstag, 3. Oktober zwei weitere positive Corona-Testergebnisse ein, die auf die Untersuchungen der bereits betroffenen Klassen an der Bickebergschule in Villingen-Schwenningen zurückzuführen sind. Somit ist die Bickebergschule mit vier Fällen betroffen. Die Schüler der betroffenen Klassen wurden bereits abgestrichen und befinden sich in Quarantäne. Betroffen ist zudem das Skiinternat und die Robert-Gerwig Schule Furtwangen. Das Gesundheitsamt hat heute die positive Meldung eines Schülers erhalten. Die Schüler und Lehrer der betroffenen Klasse werden im Abstrichzentrum getestet. Zudem wird eine 14-tägige Quarantäne nach dem letzten Kontakt zu dem Schüler angeordnet.

Montag, 5. Oktober, 15.12 Uhr: Mehr als 500 Schüler sind in Südbaden in Corona-Quarantäne: 230 Jungen und Mädchen sind allein an Freiburger Schulen von der Corona-Quarantäne betroffen. Auch in Emmendingen, Titisee-Neustadt und Lahr gibt es Fälle.

Montag, 5. Oktober, 10.39 Uhr: Die Corona-Infektionen von sechs Schülerinnen und Schülern der Realschule Titisee-Neustadt sind vom Gesundheitsamt bestätigt. Die engen Kontaktpersonen der betroffenen Kinder sowie Lehrerinnen und Lehrer von insgesamt drei Klassen sind auf Empfehlung des Gesundheitsamtes in Quarantäne. Weitere sechs Klassen sollen vorsorglich aufgrund eines weiteren Verdachtsfalls einschließlich bis Mittwoch, 7. Oktober, auch Zuhause bleiben. Wie Bürgermeisterin Meike Folkerts mitteilt, werde daher der Unterricht sämtlicher Klassen der Realschule voraussichtlich bis einschließlich Mittwoch auf Fernunterricht umgestellt. Die Realschule halte eine Notbetreuung vor. Nur gesunde Kinder ohne Krankheitssymptome und Kinder, die nicht unter Quarantäne stehen, können in die Notfallbetreuung kommen.
Weitere Informationen unter www.realschule-titisee-neustadt.de

Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr: Ein vom Löffinger Hauptamtsleiter Martin Netz erstelltes Konzept soll für eine einheitliche Behandlung und auch eine gewisse Planungsstabilität der Vereine und sonstigen Hallennutzer sorgen. Pro Person sind vier Quadratmeter einzuplanen, sprich bei der Dreifeldsporthalle sind beispielsweise pro Feld 20 Personen erlaubt. Die Sportgeräte sind entweder vor oder nach der Nutzung zu desinfizieren. Während die Umkleidekabinen geöffnet sind, bleiben die Duschen geschlossen.

Sonntag, 4. Oktober, 16.20 Uhr: MehrereHundert Menschen haben heute in Konstanz ihren Protest gegen die Corona-Politik der Bundesregierung fortgesetzt. Es gibt Rangeleien und Ärger wegen der Maskenpflicht.

Sonntag, 4. Oktober, 14.40 Uhr: Wie die Leiterin der Hans-Thoma-Schule in Neustadt mitteilt, werden als weitere Vorsichtsmaßnahme nach einigen Corona-Fällen und nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt alle Klassen der beruflichen Gymnasien und die Klassen der Berufskollege für die kommende Woche vom Präsenzunterricht befreit. Ab Dienstag sollen diese Schüler im Fernunterricht gemäß Stundenplan unterrichtet werden. "So verschaffen wir dem Gesundheitsamt, das leider unterbesetzt und im Moment wirklich überlastet ist, Zeit, um alle Kontakte weiterzuverfolgen", schreibt die Schulleiterin.

Freitag, 2. Oktober, 16.34 Uhr: Wie das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald mitgeteilt hat, ist auch die Realschule in Neustadt von Corona betroffen – nähere Informationen nannte die Behörde nicht.

Freitag, 2. Oktober, 15.42 Uhr: Wie Schulleiterin Dorothee Brendel informiert, wisse man an der Hans-Thoma-Schule in Neustadt seit Freitagmorgen, dass am vergangenen Montag und Dienstag in zwei Klassen Schülerinnen und Schüler anwesend gewesen seien, die heute ein positives Testergebnis bekommen haben. Das Gesundheitsamt hat Quarantäne für beide Klassen und alle Lehrkräfte, die an diesen beiden Tagen in den Klassen waren, angeordnet. Alle betroffenen Personen seien informiert. Leider seien auch mehrere Mitglieder des Schulleitungsteams von der Quarantäne betroffen.

Freitag, 2. Oktober, 10.20 Uhr: Die Zahl der geschätzten aktiven Corona-Fälle im Landkreis geht im Vergleich zur Vorwoche zurück. Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald meldete am Donnerstag noch 76 aktive Fälle.

Mittwoch, 30. September, 16.36 Uhr: Der Ausschank von Glühwein auf Weihnachtsmärkten ist in Corona-Zeiten umstritten. Ministerpräsident Kretschmann will den Kommunen die Entscheidung überlassen - hat aber eine Empfehlung.

Mittwoch, 30. September, 15.52 Uhr: Seit mehr als 460 Jahren gibt es in Lenzkirch das Marktrecht. Auf dessen Grundlage finden bis heute im Jahresverlauf noch drei traditionelle Märkte statt. Der Hirschmontagsmarkt, der Eulogimarkt und der Michaelimarkt, welcher der letzte Krämermarkt im Jahr ist. Er findet immer am ersten Montag im Oktober statt. Da wegen Corona die ersten beiden Krämermärkte abgesagt wurden, kommen die Markthändler am kommenden Montag, 5. Oktober, in diesem Jahr erstmals nach Lenzkirch. Der Michaelimarkt findet am neuen Marktstandort am Kurhaus und der Straße am Kurpark statt.

Mittwoch, 30. September, 13.51 Uhr: Hoffnungslos überfüllt ist eine Breisgau-S-Bahn von Breisach nach Freiburg gefahren – Schuld war eine technische Störung. Das Landes-Verkehrsministerium, will die andauernden Probleme lösen. Ein Interview.

Dienstag, 29. September, 13.47 Uhr: Wegen technischer Probleme konnte am Montagmorgen nur ein Zug von Breisach nach Freiburg fahren. Die Folge: Die S-Bahn ist überfüllt – und Pendler sind wegen des Infektionsrisikos in Sorge.

Dienstag, 29. September, 11.51 Uhr: Der Handel-, Handwerks- und Gewerbeverein Hinterzarten-Breitnau veranstaltet am Sonntag, 4. Oktober, einen "Sonntagsbummel". Von 11 bis 16 Uhr haben Geschäfte und Restaurants geöffnet. "Wir möchten einfach zeigen, dass wir trotz Corona da sind und wollen unser Angebot präsentieren," sagt Vorstandsmitglied Inge Baeuchle. Das Maibaumstellen sei auch in etwas abgespeckter Form gut angekommen. Nachdem die "Nacht des Einzelhandels" im Sommer abgesagt werden musste "möchten wir wenigstens eine kleine Veranstaltung anbieten."

Montag, 28. September, 16.54 Uhr: Auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt soll es keinen Glühwein geben. Das sieht das Konzept von Rathaus und Marktgesellschaft vor, das der Gemeinderat am Dienstag beschließen soll.

Montag, 28. September, 15 Uhr: Freizeittipp in Corona-Zeiten: Die 23 Jahre alte Maschinenbaustudentin Patricia Fehrenbach organisiert am Sonntag, 4. Oktober, von 10 bis 17 Uhr den ersten Verschenketag in St. Märgen. Alles an der frischen Luft, ohne Anmeldung und genug Platz. Im BZ-Interview erklärt sie die Idee dahinter und wer mitmachen kann.

Montag, 28. September, 14.20 Uhr: Der Weihnachtsmarkt von St. Märgen wird coronabedingt in diesem Jahr nicht stattfinden, hat jüngst der Gemeinderat beschlossen. "Das bedauern wir sehr", sagte Bürgermeister Manfred Kreutz in der öffentlichen Sitzung.

Montag, 28. September, 11.20 Uhr: Eigentlich hätte morgen, Dienstag, 29. September, die mystische Sagenwanderung der Breitnauer Bauernbühne beim Alten Pfarrhof stattfinden sollen. Doch coronabedingt hat die BBB die beliebte Veranstaltung abgesagt. Vorsitzender Gotthard Wangler: "Die Risiken schienen uns zu groß." Dies gilt auch für das in der Weihnachtszeit geplante Märchenspiel in der Kultur- und Sporthalle. Stattfinden soll aber das Neujahrstheater. Auf dem Programm steht die Komödie "Glaubersalz zum Nachtisch" von Heidi Mager. Die sechs Mitwirkenden haben sich in diesen Tagen zu ersten Proben getroffen.

Freitag, 25. September, 11.44 Uhr: Mit viel Platz, aber ohne Sekt: Das Theater Freiburg startet in die neue Spielzeit.Dieses Jahr ist einiges anders: Es gilt die Maskenpflicht, es dürfen weniger Zuschauer kommen, die Garderoben sind zu und die Pausen gestrichen.

Mittwoch, 23. September, 13.16 Uhr: Die Rettungssanitäterin Katharina Walz vom DRK Lenzkirch, hat im Corona-Testzentrum in Freiburg mitgeholfen. Bei den Wartenden hat sie Angst und Unsicherheit beobachtet.

Montag, 21. September, 18.49 Uhr: Erneut traten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald an zwei Schulen und einem Kindergarten Corona-Fälle auf. Bereits vergangene Woche mussten Kinder und Schüler an anderen Orten in Quarantäne. Auch die Grundschule in Hinterzarten ist betroffen.

Montag, 21. September, 9.49 Uhr: In einer Klasse an der Hans-Thoma-Schule in Titisee-Neustadt soll es einen Corona-Fall gegeben haben. Die Mitschüler wurden in Quarantäne geschickt.

Montag, 14. September, 17 Uhr: Einkaufsdienst, Maskennähen und Freibadunterstützung: Nachbarschaftshilfe war gefragt in Corona-Zeiten – das Miteinander füreinander hat funktioniert, wie Verena Hog, die Koordinatorin im Rathaus, bei einem Treffen mit Vertretern dreier Projekte bestätigt.

Freitag, 11. September, 15.35 Uhr: Wegen starken Andrangs von Reiserückkehrern rechnet die Corona-Teststelle an der A5 bei Neuenburg mit Überlastung. Laut DRK müssen viele Testwillige vorbeigeleitet werden.

Donnerstag, 10. September, 17.02 Uhr: Beim Antrag auf Corona-Überbrückungshilfe sind Unternehmen auf Berater angewiesen – doch manche verlangen hohe Honorare. Verbraucherschützer raten zum Wechsel.

Donnerstag, 10. September, 9.37 Uhr: Ohne Sport keine Sportlerehrung: Erstmals seit fast 40 Jahren findet der Abend des Sports 2020 nicht statt.Die Arbeitsgemeinschaft der sporttreibenden Vereine (Arge) hat die Veranstaltung, die ein gesellschaftliches Ereignis und den Höhepunkt des Sportjahrs in Titisee-Neustadt darstellt, abgesagt.

Mittwoch, 9. September, 16.52 Uhr: Nach mehrmonatiger Pause nehmen die die Trachtenkapelle, die Windeck-Buebe und die Trachten-Akkordeongruppe Hinterzarten ihre Freitag-Konzertreihe im Kurhaus wieder auf. Gemeinsam mit der Hochschwarzwald Tourismus GmbH haben die Vereine ein Corona-Konzept entwickelt, das den Abstand der Zuhörer zueinander vorgibt, Mund-Nasenschutz vorschreibt und eine Registrierung erfordert. Die "Windeck-Buebe un Maidli" spielen am Freitag, 11. September. Die Trachten-Akkordeongruppe tritt am 18. September, 2., 16. und 30. Oktober auf. Die Trachtenkapelle konzertiert am 25. September und 9. Oktober. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Mittwoch, 9. September, 9.27 Uhr: Inzwischen können die meisten Sportarten wieder im Freien betrieben werden. Doch der Winter rückt immer näher – und damit die Hallensaison. Vereine im Hochschwarzwald sind in Sorgen und müssen warten.

Dienstag, 8. September, 15.53 Uhr: "Es tut richtig weh", erklärt Nicole Ketterer zum Ende der Gelateria La Luna Pit Stop am Kreisverkehr an der Freiburger Straße in Neustadt. Sie schließt zum 30. Oktober ihr Geschäft. 2012 hatte Ketterer in Zusammenarbeit mit Luciano Locatello als Eishersteller und ihrem Mann Günther als Geschäftsführer die Eisdiele in der ehemaligen Metzgerei Riedlinger übernommen, im Familienbetrieb wirkten auch die Kinder mit. Ketterers Eisdiele lief nach eigenen Angaben sehr gut, im Winter war vier Wochen geschlossen, in den übrigen Wochen der kalten Jahreszeit gab es Alternativangebote, beispielsweise Waffelspezialitäten. Bedingt durch die Corona-Pandemie kam im März die Schließung bis Mai, jetzt müssen Sicherheits- und Abstandsregeln umgesetzt werden. Das sei im kleinen Lokal sehr schwierig und im Winter bei nur zwei Tischen im Innenraum nicht machbar.

Montag, 7. September, 9.27 Uhr: Die Freibäder im Hochschwarzwald konnten unter Corona-Auflagen nur öffnen, weil sich genug ehrenamtliche Ordnungskräfte fanden. Der 63 Jahre alte Martin Tietze ist einer davon – ein Besuch am Beckenrand im Waldbad in Löffingen.

Sonntag, 6. September, 17.15 Uhr: Die Vorfreude war enorm. Dutzende junge Skispringer aus dem Schwarzwald hatten nach monatelangem Nichtstun dem ersten Wettkampf entgegengefiebert, der am Sonntag auf der Kinderschanze (K 10) und dem Schülerbakken (K20) in Breitnau ausgetragen werden sollte. Doch am Samstag wurde der am Wirbstein geplante Georg-Thoma-Pokal, der mit einem Geländelauf für die Nachwuchskombinierer abgeschlossen werden sollte, abgesagt. Im Umfeld der Skizunft Breitnau gibt es eine Corona-Verdachtsfall, ein junger Springer hat sich womöglich mit dem Corona-Virus infiziert. Ein Testergebnis stand am Sonntag aber noch aus. Die Wettkämpfe sollen möglichst bald nachgeholt werden.

Sonntag, 6. September, 17 Uhr: Zum Schulbeginn müssen die richtigen Hefte und Stifte für den Unterricht besorgt werden. Ganze Listen werden abgearbeitet – zum Beispiel in Schreibwarenfachgeschäften in Neustadt und Löffingen. Doch wie wird der alljährliche Ansturm auf Schulmaterialien im Corona-Jahr 2020 eigentlich gehandhabt?

Sonntag, 6. September, 16.11 Uhr: Profi- und Semiprofi-Mannschaften aus der Region erhalten Corona-Hilfen des Bundes. Was erhoffen sie sich, was können sie erwarten: eine Umfrage.

Sonntag, 6. September, 15.20 Uhr: Der Lenzkircher Bürgermeister Andreas Graf spricht im BZ-Interview über drei Krisen, eine davon ist die Corona-Krise, in diesem Jahr und warum Antworten aus dem Rathaus in Lenzkirch manchmal länger dauern.

Sonntag, 6. September, 13.30 Uhr: Felix Vogelbacher, Geschäftsführer der Sozialstation Hochschwarzwald spricht im BZ-Interview über Corona, knappe Materialversorgung und die Folgen der Pandemie für soziale Einrichtungen.

Freitag, 4. September, 14.40 Uhr: Nach der jüngsten Corona-Verordnung für Schulen im Südwesten werden das Singen und das Musizieren mit Blasinstrumenten wieder erlaubt. Für Schulchöre und -orchester gilt das noch nicht.

Freitag, 4. September, 13.45 Uhr: Das Blutplasma von Genesenen soll schwer erkrankten Corona-Patienten helfen. Die Uniklinik Freiburg darf es jetzt zur Behandlung einsetzten – und ruft weiterhin zu Plasmaspenden auf.



Freitag, 4. September, 12.15 Uhr:
Das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises meldet heute 585 Fälle, die bereits wieder gesund sind (plus drei zum Vortag). Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle liegt aktuell bei 646 (plus eines), die genesenen Fälle sowie 33 Todesfälle (keine Änderung) sind hierin enthalten. Somit liegt die Zahl der aktuell an COVID-19 Infizierten bei 28 Personen (minus Fälle zum Vortag).
Im Schwarzwald-Baar Klinikum befinden sich am derzeit eine am Coronavirus erkrankte Person und zwei Verdachtsfälle.

Freitag, 4. September, 11.50 Uhr: Die Einhaltung der Maskenpflicht in Bus und Bahn soll künftig stärker kontrolliert werden. In Freiburg zeigt sich: Viele wissen offenbar nicht, dass auch auf Bahnsteigen Masken getragen werden müssen.

Donnerstag, 3. September, 17.32 Uhr: In Bad Krozingen und Neuenburg gibt es derzeit die meisten aktiven Corona-Infektionen, schätzt das Gesundheitsamt des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Betroffenen seien weiterhin vor allem Reiserückkehrer.

Donnerstag, 3. September, 15.20 Uhr: Auf Demonstrationen wie etwa in Berlin wird ein Aufheben des Maskengebots gefordert – zu Unrecht. Masken halten die Tröpfchen von unbewusst Infizierten zurück. Welche Art Maske muss es dazu sein?

Donnerstag, 3. September, 14 Uhr: Die große Wallfahrt zur Schneekreuzkirche bei Löffingen, die alljährlich im September stattfindet, ist aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Die Wallfahrt geht auf eine Überlieferung zurück, nach der sich im Winter 1740 ein Mann im Gewann "Witterschnee" im Schneesturm verirrte. In seiner Not versprach er, im Falle seiner Rettung ein Kreuz zu errichten. Heimkehrende Holzfäller fanden den Mann und brachten ihn nach Löffingen. Das ursprüngliche Kreuz erwies sich rasch als brüchig, 1751 wurde ein neues Kreuz errichtet und 1792 eine offene Kapelle um das Kreuz herum gebaut. 1894 begann man dann mit dem Bau der heutigen Kirche.

Donnerstag, 3. September, 12 Uhr: Sport in Zeiten von Corona, wie es in den sechs Monaten war und wie es in Zukunft sein kann: Diese Fragen bilden ein Hauptthema für die Hauptversammlung der 20 sporttreibenden Vereine (Arge) Titisee-Neustadt am 7. September. Auch die Veranstaltungen sind betroffen, akut 2020 beispielsweise der Abend des Sports, bei dem die erfolgreichsten Aktiven in der Konkurrenz um die Wahl zum Sportler des Jahres und zur Mannschaft des Jahres stehen. Die Sitzung findet im Neustädter "Bären" statt und beginnt um 20 Uhr.

Donnerstag, 3. September, 10.57 Uhr: Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald meldet in seiner wöchentlichen Mitteilung vier aktive Covid-19-Fälle in Titisee-Neustadt und einen aktiven Fall in St. Märgen.

Donnerstag, 3. September, 9.26 Uhr: Das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises meldet heute 30 Personen, die mit Covid-19 infiziert sind (- 4 Fälle zum Vortag). Im Schwarzwald-Baar Klinikum befinden sich am Donnerstag, 3. September, eine am Coronavirus erkrankte Person und drei Verdachtsfälle. In dem von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Abstrichzentrum in der Tennishalle in VS-Schwenningen wurde am Mittwoch, 2. September, von 121 Personen ein Abstrich genommen.

Mittwoch, 2. September, 14.20 Uhr: Die deutsche Corona-Warn-App lässt sich noch immer nicht mit den Warn-Apps in Frankreich und der Schweiz synchronisieren. Das stellt vor allem für Pendler ein Problem dar.



Mittwoch, 2. September, 10.36 Uhr:
Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" leistet weltweit Nothilfe in Krisengebieten. Wie sich die Corona-Pandemie auf die ärmsten Staaten auswirkt, erklärt der scheidende Geschäftsführer Florian Westphal im BZ-Interview.

Dienstag, 1. September, 13.50 Uhr: Das Virus Sars-CoV-2 ist nicht harmloser geworden, über Langzeitschäden ist noch wenig bekannt. Doch nach Todesratenvon bis zu sieben Prozent gibt es aktuell kaum Sterbefälle. Warum?

Dienstag, 1. September, 11.45 Uhr: Die Corona-Krise verhindert zwar Besuche zwischen den Partnerstädten, die Freundschaften aber werden weiter gepflegt – wie gehen Städte und Gemeinden im Hochschwarzwald damit um?

Montag, 31. August, 15.24 Uhr: Löffingens Bürgermeister Tobias Link spricht im BZ-Interview über die Folgen der Corona-Pandemie und wichtige Zukunftsaufgaben für die Stadt. Ein Ziel ist es, Start-ups aus dem Digitalbereich nach Löffingen zu holen.

Montag, 31. August, 15.20 Uhr: Nach dem Ende der Sommerferien in der kommenden Woche gilt an Bayerns Schulen eine Maskenpflichtfür alle Schüler und Lehrer im Unterricht – zunächst für neun Schultage, ein "Sicherheitspuffer".



Montag, 31. August, 11.10 Uhr:
Das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises meldet heute 573 Fälle, die bereits wieder gesund sind (plus vier Fälle zum Vortag). Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle liegt aktuell bei 639 (plus acht Fälle zum vergangenen Freitag), die genesenen Fälle sowie 33 Todesfälle (keine Änderung) sind hierin enthalten. Somit liegt die Zahl der aktuell an COVID-19 Infizierten bei 33 Personen (plus vier Fälle zum Freitag. Im Schwarzwald-Baar Klinikum befinden sich am Montag, 31. August zwei am Coronavirus erkrankte Personen und ein Verdachtsfall.



Montag, 31. August, 9.33 Uhr:
16 Neuinfektionen in der Stadt Freiburg, 21 im umliegenden Landkreis meldet das Landratsamt am Montagmorgen – allerdings für das gesamte Wochenende. Neue Todesfälle gab es nicht.

Montag, 31. August, 9.10 Uhr: Weil man inzwischen mehr über das Virus weiß, könne man auch differenzierter vorgehen, sagt der Bundesgesundheitsminister. Im BZ-Interview erteilt Jens Spahn außerdem einer Impflicht eine Absage.

Donnerstag, 27. August, 17.10 Uhr: Nach nur vier Monaten im Amt mit einer Krise wie der Corona-Pandemie konfrontiert zu sein – das hätte sich sich Bürgermeisterin Meike Folkerts nicht träumen lassen. Im Sommergespräch blickt die Neustädter Rathauschefin zurück – und voraus. Zum Beispiel auf den Stadtentwicklungsprozess.

Donnerstag, 27. August, 11.57 Uhr: Erstmals seit Juni beraten die Ministerpräsidenten wieder mit der Kanzlerin über eine Neuausrichtung der Corona-Strategie. In der Beschlussvorlage stehen Reaktionen auf steigende Infektionszahlen.

Donnerstag, 27. August, 10.42 Uhr: Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald meldet in seiner wöchentlichen Mitteilung für den Hochschwarzwald drei Menschen in Titisee-Neustadt, die derzeit an Covid-19 erkrankt sind.