"Wer auf Defizit lebt, steht irgendwann auf verlorenem Posten"

ges

Von ges

Fr, 28. Oktober 2011

Offenburg

BZ-INTERVIEW: Der Arzt Stefan Walther, Anhänger der weltweiten Occupy-Bewegung gegen die Macht des Finanzsektors, will in Offenburg die Bürger sensibilisieren.

OFFENBURG. Weltweit besetzen Menschen die Bankenviertel. Anhänger der Occupy-Bewegung aber wollen mehr als besetzen. Sie möchten laut eigenem Bekunden Lebensbereiche zurückerobern, die sich das internationale Finanzsystem zum Spekulationsobjekt gemacht hat. Inzwischen haben sich auch in Offenburg Kräfte gegen das Großkapital gebildet. Ansprechpartner vor Ort ist Stefan Walther. Gertrude Siefke fragte bei dem 44-jährigen Mediziner nach.

BZ: Herr Walther, glauben Sie, dass sich auch nur ein Großbanker ärgern wird, wenn Sie am Samstag mit einem Infostand auf dem Offenburger Lindenplatz stehen?
Walther: Nein, das soll er auch nicht. Wir wollen die Leute ermuntern, sich Gedanken zu machen und die Politiker bestärken, Maßnahmen zur Regulierung der Banken zu ergreifen.
BZ: Haben Sie persönliche Beweggründe, sich hier zu engagieren?
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