Tierschutz

Der Aasgeier soll nach Indien zurückkehren

Willi Germund

Von Willi Germund

Mi, 23. Juli 2014 um 00:00 Uhr

Panorama

Verseuchte Kuhkadaver haben den Aasgeiern in Indien beinahe den Garaus gemacht: Die Vögel waren fast ausgestorben – nun wollen Tierschützer sie wieder auswildern.

Millionen Aasgeier lebten in Indien – bis sie Ende der 90er Jahre fast ausstarben. Denn die Kuhkadaver im Land, von denen sie sich ernährten, waren plötzlich mit einem Schmerzmittel verseucht. Nun sollen die Geier zurückkehren: Tierschützer hoffen, dass im kommenden Jahr Schutzzonen eingerichtet werden, in denen sie ihre in Brutstationen gezüchteten Geier auswildern wollen. Auch deutsche und Schweizer Pharmakonzerne engagieren sich für die Geier.

Das Küken mit dem grau-weißen Flaum, dem langen Hals und großen, schwarz schimmernden Augen ist noch ziemlich wackelig auf den Beinen. Immer wieder plumpst der junge Vogel mit seinem Hinterteil auf ein Handtuch in der Brutstation von Pinjore im indischen Bundesstaat Haryana. Das Küken hackt mit seinem etwas schwer geratenen, kräftigen grauen Schnabel eifrig nach dem rohen, ein paar Tage alten Ziegenfleisch, das ein Betreuer auf einer ...

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