Städtewachstum

Planspiel Wohnungspolitik

Simone Lutz

Von Simone Lutz

Sa, 19. Januar 2013

Freiburg

Bis wann wird die Stadt wachsen und braucht sie einen neuen Stadtteil? Die Antwort ist schwierig.

Jetzt wird’s ernst: In diesem Jahr werden die Weichen gestellt für die Wohnungspolitik der nächsten Jahre. Mitte 2013 will der Gemeinderat das "Kommunale Handlungsprogramm Wohnen" beschließen, eine Strategie gegen den Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Denn, sagen die Prognosen, Freiburgs Bevölkerung wird wachsen und mehr Wohnraum brauchen. Der Haken an der Sache: Auf Prognosen ist nicht immer Verlass.

Im November vergangenen Jahres veröffentlichte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn eine erstaunliche Berechnung zur Bevölkerungsentwicklung in Baden-Württemberg. Freiburg, hieß es da, werde bis zum Jahr 2030 von derzeit 226 400 auf 225 200 Einwohner schrumpfen, also minus 0,5 Prozent. Ein halbes Jahr vorher hatte dasselbe Institut Freiburg ein siebenprozentiges Plus bis 2025 und Wachstum bis 2040 prophezeit. Auf wieder ganz andere Zahlen kommen die Statistiker im Rathaus: Nach ihren Berechnungen wächst Freiburg bis zum Jahr 2026 rasant von derzeit 213 500 auf knapp 230 000 Einwohner. Oder vielleicht nur auf 225 300. Oder sogar auf ...

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