Polizei: Achtung bei neuem Straßenverlauf

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 22. Oktober 2020

Winden im Elztal

Radlerunfall in Niederwinden.

(BZ). Im Zusammenhang mit der neuen Ortsumfahrung B 294 (Nieder-)Winden weist die Polizei aufgrund eines aktuellen Unfalls darauf hin, "dass bei neuen Verkehrsführungen besondere Vorsicht geboten ist und man gut beraten ist, sich strikt an die Verkehrszeichen zu halten. Selbst wer ganz in der Nähe solcher Strecken wohnt, hat sich wie ein Ortsunkundiger zu verhalten, um Gefahren auszuschließen!", so die Polizei.

Am Dienstagnachmittag war ein Rennradfahrer auf der Hauptstraße in Niederwinden unterwegs in Richtung Bleibach. An der neuen Kreuzung mit der B 294 fuhr er verbotswidrig links an einer Verkehrsinsel vorbei. Ein Transporter war zeitgleich in Richtung Elzach unterwegs und wollte seinerseits auf dem neuen Linksabbiegerstreifen nach Niederwinden abbiegen. Als der Linksabbieger anhielt, ging der Radfahrer aufgrund seiner eingeschränkten Sicht davon aus, "freie Fahrt" zu haben. Leider bemerkte er nicht, dass – vom Transporter wohl verdeckt – ein Auto in Richtung Elzach fuhr, welches geradeaus auf der neuen Umfahrung unterwegs war. Der Radfahrer geriet vor dieses Auto, wurde "aufgeladen" und anschließend auf die Straße abgeworfen, so berichtet die Polizei. Und weiter: Der 1964 geborene Radfahrer aus dem oberen Elztal zog sich hierbei schwere Verletzungen zu. Günstig war immerhin der Umstand, dass derzeit noch – von der Baustelle bedingt – eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde in diesem Bereich auf der B 294 gilt und der "Unfallgegner" sich offensichtlich daran gehalten hatte.

Wie erste polizeiliche Ermittlungen zeigen, nutzte der verunglückte Radfahrer verkehrswidrig diese vermeintliche Abkürzung an den dort – extra zur Reduzierung dieser Gefahr – eingerichteten "Querungshilfen" vorbei. Die Ermittlungen dauern noch an.