Nach dem Feuer

Polizei ermittelt nach Feuer auf dem Münsterplatz wegen fahrlässiger Brandstiftung

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 07. Oktober 2019 um 13:32 Uhr

Freiburg

Der erste Verdacht hat sich bestätigt: Ein Baustrahler hat den Brand am Münsterplatz in der Nacht zum Samstag ausgelöst. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 300.000 bis 400.000 Euro.

Nach den bisherigen Feststellungen der Brandermittler des Polizeipostens Freiburg-Weststadt war der "unsachgemäße Umgang" mit einem Baustrahler in der Abstellkammer einer Dachgeschosswohnung auf der Südseite des Freiburger Münsterplatzes die Ursache für den Brand am vergangenen Freitag.

Wie die Polizei mitteilt, war der Baustrahler in zu geringem Abstand zu entflammbaren Gegenständen aufgestellt und offenbar nicht ausgeschaltet worden. Gegen eine Bewohnerin wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.



Wie berichtet, wurde ein Mitarbeiter einer Gaststätte im unteren Teil des Gebäudes beim Verlassen des Hauses vermutlich durch einen herunterfallenden Dachziegel leicht verletzt. Rund 30 Personen wurden aus einem benachbarten Hotel, aus der Gaststätte im Erdgeschoss und aus dem betroffenen Gebäude vorsorglich in Sicherheit gebracht oder begaben sich eigenständig ins Freie. Sie blieben allesamt unverletzt.

Die Hotelgäste fanden auf der Nordseite des Münsterplatzes eine vorübergehende Unterkunft. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf etwa 300.000 bis 400.000 Euro.

Mehr zum Thema: