Kontrollen

Polizei nimmt zwei Männer in Zügen zwischen Freiburg und Basel fest

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 18. Februar 2020 um 12:31 Uhr

Freiburg

Zwei Männer wurden am Montag in Zügen zwischen Freiburg und Basel festgenommen. Im ersten Fall geht es um eine offene Geldstrafe, im zweiten um einen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz.

Ein 34-jähriger Mann wurde am Montagmorgen im Fernreisezug nach Basel von Beamten der Bundeszollverwaltung kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass er von einem Gericht wegen Missbrauchs von Notrufen zu einer Geldstrafe von 2660 Euro verurteilt worden war. Der Gesuchte wurde an die Bundespolizei übergeben und festgenommen. Da der Mann die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der 140-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Am Montagabend wurde ein 25-Jähriger durch Beamte der Bundeszollverwaltung im Zug von der Schweiz kommend kontrolliert. Die Überprüfung ergab, dass er vor zwei Jahren von einem Gericht wegen Diebstahls verurteilt worden war. Der Mann wurde der Bundespolizei übergeben und ebenfalls festgenommen. Ermittlungen ergaben, dass er 2018 in sein Heimatland abgeschoben und mit einer befristeten Einreisesperre belegt wurde. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Da der Mann die Geldstrafe von 1125 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Nach Verbüßung der 75-tägigen Haftstrafe droht dem Mann die erneute Abschiebung.