PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Sa, 21. November 2020

Pressestimmen

Konsequenzen nötig

Die "Augsburger Allgemeine"

zur Störaktion im Bundestag:

"Mit welcher Verachtung das politische Gegenüber bisweilen von Abgeordneten der AfD angegangen wird, ist schlimm genug. Im Parlament selbst, am Rednerpult, mag ein harter Ton noch durchgehen. Derartige unerlaubte Störaktionen stehen jedoch auf einem ganz anderen Blatt. Sie lassen jeden Respekt vor den einzelnen Abgeordneten und dem ganzen Bundestag vermissen. Die Würde der Demokratie wird mit den Füßen getreten. Dieser Vorfall muss Konsequenzen haben."

Alternative Volksnähe

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zum gleichen Thema:
"Man stelle sich vor, es wäre im Bundestag nicht beim Anpöbeln und Filmen geblieben, sondern die ‚Besucher‘ hätten getan, was ihnen zuzutrauen wäre, nämlich Gewalt anzuwenden. (...) Es ist keine Überraschung, dass nur AfD-Abgeordnete auf die Idee kommen konnten, so lasse sich alternative Volksnähe herstellen. Abgeordnete, die dazu beitragen, dass Volksvertreter mitten im Hohen Haus wüst angepöbelt werden und auf diese Weise ‚Volkes Stimme‘ Geltung verschaffen wollen, gehören nicht in den Bundestag."