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Radon, ein Risiko?

  • Marc Ellinger

  • Sa, 20. Juni 2020
    Haus & Garten

     

GASTBEITRAG: Das natürliche radioaktive Edelgas kann sich im Haus anreichern.

Eine Radonbelastung von 49 Becquerel p...zur Reduzierung sinnvoll sein könnten.  | Foto: Hendrik Schmidt
Eine Radonbelastung von 49 Becquerel pro Kubikmeter zeigt das Messgerät. Der im Gesetz verankerte Referenzwert beträgt 300 Becquerel pro Kubikmeter Raumluft, bei dem Maßnahmen zur Reduzierung sinnvoll sein könnten. Foto: Hendrik Schmidt

Das in letzter Zeit immer wieder ins Gerede gekommene radioaktive Edelgas Radon, ist nach aktuellen Erkenntnissen verantwortlich für etwa sieben Prozent der Lungenkrebserkrankungen in Deutschland und gilt als deren häufigste Ursache bei Nichtrauchern. Fachleute halten vor allem die langjährige Exposition bei niedrigen Radonkonzentrationen in Wohnräumen und an Arbeitsplätzen in Gebäuden für den Auslöser der Erkrankungen.

Radon in Gebäuden betrifft besonders die Region Breisgau, Oberrheingraben und Hochschwarzwald. Ursache ist der uranhaltige Granit des Grundgebirges im Südschwarzwald. Radon ist ein Zerfallsprodukt der Uran-Radium-Reihe. Das im Gestein enthaltene Uran zerfällt über Milliarden von Jahren hinweg in mehreren Schritten zu nicht mehr radioaktivem Blei. Das ...

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