Gefahrgüterzüge

Rainer Stickelberger bittet die Regierungspräsidentin um Unterstützung

Mi, 16. Oktober 2019 um 11:32 Uhr

Weil am Rhein

Bärbel Schäfer solle die Region im Kampf gegen abgestellte Gefahrgüterzüge besser unterstützen. Dieses brisante Problem beschäftige die Region schon seit langem.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger fordert die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer auf, die Region zu unterstützen im Einsatz für eine bessere Sicherung der Bahnhöfe in Efringen-Kirchen, Weil am Rhein, wo schon Verbesserungen eingeleitet worden seien, sowie Bad Bellingen und für wirksame Maßnahmen gegen das Abstellen von Gefahrgüterzügen. Er bezieht sich in dem Schreiben auf einen Pressebericht, wonach Schäfer die Forderungen des Kantons Basel-Stadt unterstützt, die Sicherheitsvorkehrungen am Badischen Bahnhof Basel aufgrund zunehmender Gefahrguttransporte zu erhöhen. Der Einschätzung "Man darf die Gefahrenlage nicht verharmlosen" könne sich Stickelberger nur anschließen.

Die Gefahr rollt nicht nur durch Basel

Denn diese Gefahr rolle jedoch nicht nur durch Basel, betont Stickelberger, sondern auch durch die Städte und Gemeinden des Markgräflerlands. Deutlich verschärfend komme hinzu: Hier rollen diese Güterzüge nicht nur einfach durch, sondern sie parken hier auch immer wieder, und dies zum Teil mitten in Wohngebieten, mitunter tagelang und ohne jede Sicherung, manchmal sogar ohne Lok.

Als Landtagsabgeordneter erhalte er regelmäßig Nachrichten von den direkten Anwohnern, die zu Recht extrem besorgt seien, wenn wieder mal ein Gefahrgüterzug direkt vor ihrer Haustür parkt, schreibt Stickelberger. Dieses brisante Problem beschäftige die Region schon seit langem. Unter Federführung von Landrätin Marion Dammann hat sich auch die Begleitgruppe mit betroffenen Bürgermeister, Vertretern von Bürgerinitiativen, Abgeordneten und Vertretern der Bahn, schon mehrfach des Problems angenommen. Die Erfolge dieser Gespräche seien jedoch leider bislang überschaubar.