Zollkontrolle in Rheinfelden

Mann wird mit Gold und Geld im Wert von einer Million Euro erwischt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 10. Dezember 2019 um 09:42 Uhr

Rheinfelden

Ein teures Nachspiel gibt es für einen Mann, der versucht hat, Goldmünzen und Bargeld im Wert von einer Million Euro am Zoll Rheinfelden vorbei zu schmuggeln. Er muss nun 258.000 Euro Strafe zahlen.

Bereits im Juni dieses Jahres entdeckten Kontrollbeamte des Hauptzollamts Lörrach am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn im Fahrzeug eines 68-jährigen Mannes Bargeld im Wert von 517.000 Euro sowie 400 Krügerrand-Goldmünzen im Wert von rund 500.000 Euro, teilt der Zoll am Dienstag mit.

Der Mann, der sich gut verständigen konnte, hatte auf die deutliche Frage der Beamten nach anmeldepflichtigen Waren und besonders auch nach eingeführten Barmitteln im Wert von 10.000 Euro oder mehr angegeben, nichts dabei zu haben. Demonstrativ hatte er einem Kontrollbeamten seine geöffnete Geldbörse hingehalten. Die Zöllner entschlossen sich schließlich zu einer eingehenderen Fahrzeugkontrolle und fanden dabei in einem Gepäckstück im Kofferraum mehrere Briefumschläge zu mehreren Bündeln mit einem Gummiband zusammengefasst. Auf die nochmalige Frage nach dem Inhalt der Umschläge reagierte der Reisende mit der Aussage, er habe einen großen Fehler begangen. Auf die Krügerrandmünzen wies er die Beamten dann auch direkt selbst hin.

Geld stammt nicht aus kriminellen Quellen

Gegen den Mann wurde vor Ort ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Da er zur Herkunft des Geldes keine konkreten Angaben machte, wurden Bargeld und Goldmünzen zunächst sichergestellt. Der Fall wurde anschließend an das für die Ahndung der Ordnungswidrigkeit zuständige Hauptzollamt Karlsruhe übergeben, das nach weiteren Ermittlungen ausschließen konnte, dass das Geld aus kriminellen Quellen oder Machenschaften stammte.

Das Verfahren konnte nun abgeschlossen werden: Gegen den Mann wurde ein Bußgeld in Höhe von etwas mehr als 258.000 Euro verhängt.

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