"Wir haben uns Gehör verschafft in der Politik"

ibö

Von ibö

Sa, 05. Dezember 2009

Rheinfelden

BZ-INTERVIEW mit dem Gründungsvorsitzenden des Krankenhausfördervereins Dr. Rolf Boos und dem heutigen Vorsitzenden Rolf Karrer zur zehnjährigen Arbeit.

RHEINFELDEN. Zehn Jahre ist es her, dass der frühere Chefarzt der Inneren Abteilung mit engagierten Bürgern, zu denen von Anfang an Toni Grabsch, Werner Nuß und Wilhelm Staufenbiel zählten, sich als erster Vorsitzender des Krankenhausfördervereins an die Spitze der Bewegung stellte. Der Gründungstag jährt sich am 8. Dezember. Ingrid Böhm-Jacob sprach im Vorfeld mit Dr. Rolf Boos und seinem Nachfolger Rolf Karrer als Vorsitzendem über die Entwicklung des Vereins, seine Aufgaben, gesteckten und erreichten Ziele.

BZ: Herr Dr. Boos, wenn Sie die zehn Jahre zurück blicken, erfüllt Sie diese Zeit mit Freude und mit der Zufriedenheit, etwas Wesentliches erreicht zu haben?
Boos: Was wir eigentlich erreichen wollten, haben wir nicht in vollem Umfang erreicht. Aber ich glaube es war sehr wichtig, dass wir uns Gehör verschafft haben in der Politik und bei den Verantwortlichen und beim Geschäftsführer. Man sah eben schon in den 90er Jahren, dass die politischen und die wirtschaftlichen Zwänge zunehmen und sah es kommen, dass das Krankenhaus beeinträchtigt wird, wie übrigens alle Krankenhäuser. Uns lag daran die Grundversorgung durch das Krankenhaus, damals noch mit Chirurgie, Innerer und Orthopädie, funktionsfähig zu erhalten.
BZ: Der Anstoß zur Gründung des Fördervereins kam nicht aus dem Krankenhaus ?
Boos: Der Anstoß kam vom Betriebsrat.
BZ: Weil der sich um Arbeitsplätze gesorgt hat?
Boos: Ja vielleicht auch.
BZ: Welche Motivation hatten Sie denn, sich an der Spitze zu engagieren?
Boos: Ich hatte beinahe 20 Jahre das Haus mit aufgebaut, teils als Leiter der Inneren Abteilung, teils als Direktor. Ich habe in den 20 Jahren einiges erreicht. Allmählich haben wir das Vertrauen der Bevölkerung und der Kollegen in der Stadt gewonnen. Wir hatten in der Zeit einen sehr guten Kardiologen, der mein Nachfolger wurde.
BZ: Die medizinische Entwicklung war dann erfolgreich?
Boos: sehr erfolgreich.
BZ: Sie sagten, dass es eine ganz gute Entwicklung gab für den Förderverein, aber Sie haben nicht alles erreicht. Was fehlt Ihnen als entscheidender Punkt?
Boos: Jetzt fehlt uns noch der Chefarzt für die ...

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