Medizin

So entdeckte Wilhelm Röntgen die Strahlung

Angelika Resenhoeft

Von Angelika Resenhoeft

Sa, 28. März 2020 um 19:16 Uhr

Bildung & Wissen

Gestern vor 175 Jahren wurde Wilhelm Conrad Röntgen geboren. Die von ihm entdeckte Strahlung hat unzähligen Menschen geholfen. Doch noch immer entwickelt sich die Technik weiter.

Es ist der 8. November 1895, ein Freitag, spät abends. Wilhelm Conrad Röntgen experimentiert mit elektrischen Entladungen in einer nahezu luftleer gepumpten Glasröhre (Kathodenröhre). Sein Laboratorium an der Universität Würzburg ist dabei fast dunkel. Nur die allgemein bekannten und mit bloßem Auge sichtbaren Leuchterscheinungen in der Röhre erhellen den Raum schwach.

Röntgen umhüllt die Röhre mit schwarzem Karton. Und beobachtet, dass sich ein entfernt stehender Leuchtschirm aufhellt, der Energie von Elektronenstrahlen in sichtbares Licht umwandelt. Mehr noch: Als Röntgen seine Hand später – er verbrachte etwa sechs Wochen nahezu Tag und Nacht im Labor – zwischen Röhre und Leuchtschirm hält, sieht Röntgen auf dem Schirm den Schatten seiner Handknochen.

Über die Art der Entdeckung ist nur das bekannt, was Röntgen selbst veröffentlichte. "Es weiß keiner, wie es wirklich passiert ist", erzählt Roland Weigand vom Röntgen-Kuratorium ...

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