Coronavirus

So ist die Lage an den Grenzübergängen zu Frankreich und Schweiz

Bärbel Nückles, Franz Schmider, bz, jcd

Von Bärbel Nückles, Franz Schmider, BZ-Redaktion & Julia Dreier

Mo, 16. März 2020 um 12:55 Uhr

Südwest

BZ-Plus Bundespolizisten halten am Weiler Autobahnzoll jeden Wagen an, zwischen Straßburg und Kehl verkehren keine Straßenbahnen mehr: Die Badische Zeitung hat sich an den Grenzen zur Schweiz und zu Frankreich umgesehen.

An den deutschen Grenzen zu Frankreich und zur Schweiz wird wegen der Coronavirus-Pandemie seit Montagmorgen kontrolliert. Menschen aus den benachbarten Ländern werden abgewiesen, wenn sie keinen triftigen Grund zur Einreisen haben. Ausgenommen sind der Warenverkehr und Berufspendler.

Die Entscheidung die Grenzen zu schließen, fiel am Wochenende im Berliner Innenministerium. Der Grenzverkehr soll drastisch heruntergefahren werden, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus aufzuhalten. Denn unter anderem gilt auch die französische Region Grand Est – mit Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne – als Risikogebiet.

Die Situation an den Grenzen zeigt: Offenbar halten sich die meisten Grenzgänger an die neuen Vorkehrungen – die wenigsten versuchen, ohne die genannten triftigen Gründe einzureisen.

Kehl
An Wochentagen rauschen tausende Autos und Lkw über die B28 Richtung Straßburg und genauso viele strömen von Straßburg aus nach Baden-Württemberg. Am Montag sieht das ganz anders aus. "Heute um Punkt 8 Uhr haben wir mit systematischen Kontrollen begonnen", erklärt Dieter Hutt, Sprecher der ...

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