Mordfall in Freiburg

Soko "Haid" hat bisher noch keine heiße Spur

Joachim Röderer

Von Joachim Röderer

So, 28. Juli 2019 um 15:33 Uhr

Freiburg

Auch mehr als zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines 24-Jährigen sucht die Polizei weiter nach dem Täter. Zu den Tatumständen sagen die Ermittler nichts.

Die Ermittler arbeiten weiter mit Hochdruck an dem Mordfall: Mittlerweile geht die 42-köpfige Soko Haid mehr als 100 Hinweisen nach, wie Polizeisprecher Jerry Clark am Freitag auf BZ-Nachfrage erklärte. Weitere Informationen zu der Tat und ihren Umständen wollte Clark nicht geben.

Die Polizei hat bislang auch noch nicht öffentlich gemacht, wie das Opfer zu Tode gekommen ist. Der 24-Jährige war in der Nacht zum Donnerstag, 12. Juli, umgebracht worden. Nach Aussagen der Kripo handelt es sich bei dem Getöteten nicht um ein Zufallsopfer.

Der Mann, der aus einer deutsch-nigerianischen Familie stammt und im Rieselfeld aufgewachsen ist, soll nach BZ-Informationen Verbindungen ins Drogenmilieu gehabt haben. Die Polizei wollte dies bislang weder bestätigen noch dementieren. Die Leiche des Freiburgers hatte ein Zeuge in der Vogtsburger Straße am Rande des Gewerbegebiets Haid im Freiburger Süden gefunden. Die Obduktion in der Gerichtsmedizin hat dann den ersten Eindruck bestätigt, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handelt.