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Turbulenzen am Finanzmarkt

Starker Franke: Schweizer Betrieb will Grenzgänger anders bezahlen

Barbara Schmidt
  • Fr, 12. August 2011, 20:11 Uhr
    Wirtschaft

     

Grenzgänger als Opfer der Börse: Ein Betrieb in Aesch will diese wegen des starken Franken anders bezahlen als Schweizer. Ihr Lohn soll an den Eurokurs gekoppelt sein. Die Gewerkschaft spricht von Diskriminierung.

Wegen der Turbulenzen am Finanzmarkt kaufen Anleger vermehrt Schweizer Franken. Er gilt als sicherer Hafen. Das treibt den Kurs – mit fatalen Folgen für die Schweizer Exportwirtschaft. Sie bekommt weniger Geld für ihre Waren, die sie in der Eurozone verkauft. Viele Betriebe sparen, auch auf Kosten der Arbeitnehmer. Mancherorts wird das Wechselkursrisiko auf die Grenzgänger abgewälzt.
Für Karl Müller ( Name von der Redaktion geändert) ist das Maß voll. Müller, der aus Furcht vor einer möglichen Kündigung anonym bleiben will, lebt mit seiner Familie in einer südbadischen Grenzstadt. Er pendelt täglich in die Schweiz, nach Aesch, wo er bei der Angenstein AG arbeitet – als einer von 70 ...

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