Landgericht Freiburg

Staufener Missbrauchsfall: Streit über Sicherungsverwahrung hält an

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Di, 15. Mai 2018 um 19:59 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Vier oder zwölf Jahre Haft? Das ist die Spannweite, die in den Plädoyers am Ende des Strafprozesses gegen Knut S. am Freiburger Landgericht aufgemacht wird.

Dem 50 Jahre alten Feldwebel der Deutsch-Französischen Brigade wird vorgeworfen, im Frühjahr 2017 in Staufen zweimal einen damals Neunjährigen vergewaltigt und missbraucht zu haben. Strittig zwischen den Prozessparteien ist auch die Frage, ob Knut S., der die Taten gestanden hat, anschließend in Sicherungsverwahrung soll. Das Urteil ist für diesen Mittwoch angekündigt.

Der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin hat es ersichtlich eilig: Vor den Pfingstferien will er das Verfahren gegen Knut S., den im elsässischen Illkirch stationierten Bundeswehrsoldaten, abgeschlossen haben. Zumal vom 6. Juni an dieselbe Kammer am Landgericht die dritte Anklage im Staufener Missbrauchsfall zu verhandeln hat – nun gegen einen 37-jährigen Schweizer, der das Staufener Kind ebenfalls mehrfach missbraucht haben soll. Eine neuerliche Beweisaufnahme aber kostet Zeit: Es überrascht ...

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