Ausgleich für Opfer

Freiburger Kripo hat Straftätern 2018 rund 1,5 Millionen Euro abgenommen

Karl-Heinz Fesenmeier

Von Karl-Heinz Fesenmeier

Di, 19. März 2019 um 20:38 Uhr

Südwest

Ob Schiffe, Immobilien oder Schmuck: Finanzermittler können auf alles zugreifen, was einen Wert hat. Das wird dann vor allem an Geschädigte weitergegeben. Im vergangenen Jahr haben die Ermittler 319 mal hingelangt.

Die Polizei greift heute deutlich mehr und schneller als früher auf die Vermögenswerte von Straftätern zu. Dies betrifft im Wesentlichen die Bereiche Betrug, Diebstahl und Drogenhandel. Ziel sei es, das abgeschöpfte Vermögen den Geschädigten zukommen zu lassen, sagte Peter Egetemaier, Kripochef des Polizeipräsidiums Freiburg, vor Journalisten. Bei Drogendelikten fließe das Geld in die Staatskasse. Eine gesetzliche Änderung von 2017 hat der Polizei die sogenannte Vermögensabschöpfung spürbar erleichtert.

"Der überwiegende Teil wurde an die Geschädigten weitergegeben." Sonja Jakob Sonja Jakob ist Kriminalhauptkommissarin und leitet die fünfköpfige Abteilung der Finanzermittler ...

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