Rheintal

Man sieht die Landschaft vor lauter Mais nicht mehr

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Fr, 17. September 2010 um 08:42 Uhr

Südwest

Mais, soweit das Auge reicht. Genauer: Das Auge reicht nur bis zum nächsten Feldrand, an dem drei oder mehr Meter hohe Maisstauden den Blick versperren. Landschaftspflegern und Naturschützern ist diese Monokultur im Rheintal, aber zunehmend auch auf den Vorbergen, ein Ärgernis.

Die Bauern schert die Kritik bislang wenig: Mais ist die wirtschaftlich ertragsreichste Pflanze – also bauen sie Mais an.

Wer Abwechslung im Landschaftsbild liebt, der könnte sogar froh sein über das Auftreten des Maiswurzelbohrers am Oberrhein. Denn wo der Käfer entdeckt wird, dort entscheiden sich immer mehr Bauern als Gegenmaßnahme für Fruchtfolge auf ihrem Land. Das ist das Ende der Monokultur: Neben den Maisfeldern wird Getreide angebaut, andernorts Raps als Energiepflanze.

Der jährliche Wechsel im Anbau bewirkt einen Wechsel auch im Landschaftsbild. In der Schweiz ist man auf diese Weise mit dem Schädling gut fertig geworden, wie Axel Meyer berichtet, Sprecher des Regionalverbands des Bundes für ...

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