Studie facht Streit um Inklusion an

Bärbel Krauß

Von Bärbel Krauß

Di, 04. September 2018

Südwest

Die Bertelsmann-Stiftung kritisiert, dass die Zahl der Förderschüler wächst / Kultusministerin ist anderer Auffassung.

BERLIN/STUTTGART. Im Gegensatz zur bundesweiten Entwicklung ist der Anteil der Förderschüler in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz leicht gestiegen, seit die UN-Behindertenrechtskonvention 2009 in Deutschland in Kraft getreten ist und die Kultusminister der Länder die Inklusion von behinderten Schülern in den Regelschulen auf die Agenda gesetzt haben. Dies ergibt eine Studie, die der Bildungsforscher Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erstellt hat.

Die Untersuchung wirft Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz wegen ihres wachsenden Anteils von Förderschülern vor, sich von dem in der UN-Konvention formulierten Inklusionsziel entfernt zu haben. Damit ist die Kontroverse um das umstrittene Thema Inklusion neu entfacht.

In Baden-Württemberg ist der Anteil der Förderschüler laut der Untersuchung seit dem Schuljahr 2008/2009 von 4,7 auf 4,9 Prozent im Schuljahr 2016/17 angewachsen. Bundesweit ist er von 4,9 auf ...

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