SWEG weist Forderungen zurück

Michael Haberer

Von Michael Haberer

Fr, 06. Mai 2016

Riegel

Erörterungstermin zur Elektrifizierung der Kaiserstuhlbahn-Nord offenbart das Dilemma des zweigeteilten Verfahrens.

RIEGEL. Im Rahmen des Projekts Breisgau-S-Bahn 2020 wird auch die Kaiserstuhlbahn elektrifiziert. Die Pläne der SWEG werden derzeit im Planfeststellungsverfahren geprüft. Für die Einwände hat das Regierungspräsidium (RP) Erörterungstermine angesetzt. Nach Terminen für die Abschnitte West und Ost war am Mittwoch in der Römerhalle der Abschnitt Nord dran. 102 Einwände lagen für den Bereich vom Bahnhof Riegel/Malterdingen bis westlich von Endingen vor. Die Behörde muss nun abwägen, ob irgendwelche dieser Einwände zu Auflagen für den Ausbau gemacht werden können oder müssen.

Die Sorgen der Bürger
Die Erfahrungen im Münstertal mit den Elektrotriebzügen des Typs "Talent 2" durchzog die Einwendungen von Privatleuten wie auch der Bürgerinitiative Kaiserstuhlbahn. Das Kreischen des "Talent 2" in den Kurven und die Emissionen, wenn er nachts abgestellt vor sich hinarbeitet, worauf die Bürgerinitiative aus dem Münstertal wiederholt am Kaiserstuhl aufmerksam gemacht hatte, möchte man hier vermeiden. Walter Gerstner, im SWEG-Vorstand zuständig für den Unternehmensbereich Technik und Eisenbahnbetrieb, und sein Team wiesen die Einsprecher immer wieder darauf hin, dass es in diesem Verfahren nur um den Ausbau der Infrastruktur gehe und nicht um den künftigen Betrieb. "Wir bauen eine elektrifizierte Trasse, die für alle dafür in Deutschland zugelassenen Zugtypen taugt", sagte Gerstner. Da die SWEG nicht wisse, ob sie den Zuschlag für den künftigen Betrieb bekomme, könne sie auch keine ...

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