Trotz Pandemie den Zielen nun näher

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 24. November 2021

Rheinfelden

Stefanie Franosz legt Tätigkeitsbericht zum Programm "Engagierte Stadt" vor.

Rund 100 Städte bundesweit beteiligen sich mittlerweile am Programm "Engagierte Stadt", das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie verschiedenen Stiftungen gefördert wird. Rheinfelden ist von Beginn an dabei und hat im Juli 2020 eine Engagementstrategie bis ins Jahr 2030 entwickelt. Damit sollen die Rahmenbedingungen für ehrenamtlich Tätige verbessert, die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt gefördert und neue Ehrenamtliche gewonnen werden.

Dem Sozialausschuss legte Stefanie Franosz, Leiterin des Sachgebiets Bürgerschaftliches Engagement, nun einen Sachstandsbericht zum vergangenen Jahr vor, das geprägt war von der Corona-Pandemie. Doch trotz der Hemmnisse konnten in vielen Bereichen an den Zielsetzungen gearbeitet werden.

So unterstützte das Netzwerk die Hilfsaktion "Rheinfelden hält zusammen" und lancierte Brief- und Bilderaktionen, um durch die Pandemie vereinsamten Menschen eine Freude zu machen. Verschiedene Bildungsangebote für Engagierte wurden aufgegleist und mit der "Woche des bürgerschaftlichen Engagements" wurde dem Ehrenamt in der Stadt eine Bühne geboten. Trotz Corona konnte 2020 ein Netzwerktreffen stattfinden, 2021 gab’s unter eine Beteiligungswerkstatt zur Zukunft der Quartiere. Diese Treffen sollen auch in Zukunft noch stärker ausgebaut werden. "Überrascht" von der Vielfältigkeit des Ehrenamts in Unternehmen sei sie gewesen, so Franosz, was sich im September 2021 beim Workshop mit verschiedenen Arbeitgebern der Stadt gezeigt habe. Für die kommenden Jahre sollen hier passende Partnerschaft und Projekte zwischen Unternehmen und Organisationen aufgebaut werden.

Die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern aufbauen und sich auszutauschen ist ein weiteres Ziel. Eine erfolgreiche Partnerschaft sei mit dem Gemeindeverwaltungsverband Vorderes Kandertal entstanden und auch mit Rheinfelden/Schweiz gab es Kooperationen.

Mit der Schwesterstadt ist Rheinfelden seit 2020 auch über den digitalen Weg verbunden. Die App Crossiety verbucht mittlerweile knapp 2200 Nutzende auf beiden Seiten des Rheins, 151 verschiedene Gruppen, Vereine, Institutionen posten rund 160 Beiträge pro Monat. Auch dieses Instrument solle in Zukunft noch stärker genutzt werden, so Franosz.