BZ-Interview

Trotz Reformen: Warum eine Rückkehr nach Gambia für Flüchtlinge schwierig ist

Frauke Wolter

Von Frauke Wolter

Do, 25. Januar 2018 um 21:58 Uhr

Ausland

Gambias langjähriger Autokrat ist seit einem Jahr gestürzt. Trotzdem sollen und wollen nicht alle Geflüchteten wieder in ihr Land zurückkehren. Julian Staiger vom Flüchtlingsrat erklärt warum.

Am Ende zierte er sich, dann ging er aber doch: Gambias langjähriger Autokrat Yahya Jammeh verließ nach seiner Wahlniederlage im Januar vergangenen Jahres das westafrikanische Land. Seither versucht sein Nachfolger, das Land zu reformieren. Wie, das hat sich Julian Staiger vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg jetzt vor Ort angesehen. Mit ihm sprach Frauke Wolter.

BZ: Herr Staiger, Sie waren jetzt einen Monat lang in Gambia. Was ist die größte Veränderung dort?
Staiger: Die Meinungsfreiheit, das ist ganz wichtig. Ich habe mit vielen Menschen sehr offen gesprochen – auf der Straße, in Ministerien, bei Hilfsorganisationen. Demnach ist von der neuen Regierung viel versprochen worden, vieles soll allerdings erst noch geschehen. Immerhin: Die meisten politischen Gefangenen wurden entlassen. Ansonsten befindet sich das Land ...

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