Freiburger Münster

Türmer wachten über die Stadt und läuteten die Glocken

Peter Kalchthaler

Von Peter Kalchthaler

Do, 11. Oktober 2018 um 17:23 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Den Türmern war die Sicherheit der Stadt anvertraut. Sie selbst mussten dafür viel aushalten: Sie waren Wind und Wetter ausgesetzt. Stürmte es, oder schlug der Blitz ein, wurde es gar lebensgefährlich.

Wenn Touristen den Münsterturm im Rahmen einer Führung betrachten, lautet – noch vor jener nach der Höhe des Turms – die meist gestellte Frage: "Wer gießt die Geranien vor den Fenstern unterhalb der Schallarkaden?" Die Antwort ist schnell gegeben: Es ist der Türmer, der nahezu jeden Tag seinen Dienst in der Türmerstube versieht, die Besucherinnen und Besucher des Turms betreut und auch die Blumen gießt. In seiner neu gestalteten Umgebung setzt er eine jahrhundertelange Tradition fort.

Die Stube ist in den oberen Teil des Glockenstuhls eingebaut. Über ihr sind die Glocken aufgehängt, unter ihr befindet sich der Hauptteil der 18 Meter hohen Konstruktion, die weitgehend aus Nadelholz besteht. Sie ist über dem Gewölbe der Michaelskapelle auf einer Balkenlage aufgebaut und steht ohne Kontakt zu den Außenmauern frei im Turm.

Die Jahresringe der ...

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