Fußball

U-23-Teams sind ab der Saison 2014/15 keine Pflicht mehr

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Mi, 30. April 2014 um 19:36 Uhr

Fussball

Die 36 Erst- und Zweitliga-Vereine im deutschen Profifußball sind bisher verpflichtet gewesen, eine zweite Mannschaft zu stellen, die U-23-Teams. Diese Pflicht endet mit der neuen Saison. Wie reagiert darauf der SC Freiburg?

Gib dem Nachwuchs eine Chance. Diesem Motto haben sich viele Fußballbundesligisten verschrieben. Das geht so weit, dass es bei einigen Klubs wie Schalke einen "Bubi-Boom" gibt, zahlreiche Kicker direkt von den A-Junioren zur ersten Mannschaft in die Bundesliga wechseln. U-23-Teams, in denen sich Juniorenspieler etwas sanfter und schonender an den Männerfußball gewöhnen konnten, sind von der nächsten Saison an für die Bundesligisten nicht mehr Pflicht. Ist das eine Chance oder eine Gefahr für den deutschen Fußball?

DIE VORGESCHICHTE
Jahrzehntelang wurde die Jugendförderung in Deutschland bei den Proficlubs zwar intensiv, aber ziemlich systemlos betrieben. Zweite Mannschaften, sogenannte Amateurteams, existierten dagegen schon seit jeher. Noch in den 1980er und 1990er Jahren war es eher die Regel als die Ausnahme, dass Fußballer über die zweiten Mannschaften zu den Profis kamen.

So ging beispielsweise der 1990er-Weltmeister Klaus Augenthaler (Bayern München) aus der Amateurmannschaft des Klubs hervor. Zehn Jahre nach dem WM-Titel von 1990 war alles anders: Die deutschen Fußballer erlebten 2000 bei der Europameisterschaft in ...

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