African Music Festival Emmendingen

Veranstalter plant viertägige Jubiläumsfeier im August 2020

Patrik Müller

Von Patrik Müller

Di, 16. Juli 2019 um 13:08 Uhr

Emmendingen

Veranstalter Raphael Kofi hat große Pläne: Sein African Music Festival im August 2020 soll vier statt drei Tage dauern. Der Grund ist ein Jubiläum – die Veranstaltung wird dann 20 Jahre alt.

"Ich hätte nie gedacht, dass wir so weit kommen", sagte Kofi jetzt bei Vorstellung des Programmes für das diesjährige Festival in Emmendingen.

Das Festival hat klein angefangen. Fünf Bands standen an einem Samstag im August 2001 auf der Bühne, 800 Zuschauer kamen, nach acht Stunden war alles vorbei. Bei der fünften Auflage dehnte Kofi sein Festival auf drei Tage aus, bei der zehnten verpflichtete er zum ersten Mal einen Star: Der westafrikanische Reggaesänger Alpha Blondy gehört zu den bekannteren Vertretern der Szene, mehr als 3000 Besucher feierten auf dem Schlossplatz. "Für mich war das die eigentliche Geburt des Festivals", sagt Kofi.

Die Stadt schießt pro Jahr 20 000 Euro bei

Nun plant er parallel zwei Veranstaltungen, wie er erzählt: "Wir wollen im nächsten Jahr irgendwas Großes machen, das Okay von der Stadt haben wir schon." Das African Music Festival im Jahr 2020 soll bereits am Donnerstag beginnen. "Wir hören dann pünktlich um 22 Uhr auf", sagt Kofi – in der Vergangenheit hatte es immer wieder Lärmdebatten um die Schlossplatz-Festivals gegeben.

Kofi kann auf Unterstützung im Rathaus zählen. Oberbürgermeister Stefan Schlatterer schreibt seit Jahren das Grußwort für sein Programmheft, die Stadt hat ihren Zuschuss von 10 000 Euro auf 20 000 Euro erhöht – und im Oktober soll dem gebürtigen Ghanaer dann noch der Kulturpreis der Stadt verliehen werden.

Das Festival findet immer am ersten Augustwochenende statt. In diesem Jahr treten vom 2. bis zum 4. August unter anderem der jamaikanische Reggae-Sänger Fantan Mojah, die gambische Instrumentalistin Sona Jobarteh und die Freiburger Weltmusik-Band Äl Jawala auf. Außerdem wieder mit im Programm sind der Basar und der ökumenisch-afrikanische Gottesdienst.