Landesprüfungsamt in Stuttgart

Verschobenen Prüfungen sorgen für Stress beim Medizinernachwuchs

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Di, 24. März 2020 um 13:09 Uhr

Südwest

BZ-Plus Frust am Ende des Tunnels: Viele Medizinstudenten im Südwesten finden die Verschiebung des Staatsexamens eine "bodenlose Unverschämtheit", andere hingegen schämen sich für diese Haltung.

Am Sonntag war Büffeltag Nr. 84. Wieder ist sie früh aufgestanden, saß bald daheim am Schreibtisch und hat bis abends nach einem 100-Tage-Plan gepaukt, diesmal Epidemiologie, passenderweise. Ihre "Bib" hat geschlossen – die Bibliothek in Tübingen, in der die 24-Jährige aus der Ortenau, nennen wir sie Paula, sich sonst auf das zweite Staatsexamen vorbereitet. Es ist ein Countdown mit Tunnelblick. Noch drei Wochen, und sie könnte das ganze seit Weihnachten gebunkerte Wissen loswerden – und dann mit weniger Druck in ein neues Leben starten. Daraus wird nun wohl nichts.

"Im Raum steht eine Verschiebung", so die dürre Durchsage des Landesprüfungsamts in Stuttgart. Und wolkig weiter: "Wir hoffen auf eine rasche und vor allem bundeseinheitliche ...

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