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BadenCampus

Von Tradition zur Transformation: Innovationswelle im ländlichen Raum

  • Do, 02. November 2023, 12:31 Uhr
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Anzeige Das Zukunftslabor Smarte Region der Innovationsplattform BadenCampus unterstützt Kommunen dabei, innovative Lösungen in ihrem lokalen Umfeld und anhand ihrer Bedarfe zu etablieren.

Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg spricht die Grußworte zur Eröffnung des Smart Region Day 2022. Foto: Timo Graupe
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Innovative Ideen sind der Motor für gesellschaftlichen Fortschritt. Doch gerade in Kommunen stehen bürokratische Hürden oft im Weg. Die komplexen Vergabeverfahren und bürokratischen Prozesse erschweren es, innovative Projekte schnell und effizient umzusetzen. Hier setzt das Zukunftslabor Smarte Region des BadenCampus an.

Die Herausforderungen im kommunalen Umfeld benötigen das Engagement vieler

Neben komplexen Ausschreibungsverfahren verhindern oft begrenzte finanzielle Mittel Innovationen. Hinzu kommt, dass viele Gemeinden unter einer unzureichenden digitalen Infrastruktur leiden und einen Bevölkerungsrückgang verzeichnen. Ältere Menschen stellen zunehmend die größte Altersgruppe in ländlichen Gemeinden dar. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften geht quasi damit einher. Erschwerend kommt hinzu, dass Amtsträgerinnen und Amtsträger Veränderung und Innovation oft kritisch gegenüberstehen. Alle genannten Punkte und weitere mehr sind Hindernisse bei der Umsetzung von Innovationsprojekten.

Trotz der Hürden nehmen viele Kommunen die Herausforderungen an. So zum Beispiel die Gemeinde St. Blasien im Hochschwarzwald, die ein professionelles Wassermanagement für die Weinberge plant. Oder die Gemeinde Lauchringen, nahe der Schweizer Grenze, die in Zusammenarbeit mit Startups die Gewerbebrache "Lauffenmühle-Areal" wieder aufleben lassen möchte. Oder die Luftkurorte Schönau und Todtnau, die mit den Expertinnen und Experten des BadenCampus und "CoWorkLand", einer Genossenschaft für Coworking auf dem Land, kooperieren, um eine Innovationsplattform nebst Co-Working-Space aufzubauen. "Wir wollen und müssen am Puls der Zeit bleiben, um Innovation auch in unseren ländlichen Raum zu bringen. Für uns ist es toll, dass wir mit Hilfe von Innovationszentren wie dem BadenCampus relativ einfach und unter professioneller Anleitung Projekte vorantreiben können", freut sich Peter Schelshorn, Bürgermeister von Schönau im Schwarzwald.

Wie und weshalb gelingt Innovation im ländlichen Raum?

Das Zukunftslabor versteht sich als Katalysator für Veränderungen in den Kommunen. Es schafft eine Plattform, auf der bürokratische Hürden überwunden und Innovationen in regionalen Nischen gefördert werden. Die Kombination aus lokaler Expertise, Start-ups und kommunaler Unterstützung ermöglicht es, innovative Projekte schnell umzusetzen und den Wandel voranzutreiben. Auch die Einbindung der lokalen Bürgerschaft stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit den Entwicklungen vor Ort.

Die Zusammenarbeit im Zukunftslabor zeigt, dass Innovation nicht an bürokratischen Grenzen haltmachen muss, sondern lokal verankert und gemeinschaftlich gestaltet werden kann.

Bestes Beispiel ist die KlimaResilienzSchmiede in Bötzingen, eine Veranstaltung, zu der der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, die Gemeinde Bötzingen und der BadenCampus gemeinsam interessierte Start-ups, Unternehmen, Studierende und Bürgerinnen und Bürger am 20. November 2023 einladen, um Lösungen für die klimabedingten Belastungen in der Bötzinger Nachtwaidstraße zu finden.

Alle Kommunen des Landkreises waren dazu aufgerufen, ihre individuellen Herausforderungen einzureichen. Die Gemeinde Bötzingen wurde mit ihrer Fragestellung ausgewählt. "Wir möchten die vielfältigen Bedarfe unserer Gemeinden erfassen und maßgeschneiderte Lösungen erarbeiten." sagt Bettina Joa aus dem Fachbereich Wirtschaft und Klima des Landratsamts. Start-ups, Unternehmen und Studierende haben die einzigartige Chance, diese Herausforderungen aufzugreifen und innovative Konzepte zu entwickeln. Aber auch Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich einzubringen und an den konkreten Herausforderungen der Städte und Gemeinden zu arbeiten. Hier geht’s zur Anmeldung.

So geht Innovation in der kommunalen Praxis

Das Team von BadenCampus erarbeitet mit Partner-Kommunen Bedarfe aus den Bereichen Digitalisierung, Umweltschutz und Klimawandel, Mobilität und vielen weiteren Themen mehr, bei denen die öffentliche Hand Unterstützung sucht. Im nächsten Schritt werden Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen gesucht, die über entsprechende Lösungen verfügen oder diese individuell entwickeln. Anschließend wird eine Innovationspartnerschaft laut Vergabeverfahren geschlossen. Die Innovationspartnerschaft ist eine besondere Form der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen, wie Kommunen und Unternehmen. Statt sich auf bestehende Liefer- oder Dienstleistungen zu beschränken, arbeiten die Partner von Anfang an eng zusammen, um gemeinsam kreative und passgenaue Ideen zu entwickeln. Dies ermöglicht Flexibilität und fördert den Ideenaustausch, um einzigartige Lösungen zu schaffen, die den individuellen Anforderungen der Kommunen entsprechen. "Wir testen mit Start-ups innovative Ideen und möchten anderen Kommunen Mut machen, neue Wege der Veränderung zu gehen", sagt Oliver Rein, Bürgermeister der Stadt Breisach, der nicht zuletzt aufgrund der örtlichen Nähe zum BadenCampus in Breisach häufig mit dem Team zusammenarbeitet.
Kommunen und Start-ups finden weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zum Smart Region Day unter www.badencampus.de.

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Dossier: BadenCampus

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