VOR CORONA

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 04. Februar 2021

Bad Krozingen

Was war am 18. Januar?

Wie sah das Leben im Südlichen Breisgau aus, bevor das Coronavirus alles einschränkte? Wir blicken in BZ-Ausgaben vom Tage in "normalen" Jahren.

VOR ZWEI JAHREN

» Fasnet-Störer: Nicht nur das Coronavirus macht den Fasnachtern das Leben schwer. Vor zwei Jahren gab es eine größere Diskussion über Störenfriede, zu der die BZ am 18. Januar 2019 schrieb: Ein Zusammenschluss von sechs Vereinigungen wendet sich mit einem Manifest gegen Alkoholexzesse, Randalierer und unfaires Verhalten bei den Veranstaltungen.

» Schafe gerissen: Schon vor der im vergangenen Jahr belegten Rückkehr des Wolfes vor allem ins Münstertal gab es Probleme damit, dass Schafe von anderen Tieren gerissen wurden. Im Staufener Ortsteil Grunern erwischte es 2019 zwei Schafe, allerdings blieb unklar, wer sie gerissen hat. Die Vermutungen reichen von wilden Hunden bis zu einem Luchs. Ein Wolf war es damals aber wohl noch nicht.

VOR FÜNF JAHREN

» Blasmusik: Was wegen der Aerosole in Sachen Musizieren am meisten Probleme bereitet, erfreute vor fünf Jahren die Besucher im ausverkauften Kurhaus besonders: Das Landespolizeiorchester brachte beim Benefizkonzert zugunsten der BZ-Aktion Weihnachtsfreude für alle "Showtime und vollmundige Töne".

» Neujahrsempfang: Der Gewerbeverein Breisgau Hartheim-Eschbach hielt seinen Neujahrsempfang im Weinstetter Hof ab. Gastredner Werner Troxler sprach zum Thema "Wie wird man heimlich Weltmeister?".

VOR ZEHN JAHREN

» Windkraft: Auch am 18. Januar 2011 berichtete die BZ über einen Neujahrsempfang. In Münstertal kündigte Bürgermeister Rüdiger Ahlers dabei eine Bürgerbefragung zur Windkraft an. Zwei weitere sollten folgen. Windräder gibt es dort bis heute nicht.

Very british: Von Brexit war 2011 noch keine Rede. Dementsprechend unbefangen konnte die Trachtenkapelle Hartheim
zu einer musikalischen Englandreise einladen. Neben bekannten Melodien von Edward Elgar bis zu den Beatles gab es einen öffentlichen Heiratsantrag, den die zweite Vorsitzende Heike Kraushaar zum Entzücken des Publikums in der vollbesetzten Rheinhalle gerne annahm.