Diesel-Abgasskandal

VW-Käufer will vor Bundesgerichtshof ziehen

Christian Rath

Von Christian Rath

Di, 19. Februar 2019 um 20:04 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Vor dem Oberlandesgericht Braunschweig hat am Dienstag VW gewonnen – doch der Kläger will jetzt den Bundesgerichtshof anrufen. Der Abgasskandal beschäftigt auch das Freiburger Landgericht.

Bald wird der Bundesgerichtshof (BGH) entscheiden, ob die Käufer von VW-Dieselfahrzeugen sittenwidrig geschädigt wurden und den Kauf rückabwickeln können. Zwar gewann der Autohersteller am Dienstag beim Oberlandesgericht Braunschweig, aber der Kläger will jetzt als Erster den BGH anrufen. Auch vor dem Freiburger Landgericht laufen etliche solcher Verfahren.

Im Braunschweiger Fall hatte ein Mann 2010 einen VW Eos 2.0 TDI für 41 000 Euro gekauft. Der Wagen hatte einen Dieselmotor des Typs EA 189 EU 5. Eine Software-Manipulation sorgte dafür, dass die Abgasreinigung nur bei Fahrten im Prüflabor richtig funktionierte. Der Kläger verklagte nicht den Händler, sondern den Hersteller. Er stützte sich vor allem darauf, dass VW bescheinigt hatte, das konkrete Auto stimme mit dem zugelassenen Fahrzeug-Typ überein. Er wurde vom Rechtsdienstleister Myright unterstützt, der Klagen ...

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