Forstwissenschaftler

Warum das Waldsterben heute anders ist als in den Achtzigern

Andreas Frey

Von Andreas Frey

Do, 01. August 2019 um 09:32 Uhr

Südwest

BZ-Plus Früher konnte man leidenden Bäumen mit Luftfiltern helfen, heute ist das Problem deutlich komplexer. Experten raten zu Mischwald statt Monokultur – und schlagen auch exotische Lösungen vor.

Erleben wir ein neues Waldsterben? Tatsächlich löst allein der Begriff bei vielen Forschern Unbehagen aus. Dabei war die Beschreibung des desolaten Waldzustands in den 80er-Jahren korrekt: Sehr viele Bäume waren krank, vor allem in den Hochlagen, dort fiel es nur niemandem auf. Falsch war allerdings die Prognose: Ein Wald kann nicht einfach synchron absterben.

Leugner des menschengemachten Klimawandels ...

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