Leben mit dem Rhein

Warum der Rhein heute kein natürlicher Fluss mehr ist

Michael Neubauer

Von Michael Neubauer

Do, 23. Mai 2019 um 22:00 Uhr

Südwest

BZ-Plus Vor 200 Jahren war er wild und unberechenbar. Er machte den Menschen mitunter sogar Angst. Der Fluss von heute hat nichts mehr gemein mit dem Wildstrom von einst – welche Eingriffe gab es?

Der Rhein zwischen Basel und Rastatt hatte viele sich verästelnde Seitenarme, seine Auen erstreckten sich auf einer Breite von zwei bis drei Kilometern. Bei Hochwasser verlagerte sich sein Flussbett oft, seine Kiesbänke und bis zu 2000 Inseln wurden dann abgetragen, weggerissen, woanders wieder aufgeschwemmt.

Der Rhein, wie wir ihn heute kennen, hat fast nichts mehr zu tun mit diesem ursprünglichen Fluss. Bis ins 19. Jahrhundert machte dieser Strom vielen Menschen am Oberrhein Angst. Denn die wiederkehrenden Hochwasser rissen Siedlungen mit, zerstörten Felder mit fruchtbarem Schwemmlandboden oder führten zu Missernten. Die sumpfigen Gebiete waren zudem ideale Bedingungen für Stechmücken. Viele Menschen in unserer Region litten an Malaria.
Auf zum Fluss: Picknick an den Isteiner Schwellen
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