Regiokrimis

Warum lesen Menschen gerne über fiktive Verbrechen in ihrer Region?

Heidi Ossenberg

Von Heidi Ossenberg

Mo, 23. Juli 2018 um 11:23 Uhr

Literatur & Vorträge

BZ-Plus Schräge Milieus, gebrochene Existenzen: Seit den 1980er-Jahren gibt es das Genre Regiokrimi. Die Bücher sind ein Spiegel der sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen – gleich um die Ecke.

Klar fällt einem Louise Bonì gleich ein – Oliver Bottinis unkonventionelle Kripo-Hauptkommissarin, die in Freiburg lebt und arbeitet. Und dann der wunderfitzige Weinhändler Lothar Kaltenbach von Thomas Erle, der seine Vespa unermüdlich durch Emmendingen, das Markgräflerland und den Schwarzwald lenkt. Oder Hauptkommissar Seebacher, den Peter Brannath zuletzt 2016 in "Briefe aus dem Jenseits" im Freiburger Münster ermitteln und einen Mord aufklären ließ. Wie zahlreich die Beispiele in diesem Artikel auch sein mögen; sehr viel mehr Autorinnen und Autoren von Regionalkrimis in und um Baden werden keine Erwähnung finden. Hier sollen ausgewählte Beispiele ein Phänomen beleuchten.

Titel aus ganz Deutschland
Nähern wir uns diesem Phänomen von außen: Tapfer bemühen sich einige der Verlage, die einen Schwerpunkt im Bereich "Spannungsromane" gesetzt haben, Unterarten des Genres zu klassifizieren. Der in Meßkirch ansässige Gmeiner Verlag etwa unterscheidet 13 Genres ...

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