Nachlese

Was am Rande der Oberbürgermeisterwahl in Lahr passiert ist

ljö, ksk, ch

Von Lena Jörger, Karl Kovacs & Christian Kramberg

Mo, 07. Oktober 2019 um 11:59 Uhr

Lahr

Der große Wahlabend in Lahr ist Geschichte. Der Gewinner steht fest. Doch abseits der Auszählung ist auch einiges passiert. Die Badische Zeitung hat sich umgeschaut und umgehört.

Die typischen Blumen
Während der amtierende Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller Wahlsieger Markus Ibert per Händedruck gratulierte, bekam dessen Frau Marion Ibert einen Blumenstrauß in Grün- und Weißtönen. Neben blassgelben Rosen, Rosmarin und grünen Hortensien waren darin – wie könnte es in Lahr anders sein – auch weiße Chrysanthemen verarbeitet.

Verspäteter Jubel
Applaus brandete im Ratssaal auf, als Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller das Endergebnis verkündete. Draußen auf dem Rathausplatz, wo einige Bürgerinnen und Bürger das Eintrudeln der Ergebnisse verfolgt hatten, war das offenbar noch nicht angekommen. So schallte mit einer Verzögerung von etwa zwei Minuten der Jubel vom Rathausplatz in den Sitzungssaal und sorgte dort für einige Lacher – und erneuten Applaus.

Kurz vor knapp
Wie schon beim ersten Wahlgang öffnete Michel Schelcher, Hausmeister bei der Stadt Lahr, um Punkt 18 Uhr den Briefkasten vor dem Bürgerbüro, um die letzten Briefwahlunterlagen einzusammeln. Eine Wählerin schaffte es gerade noch rechtzeitig: Drei Minuten, bevor Schelcher den Schlüssel ins Briefkastenschloss steckte, gab sie ihre Unterlagen ab.

In der ganzen Welt
In allen Teilen der Welt fieberten Lahrerinnen und Lahrer, die nicht zu Hause sein konnten, gestern Abend bei der Auszählung mit. Sie nutzten den Liveticker der Badischen Zeitung, um aktuell informiert zu werden. In den USA, in London oder auch in Hamburg wurde der Liveticker gelesen.

An derselben Stelle
Neben Stadträten und Rathausmitarbeitern verfolgten viele Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisübermittlung im Ratssaal. Ebenfalls mit dabei am Sonntagabend: die Politprominenz aus der Region. Landrat Frank Scherer und mehrere Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden waren in den Ratssaal gekommen – und sie standen größtenteils an genau derselben Position wie beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen. Ein Zeichen?