Was ist diskriminierend?

Karl-Heinz Fesenmeier

Von Karl-Heinz Fesenmeier

Di, 11. September 2018

Kommentare

BZ-Plus Die Sprache hat ihre eigenen ethischen und politischen Botschaften, an denen zu feilen sich lohnt.

Die einen empfinden das Wort "Schwerbehindertenausweis" diskriminierend für deren Inhaber. Andere finden es gerade gut, eine schwere Behinderung auch so zu benennen, damit kein Zweifel aufkommt, dass diese Person Unterstützung verdient. Das Land Baden-Württemberg überlegt noch.

Mit Euphemismen, also beschönigenden, mildernden oder verschleiernden Worten, ist das so eine Sache. Euphemismen im Wirtschaftsleben zum Beispiel haben oft täuschenden Charakter. Wenn Manager Mitarbeiter feuern, sprechen sie gern von Sanierungen, Um- oder Restrukturierungen. Unternehmen erhöhen auch keine Preise, sondern passen sie an. Ähnlich verhält es ...

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