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Erklär’s mir

Was ist Stierkampf?

Otto Schnekenburger
  • Sa, 08. Januar 2022, 09:58 Uhr
    Erklär's mir

     

Beim Stierkampf kämpfen Menschen in einer Arena vor Zuschauern gegen einen Stier. Das gilt vor allem in Spanien und Portugal als eine Sportart. Ein Kampf endet normalerweise mit dem Tod des Tieres.

Der Stierkämpfer Diego Urdiales in Spanien bei einem Kampf in Spanien 2021.  | Foto: Eduardo Briones
Der Stierkämpfer Diego Urdiales in Spanien bei einem Kampf in Spanien 2021. Foto: Eduardo Briones
Die Stierkämpfer nennt man Toreros, und sie haben verschiedene Aufgaben. In Spanien wird der Stier erst mit einem Tuch gereizt, später noch wilder gemacht, indem Menschen auf Pferden mit Lanzen auf ihn einstechen. Am Ende kommt der Matador, der den Stier tötet. In Portugal gibt es eine Variante des Stierkampfes, bei der das Tier am Leben gelassen wird, wenn es im Kampf nicht zu sehr gelitten hat. Stierkampf ist umstritten, selbst in den Ländern, in denen er praktiziert wird. Viele Menschen halten ihn für unnötige Tierquälerei, auch für die Pferde, auf denen die Reiter sitzen. Befürworter sagen, dass er Tradition und Kultur sei. Und dass der Stier, bevor er zum Kampf muss, ein schönes Leben auf einer Weide gehabt habe.

Ressort: Erklär's mir

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