Mehr Saft ist gut fürs Aroma

dpa

Von dpa

So, 13. September 2020

Gastronomie

Der Sonntag Birnen haben jetzt Saison: Zum Backen immer nur die weichen Früchte verwenden.

Den optimalen Zeitpunkt zum Verzehr von Birnen zu finden, ist gar nicht so einfach. Waren sie eben noch steinhart, sind sie kurze Zeit später schon butterweich. Doch diesen Moment kann man hinauszögern.

Bei der Ernte oder beim Kauf von Birnen sollten die Früchte fest und knackig sein. So mögen sie die meisten Birnenfans auch, wenn sie die Früchte roh als Snack, im Müsli oder im Obstsalat verzehren. Zum Backen und Kochen sollten die Früchte allerdings weich und saftig sein, da dann das Aroma am intensivsten ist, sagt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer.

Die süßen Früchte eignen sich nicht nur hervorragend als Kuchenbelag, sondern auch als Beilage zu Wild, kräftigem Käse oder Grünkohl. Auch eine Konfitüre in Kombination mit anderen Früchten ist sehr lecker.

Um den Zustand von überreifen Birnen so lange wie möglich hinauszuzögern, sollte das Obst möglichst kühl gelagert werden. Je höher die Temperatur ist, desto schneller werden die Früchte nämlich weich und müssen verzehrt werden.

Doch da gibt es einen Trick: Eine Lagerung im Folienbeutel reduziert die Verdunstung von Feuchtigkeit und damit das Welken des Obstes mit unappetitlichen braunen Stellen. Das Lagern hat auch Einfluss auf den Geschmack. Mit der Zeit werden die Birnen immer süßer. dpa