Erklär’s mir

Was sind Sedimente?

Franz Schmider

Von Franz Schmider

Di, 26. Juni 2012 um 00:00 Uhr

Erklär's mir

Das Wasser in Bächen und kleinen Flüssen sieht oft sehr sauber und klar aus.

Wenn man aber genauer hinschaut, sich zum Beispiel einmal ein Glas herausschöpft und sich das Wasser ganz genau anguckt, dann kann man auch ohne Lupe und Mikroskop feststellen, dass winzige Teilchen in dem Wasser schwimmen.

Ganz deutlich wird das, wenn man das Wasserglas einmal zwei Tage ganz ruhig stehen lässt. Dann sinken die kleinen Schwebstoffe nämlich an den Boden des Glases. Dass solche Teile im Wasser sind, ist normal.

Denn das Wasser fließt ja zuvor in einer Rille über das Feld oder durch den Wald, dann über Steine und an Ufern entlang – und immer nimmt es ein wenig Erde, Sand oder Stein mit. Manchmal fallen auch Äste hinein und werden zerrieben. Und wie bei dem Glas ist es auch beim Fluss: Dort, wo das Wasser sich nicht bewegt, nicht fließt, sinken die kleinen Teile, die im Wasser schweben, zu Boden. Diese Ablagerungen nennt man Sedimente. Und wenn solche Sedimente ganz, ganz lange liegen bleiben und fest zusammengedrückt werden, können sie fest werden wie Stein.