Alemannisch? Ja bitte!

Nils Oettlin

Von Nils Oettlin

Sa, 07. Dezember 2013

Weil am Rhein

Umgang mit dem Dialekt in Weil am Rhein / Die Jungen sprechen weniger, die Alten umso lieber.

WEIL AM RHEIN. Als BZ-Volontär Nils Oettlin vor Kurzem in der Lokalredaktion in Weil am Rhein seine Hospitanz begann, fiel ihm gleich auf, das der alemannische Dialekt hier stärker verbreitet ist als noch in Freiburg. Er fragte sich, wie man "hier unten" in Firmen, Schulen und Vereinen mit der allgegenwärtigen Präsenz der Mundart umgeht. Für die BZ hat er sich in Weil umgehört und einige Erfahrungen eingefangen.

"Die meisten Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind natürlich hier aus der Gegend und untereinander spricht man Dialekt", erzählt Hauptamtsleiterin Annette Huber. Es gebe keine besonderen Regelungen, denn jeder soll so sprechen, "wie ihm der Schnabel gewachsen ist". Dabei würde aber sicherlich Rücksicht auf Mitarbeiter genommen, die ursprünglich nicht aus Baden stammen. Bei der Belegschaft des Bürgerbüros, die nach außen hin den meisten Kontakt zu den Bürgern hat, wird auf Weiler mit Migrationshintergrund besonders Rücksicht ...

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