Dialekte leben – die Forscher freut’s

Jutta Schütz

Von Jutta Schütz

Fr, 12. Juli 2013

Weil am Rhein

Dialektsprecher in Holzen und Wollbach haben im Dienst der Forschung Texte aus dem Hochdeutschen in ihre Sprache übersetzt.

KANDERN. Der alemannische Dialekt südlich von Freiburg erweist sich als erstaunlich stabil gegenüber hochdeutschen Einflüssen, was Wortwahl und Satzbau angeht. "SynAlm" kurz für "Syntax des Alemannischen", heißt das Forschungsprojekt der Universität Konstanz, das zu diesem Ergebnis kommt. Mit dazu beigetragen haben Dialektsprecher aus Holzen und Wollbach.

Die Leiterin des Dialektforschungsprojekts Eleonore Brandner ergänzt aber, dass die Sprache nur in ländlichen Gebieten des Markgräflerlands so stabil bleibe. In Städten werde Alemannisch im täglichen Leben viel weniger gesprochen als auf den Dörfern, sagt auch Tobias Streck, Leiter der ...

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