FSJ: Land soll mehr Geld geben

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Von BZ-Redaktion

Do, 11. April 2019

Weil am Rhein

Forderung von Stickelberger.

WEIL AM RHEIN (BZ). Ein freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei Diakonie, Caritas oder AWO kennt fast jeder. Doch möglich ist es auch bei lokalen Vereinen. Darüber, wie das funktioniert, informierte sich SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger bei Alfred Schöne vom ESV. Sein Verein beschäftigt zwei FSJler. Sie arbeiten zu 30 Prozent für den ESV, die übrigen 70 Prozent sind sie an Weiler Grundschulen im Sportunterricht tätig. Beim ESV unterstützen sie das Handball-, Badminton-, Leichtathletik und Tischtennistraining.

Die Finanzierung der FSJ-Stellen ist gemischt: "Ein FSJler erhält im Monat 310 Euro, davon zahlt der ESV 130 Euro, den Rest der Landessportverband", erläutert Schöne. Auch das Land unterstützt den Freiwilligendienst durch einen jährlichen Zuschuss – allerdings deutlich zu wenig, wie Stickelberger bedauert. "Die Pro-Kopf-Förderung des Landes ist von 500 Euro im Jahr in 2005 auf aktuell 222 Euro gesunken. Das ist weder gerecht noch vermittelbar". Stickelberger sagte daher zu, sich im Landtag für eine Erhöhung der Landesförderung einzusetzen.