Von Erhard Zeh

Ein VHS-Kurs zur alemannischen Mundart für Zugezogene in Weil

Hannes Lauber

Von Hannes Lauber

Di, 04. November 2014

Weil am Rhein

BZ-INTERVIEW mit Erhard Zeh, der ab heute Neubürgern bei einem VHS-Kurs die alemannische Mundart näher bringen will.

WEIL AM RHEIN. Das Alemannische übt auf zugezogene Mitbürger und Hochdeutsch-Sprecher mitunter eine besondere Faszination aus. Deshalb bietet die Weiler Volkshochschule morgen, Mittwoch, ab 20 Uhr am Rathausplatz 3 wieder den Kurs "Alemannisch für Zugezogene" an. BZ-Redakteur Hannes Lauber hat sich mit Kursleiter Erhard Zeh unterhalten.

BZ: Herr Zeh, dass Sie der alemannischen Mundart mächtig sind, haben Sie mit Mundartliedern schon oft bewiesen ...

Zeh: ... obwohl ich gar kein waschechter Alemanne bin. Ich bin eigentlich Franke und kam mit meinen Eltern erst als Sechsjähriger nach Marzell. Dort hab ich’s dann aber von Grund auf gelernt. Mein Dialekt ist aber etwas abgeschliffen, nicht mehr so urig. Ich nenne das Beamtenbadisch.

BZ: Wie kommt man aber auf die Idee, einen Alemannischkurs anzubieten?

Zeh: Das war nicht meine Idee. Die kam vielmehr bei der Weiler VHS auf, weil es bei einer Umfrage ...

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