Pandemie

Weniger aktive Corona-Fälle, aber mehr Covid-19-Patienten in Freiburg

Joachim Röderer

Von Joachim Röderer

Do, 13. Mai 2021 um 10:35 Uhr

Freiburg

Die Zahl der an Covid-19-Patienten in den vier Freiburger Krankenhäusern ist in der vergangenen Woche noch einmal gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt weiter unter der kritischen 100er-Grenze.

Das Robert-Koch-Institut hat am frühen Donnerstagmorgen für Freiburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 80,9 gemeldet, der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt bei 53,1. Das beim Landkreis angesiedelte Gesundheitsamt übermittelte ebenfalls am Himmelfahrtstag die Zahl von 58 Neuinfektionen – 41 in der Stadt, 17 im Kreis. In der Stadt und im Landkreis hat das Amt je einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 mitgeteilt.



In den vier Freiburger Krankenhäusern werden derzeit 69 an Covid-19 erkrankte Patientinnen und Patienten behandelt, 30 davon müssen beatmet werden. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der Betroffenen mit schweren Verläufen um 10 gestiegen. Das Universitätsklinikum behandelt 48 Covid-Fälle (25 beatmet), das Diakoniekrankenhaus acht (zwei), das St.Josefskrankenhaus neun (zwei) und das Lorettokrankenhaus vier (eins). Im Laufe der vergangenen Woche sind in Freiburg und dem Landkreis insgesamt fünf Menschen an und mit Covid-19 gestorben.

Von den in den vergangenen sieben Tagen gemeldeten 410 Neuinfektionen in Stadt und Landkreis entfielen nur 9,5 Prozent auf Menschen im Alter von über 60 Jahren – ein Erfolg der Impfaktion. Knapp ein Drittel der Infizierten kommt aus der Altersgruppe 0 bis 20 Jahre, 36 Prozent aus der Gruppe 21 bis 40 Jahre und 21 Prozent aus dem Altersbereich 41 bis 60. Bei den Neuinfektionen in Freiburg liegt der Anteil der britischen Variante bei mittlerweile 88 Prozent.

Die Zahl der aktiven Fälle ist im Landkreis in der vergangenen Woche mit 320 Fällen konstant geblieben. In Freiburg ging die Zahl von 470 in der Vorwoche auf 439 herunter, so die Meldung des Gesundheitsamtes.