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Weniger Umsatz bei Herrenknecht

Jörg Buteweg

Von Jörg Buteweg

Mo, 14. Juni 2021 um 18:12 Uhr

Wirtschaft

Im vergangenen Jahr hat die Corona-Pandemie den Tunnelbohrmaschinen-Hersteller Herrenknecht gebremst. Für 2021 erwartet man in Schwanau wieder bessere Geschäfte.

Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2020 ist der Tunnelmaschinenbauer Herrenknecht AG mit einem soliden Auftragspolster ins Jahr 2021 gestartet. Bis Ende Mai seien neue Aufträge in Höhe von 430 Millionen Euro hereingekommen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Man erwarte einen leicht steigenden Umsatz. 2020 war der Umsatz, bedingt auch durch die Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, auf 1,007 Milliarden Euro zurückgegangen, deutlich unter den 1,223 Milliarden des Jahres 2019. In Europa sei die Vergabe großer Projekte verschoben worden, hieß es zur Begründung. Dem Umsatz erwirtschaftet Herrenknecht fast vollständig im Ausland.

Zum Gewinn macht das Unternehmen traditionell keine Angaben. Laut dem im Bundesanzeiger hinterlegten Geschäftsbericht lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern 2019 bei 56 Millionen Euro nach 85 Millionen für das Geschäftsjahr 2018.

Die Zahl der Mitarbeiter zum Jahresende 2020 beziffert Herrenknecht in der Mitteilung auf 5244, etwa 200 mehr als im Jahr zuvor. Die Schwankung erkläre sich aus der Zahl der Leiharbeiter. Am Stammsitz in Schwanau waren Ende 2020 demnach 2395 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende, ohne Leiharbeiter) tätig, 40 weniger als 2019.